Der Deutungsprozess
Ziel dieser Arbeit ist es, den Begriff der Deutung dahingehend neu zu formulieren, dass er den interpsychischen und prozessualen Dimensionen dieses Konzepts, wie sie in psychoanalytischen Veröffentlichungen zunehmend hervortreten, besser gerecht wird. Der hier vorgestellten Neubestimmung implizit ist die Auffassung, dass zwar der deutende Prozess für therapeutisches Wirken unverzichtbar ist, die Vorstellung des Gebens von Deutungen jedoch eine künstliche und problematische Beschreibung der psychoanalytischen Arbeit beinhaltet. Dargestellt wird eine erweiterte Definition der Deutung, wie sie sich aus den Schriften Hans Loewalds entwickelt hat und von zeitgenössischen Autoren wie Sheldon Bach, Ronald Britton und Antonino Ferro weiter ausgearbeitet wurde.
Eine Erfahrung mit dem Ende einer fremdfinanzierten Behandlung
Wann und vor allem wie kommt eine Psychoanalyse an ihr Ende? Wer entscheidet, dass es so weit ist, eine endliche Analyse auf der Couch in eine unendliche Selbstanalyse übergehen zu lassen? Die (Teil-)Finanzierung einer Behandlung durch eine Krankenkasse erweitert den Kreis der Beteiligten an einer Analyse, was Antworten auf Fragen nach deren Ende nicht erleichtert. Vor dem Hintergrund von Jean Laplanches Warnung vor dem Einfluss eines Dritten auf den Prozess einer Behandlung wird ein zunächst pervers wirkendes Dilemma untersucht, in das die Behandlung eines Analysanden anlässlich ihrer Beendigung mündet. Es geraten unterschiedliche Aspekte der Zeit ins Blickfeld, wobei sich eine Opposition zwischen einem Innerhalb und einem Außen der Analyse aufdrängt. Dem Zeitregime der Krankenkasse ist die Zeitlosigkeit des Unbewussten fremd. Der Rahmen der Behandlung erweist sich mit José Bleger als produktiver Ort – nicht nur als Umschlagbereich zwischen unterschiedlichen Aspekten von Zeit, sondern auch als Möglichkeit für die Psychoanalytikerin, sich mit der Entstehung des Dilemmas im Schatten Dritter auseinanderzusetzen.
Zur Phänomenologie des Narzissmus
Der Aufsatz entwickelt ein existenzial-phänomenologisches Konzept des Narzissmus. Im Zentrum steht ein nicht leiblich verankerter Selbstwert, der innere Leere erzeugt und zur Suche nach äußeren Ersatzquellen treibt. Diskutiert werden Mangel, Selbstwert als leibliches Verhältnis, eine neue Deutung des Ovid-Mythos, Ideal-Ich und Körperlichkeit, narzisstische Intersubjektivität, Geschlechterunterschiede sowie Narzissmus als kulturelle Form.
Zugänge zur ästhetischen Dimension im psychoanalytischen Prozess
Der Beitrag verbindet Psychoanalyse und Ästhetik über Gernot Böhmes Atmosphärenbegriff: Atmosphäre als gemeinsamer, sinnlich geteilter Zustand von Subjekt und Objekt. Dieses Konzept wird auf die therapeutische Situation übertragen. Unter Einbezug von Meltzers „ästhetischem Konflikt“ sowie Arbeiten von Civitarese, Ferro und Bollas wird die ästhetische Erfahrung im Behandlungsraum anhand einer Fallvignette veranschaulicht.
Margarete Seiffs Erziehung der Volksgemeinschaft
Im Nationalsozialismus wurde Psychoanalyse von individueller Freiheit auf die Volksgemeinschaft ausgerichtet. Statt Kulturkritik diente sie der Erziehung zur Gemeinschaft. Jüdische Psychoanalytiker:innen wurden zur Emigration gezwungen, während „arische“ Analytiker ihre Arbeit der NS-Ideologie anpassten. Der Beitrag zeigt am Beispiel der wenig erforschten Margarete Seiff, wie Psychoanalyse, Pädagogik und Nationalsozialismus verschmolzen und welchen Stellenwert deutsche Psychoanalytiker einzunehmen bereit waren.
