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Themen | 011/2023 (28.10.2023)
  • Kann Israel von Deutschland lernen?
    Bald 80 Jahre ohne Krieg: Kann Israel von Deutschland lernen?
  • Vom Fachmann für Kenner
    Sahra Wagenknecht: Vom Fachmann für Kenner
  • Die Hausverwaltung informiert
    Leo Fischer: Die Hausverwaltung informiert
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Themen | 012/2023 (25.11.2023)
  • Wie wir lernen, mit schlimmen Nachrichten besser umzugehen
    Synapsen im Dystopie-Dauerfeuer! Sind Sie auch permanent reizüberflutet? Machen die Nachrichten Sie fix und fertig? Jede Eilmeldung im Display versetzt Sie in nackte Panik: Bahnstreik, Brotpreise, Black Friday.
  • Führerschein-Fails
    Die neuen betrugssicheren Führerscheinfragen.
Inhaltsverzeichnis
Themen | 001/2024 (23.12.2023)
  • >>GDL-Jugend<<
    Längst überfällig, das die GDL-Jugend als Terrororganisation eingestuft wird
  • Die wundersame Geschichte von Portemonnaie Banker
    Kommt’s, Kinder, setzt’s euch her, gell? Im Kamin brennt ein Feuer, das uns wärmt. Ich hab’ vorhin ein paar Leitzordner mit einem Hunderter angesteckt. O mei! Wo soll man anfangen? Die meisten Geschichten fangen gut an und gehen schlimm aus. So auch diese. Habt’s ihr alle eure heiße Schokolade mit Baileys? Gut, dann geht’s los.
  • Werners wilde Jahre
    Der nicht totzukriegende Glaube an Altersweisheit und die wahnwitzige Annahme, ein ganzes Leben lasse sich, eingedampft auf 400 Seiten, auf einen Nenner bringen, spült Jahr um Jahr Autobiographien in den Buchhandel, von denen viele dem Ghostwriter derart lustlos aufs Band gequatscht wurden, dass man sie getrost links liegen lassen kann.
Themen | 002/2024 (27.01.2024)
  • Der Galgenvogel
    Eine Ampel umschlungen, an einem Galgen baumelnd - so trägt der deutsche tätowierte Vogel das Holzgestell wütend schnaubend vor sich her.
  • Ab nach Kassel
    Zehn Jahre ist es her, dass ein Heftkollege den schriftstellernden Schauspieler Joachim Meyerhoff als »entsetzlichen Amateur« pries, dessen »formale Unbedarftheit tatsächlich überragend« sei, und keine zehn Wochen, dass ich mich über Nele Pollatscheks herzlich aufgenommenen Blödroman »Kleine Probleme« mokiert habe (Heft 12/23). Und da das Leben ja die besten Pointen schreibt – bessere als Pollatschek jedenfalls –, geht die neuste so, dass der grotesk unkomische Bestsellerautor Meyerhoff den Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor erhält, die kongeniale junge Kollegin den Förderpreis.
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Themen | 003/2024 (24.02.2024)
  • Kann Putin hier siegen?
    Mit Putin auf Wahlkampftour
  • Ein Auto aus dem All
    "Linoleum", seit dem 15. Februar in den deutschsprachigen Kinos, ist ziemlich lustig. Die Geschichte ist es, die Figuren sind es alle auf ihre Weise, viele Szenen sind es. Nur ganz am Ende, in der Auflösung der zuvor gezeigten rätselhaften Vorgänge, verrutscht das Ganze etwas zu sehr ins Melodramatische
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Porträt von Titanic

Die Zeitschrift Titanic sorgt mit ihren Satiren immer wieder für Aufsehen. Gegründet wurde das Magazin von ehemaligen Mitarbeitern der Zeitschrift „pardon“, die sich 1979 zusammenfanden. Schon bald wurden die Gründungsmitglieder aufgrund des Sitzes der Redaktion als „Neue Frankfurter Schule“ bezeichnet. Die Titanic erscheint monatlich.

Welche Inhalte bietet Titanic?

Die Inhalte der Titanic sind durchweg satirischer Natur. So fand sich beispielsweise der Satz „Die endgültige Teilung Deutschlands – das ist unser Auftrag“ als Persiflage auf das Impressum der Bild–Zeitung im Heft und regelmäßig werden überaus provokative Titelbilder herausgegeben. Darüber hinaus ist es den Redakteuren der Titanic mehrfach gelungen, die deutsche Medienlandschaft gleichsam hinters Licht zu führen, was beispielsweise in Form eines Auftritts bei „Wetten, dass?!“ geschah. In vielen Artikel scheint jedoch das hohe intellektuelle Niveau der Titanic durch, was sich beispielsweise durch ein verfremdetes Foto des Philosophen Theodor W. Adorno in der „Humorkritik“, Karikaturen namhafter Zeichner oder Gastkolumnen unterschiedlicher Schriftsteller äußert.

Wer sollte Titanic lesen?

Die Titanic dürfte sich an Personen mit hohem intellektuellen Niveau wenden, denen zudem eine kritische politische Haltung zu eigen ist. Dass das Konzept aufgeht, zeigt sich an einer gedruckten Auflage von fast 100.000 Exemplaren (Stand: 2016).

Das Besondere an Titanic

Bei der Titanic von Besonderheiten zu sprechen, ist kaum möglich, da das gesamte Magazin eine einzige Besonderheit in der deutschen Presselandschaft darstellt. Erwähnenswert ist jedoch, dass „Die Partei“ aus der Redaktion hervorgegangen ist und bei verschiedenen Wahlen antrat. Ebenfalls kennzeichnend sind die vielen Verbote von Ausgaben.

  • erscheint seit 1979
  • wurde allein bis 2007 schon 35 Mal verboten
  • satirische Inhalte

Der Verlag hinter Titanic

Die Zeitschrift Titanic erscheint im Titanic Verlag mit Sitz in Berlin. Andere Magazine werden hier nicht herausgegeben, wohl aber Bücher, Poster, CDs und andere Medien.

Alternativen zu Titanic

Ein Vergleich mit der Titanic ist so gut wie unmöglich. Die Zeitschrift ist in ihrer Schärfe so gut wie unerreicht. Berühmt und ebenso polarisierend ist natürlich die französische Charlie Hebdo, während der Eugenspiegel vor allem in Ostdeutschland über große Tradition verfügt. Im englischsprachigen Raum lesen Satirefreunde vor allem das Private Eye

Leserbewertungen

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In der aktuellen Ausgabe von Titanic

  • Kann Putin hier siegen?
    Mit Putin auf Wahlkampftour
  • Ein Auto aus dem All
    "Linoleum", seit dem 15. Februar in den deutschsprachigen Kinos, ist ziemlich lustig. Die Geschichte ist es, die Figuren sind es alle auf ihre Weise, viele Szenen sind es. Nur ganz am Ende, in der Auflösung der zuvor gezeigten rätselhaften Vorgänge, verrutscht das Ganze etwas zu sehr ins Melodramatische
  • Und das Brot erst!
    Einen Krankenwagen rufen, ohne sich in Schulden zu stürzen, mehr Urlaubs- als Arbeitstage, Bier zum Frühstück: Deutschland ist toll. Mit solchen Takes können US-amerikanische Influencerinnen hierzulande natürlich punkten. Aber betreiben sie damit nicht einfach nur billiges Kraut-Pleasing?