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Ausgabe 002/2026
Aktuelle Ausgabe

Starke Allianzen
Die Debatte um die embryopathische Indikation in Österreich wird von rechts-konservativen Anti-Abtreibungs-Initiativen wie #fairändern genutzt, um reproduktive Rechte einzuschränken, während Behindertenrechtsorgane Diskriminierung behinderter Föten kritisieren, ohne Selbstbestimmung schwangerer Personen infrage zu stellen. Viele Akteur:innen meiden das Thema aus Angst vor Instrumentalisierung. Nötig sind offene Debatten, Anti-Ableismus, bessere Unterstützung behinderter Menschen und Allianzen, die Behinderten- und Reproduktionsrechte gemeinsam verteidigen.

Extreme Ideologie
Faika El-Nagashi und andere „genderkritische“ Feminist:innen berufen sich auf „biologische Zweigeschlechtlichkeit“, verbünden sich mit rechten und christlich-fundamentalistischen Akteur:innen und legitimieren damit Anti-Trans-Politik. Studien und Praxis belegen jedoch, dass trans Personen keine besondere Gefahr darstellen und dass trans Jugendliche von geschlechtsangleichender Medizin existenziell profitieren. Anti-Trans-Feminismus fungiert als Teil einer globalen Anti-Gender-Bewegung, die Grundrechte von LGBTIQ*-Personen zurückdrängt.*

In der aktuellen Ausgabe von an.schläge

Ausgabe 001/2026

"Die größte Gefahr ist das Schweigen"
Wer rechtsextreme Politik und Gewalt verhindern will, muss den Frauenhass im Blick haben, der ihnen zugrunde liegt – das zeigt die US-Soziologin CYNTHIA MILLER-IDRISS in ihrem neuen Buch eindrücklich. Brigitte Theissl und Lea Susemichel haben die führende Extremismusforscherin gefragt, inwiefern Misogynie die Demokratie gefährdet und wie es sich anfühlt, in einem Land zu leben, in dem das Frauenwahlrecht plötzlich offen infrage gestellt wird.

Nicht in Watte gepackt
Benzodiazepine werden gegen Angst und Schlaflosigkeit verschrieben, immer mehr Menschen besorgen sich die Medikamente auf dem Schwarzmarkt. In Wien rüttelte zuletzt der riskante Konsum unter Jugendlichen auf: Wie gefährlich ist die Substanz wirklich und warum greifen gerade junge Frauen zu Benzodiazepinen? Eine Spurensuche in Wiener Beratungsstellen, Notschlafquartieren und bei Konsumentinnen einer Generation, die versucht, ihre Angst zu betäuben.

In Ausgabe 001/2026 von an.schläge

Ausgabe 007/2025


Ausgabe 006/2025


In Ausgabe 006/2025 von an.schläge

Ausgabe 005/2025


Ausgabe 004/2025


In Ausgabe 004/2025 von an.schläge

Ausgabe 003/2025


In Ausgabe 003/2025 von an.schläge

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Porträt von an.schläge

Zentrale Forderungen der Frauenbewegung – die Gleichheit und Anerkennung von Frauen in allen Bereichen der Gesellschaft – hat in den letzten Jahrzenten den medialen Mainstream erreicht, verwirklicht sind sie indes in vielen Punkten noch nicht. An.schläge ist seit über 37 Jahren das Magazin für feministische Perspektiven zu gesellschaftsrelevanten Themen.

Welche Inhalte bietet die an.schläge?

Politisches, gesellschaftliches und kulturelles Geschehen steht im Fokus von an.schläge. Beleuchtet werden in Artikeln und Analysen aktuelle Themen aus einer konsequent feministischen Perspektive. Die aktuelle Berichterstattung ist um ein breit gefächertes Themenspektrum erweitert, das oftmals in anderen Magazinen nur stiefmütterlich Beachtung findet. Berichtet wird über sozialen Protest und gleichfalls „Politik von unten“. Themen über Körper, Sex und Selbstbestimmung gehören ebenso zu seiner DNA wie Entwicklungen in der neuen Arbeitswelt und eine kritische Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Diskursen. Abgerundet ist es mit Porträts von upcoming female Artists aus Kunst und Pop.
Ausgewogen zählen Artikel und Analysen, Kulturberichte und Reportagen ebenso wie Interviews und Kommentare oder Glossen und Bildkolumnen zu den durchweg präsentierten feministischen Standpunkten in an.schläge.