Versuch einer Annäherung
Der Beitrag schildert Leben und Werk des 1943 wegen antifaschistischen Widerstands hingerichteten John F. Rittmeister auf Basis autobiographischer Quellen und historischer Forschung. Anders als andere widerständige Psychoanalytikerinnen erhielt er keine zweite Chance nach 1945. Untersucht wird, wie heutige Perspektiven neue Einsichten ermöglichen. Vorgeschlagen wird, Rittmeister als Generationsobjekt deutscher Nachkriegsanalytiker zu verstehen.
Zum Phänomen der unendlichen Gegenübertragung und ihrer Auflösung
Der Beitrag analysiert das Ende einer hochfrequenten Psychoanalyse und zeigt, wie eine unbewusste, persistierende Gegenübertragung das Behandlungsende jahrelang beeinflusste. Die nachträgliche Analyse der Protokolle ermöglichte ein neues Verständnis des Verlaufs und betont die Bedeutung der nachanalytischen Phase sowie des Konzepts der Nachträglichkeit.
Unendliche Übertragung
Der Beitrag versteht Übertragung als zentrales Movens der Analyse. Ausgehend von Laplanche beschreibt er die Dynamik zwischen passiver ursprünglicher und aktiver übersetzender Übertragung. Die Spannung zwischen gefüllter und ungefüllter Übertragung zeigt unterschiedliche Zugänge zum Unbewussten. Am Ende steht keine Auflösung, sondern die Übertragung der Übertragung ins Leben.
In einer genauen Re-Lektüre von Freuds Briefen mit Wilhelm Fließ betrachtet Eckart Goebel das Verhältnis von Einsamkeit und Homosexualität bei Sigmund Freud und entwickelt einige überraschende Verbindungslinien zu einem berühmten, aber in der Freud-Forschung bisher übersehenen Zeitgenossen: Oscar Wilde.
Ralf Zwiebel berichtet aus einem seit 40 Jahren geführten Traumtagebuch und diskutiert vor diesem Hintergrund die Überlegung, dass neben der »Kenntnis des Unbewussten« vor allem das emotionale Erleben unbewusster Prozesse ein zentraler Faktor des Traumlebens ist.
Das aus dem Altgriechischen stammende Wort „Psyche“ wurde von den alten Griechen in einem sehr umfassend Sinn verstanden und kann übersetzt werden mit „Atem oder Hauch“. Es umschreibt dabei die ganze Person als Ort menschlichen Fühlens und Denkens. In der Medizin heute geht man von der Annahme aus, dass Körper und Geist nicht grundsätzlich voneinander abhängig sind, sich aber gegenseitig beeinflussen können. Insofern ist die Fachzeitschrift Psyche das Spiegelbild einer nicht nur auf die „Seele“ konzentrierten Wissenschaft, sie umspannt vielmehr alle Facetten des Menschseins.
Die Fachzeitschrift bildet den aktuellen Stand der Psychoanalyse, der psychoanalytischen Forschung, Theoriebildung, Methodologie und Behandlungstechniken ab und diskutiert die unterschiedlichen Strömungen der heutigen Psychoanalyse. Darüber hinaus erscheinen zahlreiche kultur- und gesellschaftskritische Beiträge zu Kunst, Literatur, Film, Zeitgeschichte, Soziologie, Ethnologie und Frauenforschung. Jedes Heft erscheint mit einem umfangreichen Themenschwerpunkt, der Themen wie „Trauma & Gewalt – Kollektives Trauma, Krieg und Terror“, „Geschlechterbeziehungen und ihre Veränderung“ oder „Depression-Neue psychoanalytische Erkundungen einer Zeitkrankheit“ auf höchstem Niveau abhandelt.
Die Zielgruppe dieser Fachzeitschrift sind Psychoanalytiker, Psychologen, Psychotherapeuten, Psychiater, Ärzte, Soziologen, Seelsorger, Juristen, Pädagogen und Sozialarbeiter, Professoren und Studenten der Humanwissenschaften im In- und Ausland.
