Angriff auf den Frauenschutz
Nicole Opitz nimmt das 15-jährige Bestehen der Istanbul-Konvention zum Anlass, die Fortschritte und Defizite beim Schutz von Frauen und Mädchen vor Gewalt zu bewerten. Die Betrachtung richtet den Fokus auf die Umsetzung der Konvention, Prävention und notwendige strukturelle Verbesserungen.
Lehrjahre der Unmenschlichkeit
Robert Misik beschreibt Faschismus als einen sozialen Prozess der Verrohung, bei dem gesellschaftliche Normen schrittweise verschoben und Formen der Entmenschlichung begünstigt werden. Die Betrachtung untersucht die Mechanismen, durch die autoritäre Ideologien entstehen, gesellschaftliche Akzeptanz gewinnen und demokratische Strukturen gefährden.
AfD-Labor Sachsen-Anhalt
Kurz vor der Wahl dominiert in Sachsen-Anhalt die AfD die Marktplätze und führt in den Umfragen. Mit einem Sieg würde in Magdeburg eine Regierung unter Führung der Rechtsradikalen möglich, was die Demokratie über das Bundesland hinaus schädigen würde. Von Jan Niklas Reiche
Christliche Kultur im wehrhaften Staat
Der neue Staatsminister für Kultur hat durch manches für Aufsehen gesorgt. Wer sich mit seinen essayistischen Elaboraten beschäftigt, stellt fest, worum es Wolfram Weimer im Kern geht: um deutsche Kunst im Dienste eines dezidiert antiliberalen Christentums. Von Thomas Assheuer
Putins Kriegswirtschaft: Propaganda und Realität
Russlands Wirtschaft leidet sehr wohl unter westlichen Sanktionen – doch die waren von Anfang an inkonsequent und zögerlich umgesetzt, ähnlich wie die Waffenlieferungen an die Ukraine. Die Behauptung des Kremls, Sanktionen hätten kaum Wirkung, ist Propaganda. Der Preis für dieses westliche Zögern wurde von ukrainischen Soldat:innen und Zivilist:innen mit ihrem Leben bezahlt.
Der Genozid-Vorwurf gegen Israel und die deutsche Verantwortung
Von den zahlreichen Kriegs- und Krisenbrennpunkten der Gegenwart, von der Ukraine über Iran bis zum Sudan, erregt wohl keiner so sehr die Gemüter wie der Israel-Palästina-Konflikt. Und fast immer taucht dabei der Vorwurf des »Genozids« gegenüber Israel auf.
Kanzler ohne Konzept: Ein Jahr Friedrich Merz
Man will es kaum glauben, aber am 6. Mai ist es gerade einmal ein Jahr her, dass Friedrich Merz zum Bundeskanzler gewählt und anschließend samt seiner Ministerinnen und Minister vereidigt wurde. Offensichtlich gilt hier der alte, Lenin zugeschriebene Satz: »Es gibt Jahrzehnte, in denen nichts passiert, und Wochen, in denen Jahrzehnte passieren.« Albrecht von Lucke über ein Jahr Friedrich Merz.
Rechts, weiblich – und frei?
Mit dem weltweiten Aufstieg der autoritären Rechten vollzieht sich in vielen Gesellschaften eine antifeministische und antidemokratische Wende. Rechtskonservative und rechtsextreme Frauen und ihre Erzählung von einer »konservativen Weiblichkeit« leisten dazu ihren Beitrag. Von Antje Schrupp
Wie Trump die Macht der USA verspielt
Robert Kagan skizziert die absehbaren kriegerischen Folgen einer durch Trump zerstörten amerikanischen Ordnung – und deren hohe Kosten für die USA selbst.
Iran: Krieg ohne Recht und Ziel
Den unkalkulierbaren Folgen des Irankriegs für die Region wie für die internationale Ordnung widmen sich Dalia Dassa Kaye sowie Nicole Deitelhoff.