Wer sollte die an.schläge lesen?

Keine Lust auf ein Mainstream-Frauenmagazin, dann ist an.schläge für Sie bestimmt eine Alternative. Die Zeitschrift spricht vor allem Leserinnen an, welche ein Magazin zu schätzen wissen, dass aktuelle gesellschaftsrelevante Fragen und gleichfalls Themen mit feministischer Sichtweise präsentiert, die von den Mainstream-Medien noch nicht in den Fokus gerückt werden.

Das Besondere an der an.schläge

Hoher journalistischer Anspruch, breit angelegtes Themenkonzept, durchgängig feministische Perspektive. An.schläge zählt seit seinem ersten Erscheinen zu den spannendsten deutschsprachigen Zeitschriftenprojekten und ist bis heute die einzige feministische Monatszeitschrift im deutschsprachigen Raum, welche sich als Plattform für feministische Themen versteht und den Diskurs darum befeuert.

  • erscheint seit 1983
  • feministisches Magazin mit kritischem Blick

Der Verlag hinter der an.schläge

Der Verein für feministische Medien und Politik, CheckArt, steht seit 1993 hinter dem Magazin an.schläge. Der Verein mit Sitz im österreichischen Wien legt seinen Schwerpunkt auf eben diese Zeitschrift, lässt sie von einer kleinen enthusiastischen Redaktion mit viel Herzblut entstehen. Schön zu wissen – der Titel an.schläge ist ein Wortspiel und soll an den Schreibmaschinenanschlag vergangener Tage wie ebenso an die Anschläge von Verlautbarungen an öffentlichen Orten erinnern als auch zum Anschlag auf das Patriarchat.

Alternativen zur an.schläge

An.schläge erweitert die Kategorie der Gesellschaftszeitschriften um eine geballte Ladung Feminismus. Mit seinen konsequent feministischen Sichtweisen präsentiert es ein unverwechselbares Konzept, das sich nicht ein zweites Mal findet und alternativlos ist. Gleichwohl präsentieren weiteren Zeitschriften der Rubrik wie Dummy und Cicero interessante Inhalte. Während sich erstgenanntes als unabhängiges Gesellschaftsmagazin versteht und monothematisch gesellschaftsrelevante Themen in den Mittelpunkt rückt, ist zweitgenanntes ein Magazin zur politischen Kultur, in dem ebenso brennende Fragen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur aufgegriffen werden. So bunt und differenziert die Gesellschaft selbst, so breit ist auch das Spektrum unter den Magazinen mit sich unterscheidenden Konzepten. Vom Interview- oder Debattenmagazin bis hin zum Nachrichten-Magazin reicht das Angebot der Kategorie, die entdeckt werden will.

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Die Debatte um die embryopathische Indikation in Österreich wird von rechts-konservativen Anti-Abtreibungs-Initiativen wie #fairändern genutzt, um reproduktive Rechte einzuschränken, während Behindertenrechtsorgane Diskriminierung behinderter Föten kritisieren, ohne Selbstbestimmung schwangerer Personen infrage zu stellen. Viele Akteur:innen meiden das Thema aus Angst vor Instrumentalisierung. Nötig sind offene Debatten, Anti-Ableismus, bessere Unterstützung behinderter Menschen und Allianzen, die Behinderten- und Reproduktionsrechte gemeinsam verteidigen.