Diese Zeitschrift ist tatsächlich die einzige monatlich erscheinende deutschsprachige Fachzeitschrift für Psychoanalyse und ihre Anwendungen. Die Vielfalt der Themenschwerpunkte macht deutlich, wie komplex das Thema behandelt werden muss und ... wie wenig wir letztendlich über uns wissen. Die Zeitschrift erscheint monatlich mit einer Druckauflage von 4.700 Exemplaren, das Doppelheft mit 7.000 Exemplaren.
Im Verlag a Klett-Cotta erscheint ein Buch- und Zeitschriftenprogramm mit breitem Themenspektrum: von Literatur und Fantasy, über allgemeines Sachbuch, Geschichte, Politik und Philosophie bis hin zu Psychotherapie, Psychoanalyse, Psychologie und Erziehung. Cotta, gegründet 1659, der maßgebliche Verlag der deutschen Klassik, steht in einer ersten Traditionslinie für große Literatur und Philosophie. Die zweite Traditionslinie geht zurück auf den Verlag, den Ernst Klett zwischen 1936 und 1976 entwickelt hat. Das Programmspektrum greift weit aus: Von der literarischen Fantasy, über Psychoanalyse, Psychologie, Pädagogik und den Humanwissenschaften bis hin zu dem literarisch-intellektuellen Erbteil zugehörigen Essay. In jüngster Zeit wurde der Traditionsmarke Klett-Cotta mit dem Imprint Tropen ein Programm an die Seite gestellt, das mit junger, urbaner und progressiver Literatur sowie radikalen, popkulturell oder politisch geprägten Sachbüchern zusätzliche Leser erreicht. In der Arbeit des Verlages hat sich diese Mischung aus Tradition und Erneuerung als konsistent und zukunftsweisend erwiesen.
Diese Fachzeitschrift fällt in die Kategorie der Psychologie-Magazine. Nicht ganz so wissenschaftlich präsentiert sich Psychologie heute sowie das Themenheft Psychologie Heute Compact. Interessant erscheint auch die Spektrum Psychologie.
Der Deutungsprozess
Ziel dieser Arbeit ist es, den Begriff der Deutung dahingehend neu zu formulieren, dass er den interpsychischen und prozessualen Dimensionen dieses Konzepts, wie sie in psychoanalytischen Veröffentlichungen zunehmend hervortreten, besser gerecht wird. Der hier vorgestellten Neubestimmung implizit ist die Auffassung, dass zwar der deutende Prozess für therapeutisches Wirken unverzichtbar ist, die Vorstellung des Gebens von Deutungen jedoch eine künstliche und problematische Beschreibung der psychoanalytischen Arbeit beinhaltet. Dargestellt wird eine erweiterte Definition der Deutung, wie sie sich aus den Schriften Hans Loewalds entwickelt hat und von zeitgenössischen Autoren wie Sheldon Bach, Ronald Britton und Antonino Ferro weiter ausgearbeitet wurde.
Eine Erfahrung mit dem Ende einer fremdfinanzierten Behandlung
Wann und vor allem wie kommt eine Psychoanalyse an ihr Ende? Wer entscheidet, dass es so weit ist, eine endliche Analyse auf der Couch in eine unendliche Selbstanalyse übergehen zu lassen? Die (Teil-)Finanzierung einer Behandlung durch eine Krankenkasse erweitert den Kreis der Beteiligten an einer Analyse, was Antworten auf Fragen nach deren Ende nicht erleichtert. Vor dem Hintergrund von Jean Laplanches Warnung vor dem Einfluss eines Dritten auf den Prozess einer Behandlung wird ein zunächst pervers wirkendes Dilemma untersucht, in das die Behandlung eines Analysanden anlässlich ihrer Beendigung mündet. Es geraten unterschiedliche Aspekte der Zeit ins Blickfeld, wobei sich eine Opposition zwischen einem Innerhalb und einem Außen der Analyse aufdrängt. Dem Zeitregime der Krankenkasse ist die Zeitlosigkeit des Unbewussten fremd. Der Rahmen der Behandlung erweist sich mit José Bleger als produktiver Ort – nicht nur als Umschlagbereich zwischen unterschiedlichen Aspekten von Zeit, sondern auch als Möglichkeit für die Psychoanalytikerin, sich mit der Entstehung des Dilemmas im Schatten Dritter auseinanderzusetzen.