Angriff auf den Frauenschutz
Nicole Opitz nimmt das 15-jährige Bestehen der Istanbul-Konvention zum Anlass, die Fortschritte und Defizite beim Schutz von Frauen und Mädchen vor Gewalt zu bewerten. Die Betrachtung richtet den Fokus auf die Umsetzung der Konvention, Prävention und notwendige strukturelle Verbesserungen.
Lehrjahre der Unmenschlichkeit
Robert Misik beschreibt Faschismus als einen sozialen Prozess der Verrohung, bei dem gesellschaftliche Normen schrittweise verschoben und Formen der Entmenschlichung begünstigt werden. Die Betrachtung untersucht die Mechanismen, durch die autoritäre Ideologien entstehen, gesellschaftliche Akzeptanz gewinnen und demokratische Strukturen gefährden.
AfD-Labor Sachsen-Anhalt
Kurz vor der Wahl dominiert in Sachsen-Anhalt die AfD die Marktplätze und führt in den Umfragen. Mit einem Sieg würde in Magdeburg eine Regierung unter Führung der Rechtsradikalen möglich, was die Demokratie über das Bundesland hinaus schädigen würde. Von Jan Niklas Reiche
Christliche Kultur im wehrhaften Staat
Der neue Staatsminister für Kultur hat durch manches für Aufsehen gesorgt. Wer sich mit seinen essayistischen Elaboraten beschäftigt, stellt fest, worum es Wolfram Weimer im Kern geht: um deutsche Kunst im Dienste eines dezidiert antiliberalen Christentums. Von Thomas Assheuer
Putins Kriegswirtschaft: Propaganda und Realität
Russlands Wirtschaft leidet sehr wohl unter westlichen Sanktionen – doch die waren von Anfang an inkonsequent und zögerlich umgesetzt, ähnlich wie die Waffenlieferungen an die Ukraine. Die Behauptung des Kremls, Sanktionen hätten kaum Wirkung, ist Propaganda. Der Preis für dieses westliche Zögern wurde von ukrainischen Soldat:innen und Zivilist:innen mit ihrem Leben bezahlt.
Der Genozid-Vorwurf gegen Israel und die deutsche Verantwortung
Von den zahlreichen Kriegs- und Krisenbrennpunkten der Gegenwart, von der Ukraine über Iran bis zum Sudan, erregt wohl keiner so sehr die Gemüter wie der Israel-Palästina-Konflikt. Und fast immer taucht dabei der Vorwurf des »Genozids« gegenüber Israel auf.
Kanzler ohne Konzept: Ein Jahr Friedrich Merz
Man will es kaum glauben, aber am 6. Mai ist es gerade einmal ein Jahr her, dass Friedrich Merz zum Bundeskanzler gewählt und anschließend samt seiner Ministerinnen und Minister vereidigt wurde. Offensichtlich gilt hier der alte, Lenin zugeschriebene Satz: »Es gibt Jahrzehnte, in denen nichts passiert, und Wochen, in denen Jahrzehnte passieren.« Albrecht von Lucke über ein Jahr Friedrich Merz.
Rechts, weiblich – und frei?
Mit dem weltweiten Aufstieg der autoritären Rechten vollzieht sich in vielen Gesellschaften eine antifeministische und antidemokratische Wende. Rechtskonservative und rechtsextreme Frauen und ihre Erzählung von einer »konservativen Weiblichkeit« leisten dazu ihren Beitrag. Von Antje Schrupp
Wie Trump die Macht der USA verspielt
Robert Kagan skizziert die absehbaren kriegerischen Folgen einer durch Trump zerstörten amerikanischen Ordnung – und deren hohe Kosten für die USA selbst.
Iran: Krieg ohne Recht und Ziel
Den unkalkulierbaren Folgen des Irankriegs für die Region wie für die internationale Ordnung widmen sich Dalia Dassa Kaye sowie Nicole Deitelhoff.