Zur Phänomenologie des Narzissmus
Der Aufsatz entwickelt ein existenzial-phänomenologisches Konzept des Narzissmus. Im Zentrum steht ein nicht leiblich verankerter Selbstwert, der innere Leere erzeugt und zur Suche nach äußeren Ersatzquellen treibt. Diskutiert werden Mangel, Selbstwert als leibliches Verhältnis, eine neue Deutung des Ovid-Mythos, Ideal-Ich und Körperlichkeit, narzisstische Intersubjektivität, Geschlechterunterschiede sowie Narzissmus als kulturelle Form.
Zugänge zur ästhetischen Dimension im psychoanalytischen Prozess
Der Beitrag verbindet Psychoanalyse und Ästhetik über Gernot Böhmes Atmosphärenbegriff: Atmosphäre als gemeinsamer, sinnlich geteilter Zustand von Subjekt und Objekt. Dieses Konzept wird auf die therapeutische Situation übertragen. Unter Einbezug von Meltzers „ästhetischem Konflikt“ sowie Arbeiten von Civitarese, Ferro und Bollas wird die ästhetische Erfahrung im Behandlungsraum anhand einer Fallvignette veranschaulicht.
Margarete Seiffs Erziehung der Volksgemeinschaft
Im Nationalsozialismus wurde Psychoanalyse von individueller Freiheit auf die Volksgemeinschaft ausgerichtet. Statt Kulturkritik diente sie der Erziehung zur Gemeinschaft. Jüdische Psychoanalytiker:innen wurden zur Emigration gezwungen, während „arische“ Analytiker ihre Arbeit der NS-Ideologie anpassten. Der Beitrag zeigt am Beispiel der wenig erforschten Margarete Seiff, wie Psychoanalyse, Pädagogik und Nationalsozialismus verschmolzen und welchen Stellenwert deutsche Psychoanalytiker einzunehmen bereit waren.
Versuch einer Annäherung
Der Beitrag schildert Leben und Werk des 1943 wegen antifaschistischen Widerstands hingerichteten John F. Rittmeister auf Basis autobiographischer Quellen und historischer Forschung. Anders als andere widerständige Psychoanalytikerinnen erhielt er keine zweite Chance nach 1945. Untersucht wird, wie heutige Perspektiven neue Einsichten ermöglichen. Vorgeschlagen wird, Rittmeister als Generationsobjekt deutscher Nachkriegsanalytiker zu verstehen.
Zum Phänomen der unendlichen Gegenübertragung und ihrer Auflösung
Der Beitrag analysiert das Ende einer hochfrequenten Psychoanalyse und zeigt, wie eine unbewusste, persistierende Gegenübertragung das Behandlungsende jahrelang beeinflusste. Die nachträgliche Analyse der Protokolle ermöglichte ein neues Verständnis des Verlaufs und betont die Bedeutung der nachanalytischen Phase sowie des Konzepts der Nachträglichkeit.
Unendliche Übertragung
Der Beitrag versteht Übertragung als zentrales Movens der Analyse. Ausgehend von Laplanche beschreibt er die Dynamik zwischen passiver ursprünglicher und aktiver übersetzender Übertragung. Die Spannung zwischen gefüllter und ungefüllter Übertragung zeigt unterschiedliche Zugänge zum Unbewussten. Am Ende steht keine Auflösung, sondern die Übertragung der Übertragung ins Leben.
In einer genauen Re-Lektüre von Freuds Briefen mit Wilhelm Fließ betrachtet Eckart Goebel das Verhältnis von Einsamkeit und Homosexualität bei Sigmund Freud und entwickelt einige überraschende Verbindungslinien zu einem berühmten, aber in der Freud-Forschung bisher übersehenen Zeitgenossen: Oscar Wilde.
Ralf Zwiebel berichtet aus einem seit 40 Jahren geführten Traumtagebuch und diskutiert vor diesem Hintergrund die Überlegung, dass neben der »Kenntnis des Unbewussten« vor allem das emotionale Erleben unbewusster Prozesse ein zentraler Faktor des Traumlebens ist.
Das aus dem Altgriechischen stammende Wort „Psyche“ wurde von den alten Griechen in einem sehr umfassend Sinn verstanden und kann übersetzt werden mit „Atem oder Hauch“. Es umschreibt dabei die ganze Person als Ort menschlichen Fühlens und Denkens. In der Medizin heute geht man von der Annahme aus, dass Körper und Geist nicht grundsätzlich voneinander abhängig sind, sich aber gegenseitig beeinflussen können. Insofern ist die Fachzeitschrift Psyche das Spiegelbild einer nicht nur auf die „Seele“ konzentrierten Wissenschaft, sie umspannt vielmehr alle Facetten des Menschseins.
Die Fachzeitschrift bildet den aktuellen Stand der Psychoanalyse, der psychoanalytischen Forschung, Theoriebildung, Methodologie und Behandlungstechniken ab und diskutiert die unterschiedlichen Strömungen der heutigen Psychoanalyse. Darüber hinaus erscheinen zahlreiche kultur- und gesellschaftskritische Beiträge zu Kunst, Literatur, Film, Zeitgeschichte, Soziologie, Ethnologie und Frauenforschung. Jedes Heft erscheint mit einem umfangreichen Themenschwerpunkt, der Themen wie „Trauma & Gewalt – Kollektives Trauma, Krieg und Terror“, „Geschlechterbeziehungen und ihre Veränderung“ oder „Depression-Neue psychoanalytische Erkundungen einer Zeitkrankheit“ auf höchstem Niveau abhandelt.
Die Zielgruppe dieser Fachzeitschrift sind Psychoanalytiker, Psychologen, Psychotherapeuten, Psychiater, Ärzte, Soziologen, Seelsorger, Juristen, Pädagogen und Sozialarbeiter, Professoren und Studenten der Humanwissenschaften im In- und Ausland.
Diese Zeitschrift ist tatsächlich die einzige monatlich erscheinende deutschsprachige Fachzeitschrift für Psychoanalyse und ihre Anwendungen. Die Vielfalt der Themenschwerpunkte macht deutlich, wie komplex das Thema behandelt werden muss und ... wie wenig wir letztendlich über uns wissen. Die Zeitschrift erscheint monatlich mit einer Druckauflage von 4.700 Exemplaren, das Doppelheft mit 7.000 Exemplaren.
Im Verlag a Klett-Cotta erscheint ein Buch- und Zeitschriftenprogramm mit breitem Themenspektrum: von Literatur und Fantasy, über allgemeines Sachbuch, Geschichte, Politik und Philosophie bis hin zu Psychotherapie, Psychoanalyse, Psychologie und Erziehung. Cotta, gegründet 1659, der maßgebliche Verlag der deutschen Klassik, steht in einer ersten Traditionslinie für große Literatur und Philosophie. Die zweite Traditionslinie geht zurück auf den Verlag, den Ernst Klett zwischen 1936 und 1976 entwickelt hat. Das Programmspektrum greift weit aus: Von der literarischen Fantasy, über Psychoanalyse, Psychologie, Pädagogik und den Humanwissenschaften bis hin zu dem literarisch-intellektuellen Erbteil zugehörigen Essay. In jüngster Zeit wurde der Traditionsmarke Klett-Cotta mit dem Imprint Tropen ein Programm an die Seite gestellt, das mit junger, urbaner und progressiver Literatur sowie radikalen, popkulturell oder politisch geprägten Sachbüchern zusätzliche Leser erreicht. In der Arbeit des Verlages hat sich diese Mischung aus Tradition und Erneuerung als konsistent und zukunftsweisend erwiesen.
Diese Fachzeitschrift fällt in die Kategorie der Psychologie-Magazine. Nicht ganz so wissenschaftlich präsentiert sich Psychologie heute sowie das Themenheft Psychologie Heute Compact. Interessant erscheint auch die Spektrum Psychologie.