Extreme Ideologie
Faika El-Nagashi und andere „genderkritische“ Feminist:innen berufen sich auf „biologische Zweigeschlechtlichkeit“, verbünden sich mit rechten und christlich-fundamentalistischen Akteur:innen und legitimieren damit Anti-Trans-Politik. Studien und Praxis belegen jedoch, dass trans Personen keine besondere Gefahr darstellen und dass trans Jugendliche von geschlechtsangleichender Medizin existenziell profitieren. Anti-Trans-Feminismus fungiert als Teil einer globalen Anti-Gender-Bewegung, die Grundrechte von LGBTIQ*-Personen zurückdrängt.*

Inhaltsverzeichnis
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001/2026

"Die größte Gefahr ist das Schweigen"
Wer rechtsextreme Politik und Gewalt verhindern will, muss den Frauenhass im Blick haben, der ihnen zugrunde liegt – das zeigt die US-Soziologin CYNTHIA MILLER-IDRISS in ihrem neuen Buch eindrücklich. Brigitte Theissl und Lea Susemichel haben die führende Extremismusforscherin gefragt, inwiefern Misogynie die Demokratie gefährdet und wie es sich anfühlt, in einem Land zu leben, in dem das Frauenwahlrecht plötzlich offen infrage gestellt wird.

Nicht in Watte gepackt
Benzodiazepine werden gegen Angst und Schlaflosigkeit verschrieben, immer mehr Menschen besorgen sich die Medikamente auf dem Schwarzmarkt. In Wien rüttelte zuletzt der riskante Konsum unter Jugendlichen auf: Wie gefährlich ist die Substanz wirklich und warum greifen gerade junge Frauen zu Benzodiazepinen? Eine Spurensuche in Wiener Beratungsstellen, Notschlafquartieren und bei Konsumentinnen einer Generation, die versucht, ihre Angst zu betäuben.

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007/2025


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Zentrale Forderungen der Frauenbewegung – die Gleichheit und Anerkennung von Frauen in allen Bereichen der Gesellschaft – hat in den letzten Jahrzenten den medialen Mainstream erreicht, verwirklicht sind sie indes in vielen Punkten noch nicht. An.schläge ist seit über 37 Jahren das Magazin für feministische Perspektiven zu gesellschaftsrelevanten Themen.

Welche Inhalte bietet die an.schläge?

Politisches, gesellschaftliches und kulturelles Geschehen steht im Fokus von an.schläge. Beleuchtet werden in Artikeln und Analysen aktuelle Themen aus einer konsequent feministischen Perspektive. Die aktuelle Berichterstattung ist um ein breit gefächertes Themenspektrum erweitert, das oftmals in anderen Magazinen nur stiefmütterlich Beachtung findet. Berichtet wird über sozialen Protest und gleichfalls „Politik von unten“. Themen über Körper, Sex und Selbstbestimmung gehören ebenso zu seiner DNA wie Entwicklungen in der neuen Arbeitswelt und eine kritische Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Diskursen. Abgerundet ist es mit Porträts von upcoming female Artists aus Kunst und Pop.
Ausgewogen zählen Artikel und Analysen, Kulturberichte und Reportagen ebenso wie Interviews und Kommentare oder Glossen und Bildkolumnen zu den durchweg präsentierten feministischen Standpunkten in an.schläge.

Wer sollte die an.schläge lesen?

Keine Lust auf ein Mainstream-Frauenmagazin, dann ist an.schläge für Sie bestimmt eine Alternative. Die Zeitschrift spricht vor allem Leserinnen an, welche ein Magazin zu schätzen wissen, dass aktuelle gesellschaftsrelevante Fragen und gleichfalls Themen mit feministischer Sichtweise präsentiert, die von den Mainstream-Medien noch nicht in den Fokus gerückt werden.

Das Besondere an der an.schläge

Hoher journalistischer Anspruch, breit angelegtes Themenkonzept, durchgängig feministische Perspektive. An.schläge zählt seit seinem ersten Erscheinen zu den spannendsten deutschsprachigen Zeitschriftenprojekten und ist bis heute die einzige feministische Monatszeitschrift im deutschsprachigen Raum, welche sich als Plattform für feministische Themen versteht und den Diskurs darum befeuert.

  • erscheint seit 1983
  • feministisches Magazin mit kritischem Blick

Der Verlag hinter der an.schläge

Der Verein für feministische Medien und Politik, CheckArt, steht seit 1993 hinter dem Magazin an.schläge. Der Verein mit Sitz im österreichischen Wien legt seinen Schwerpunkt auf eben diese Zeitschrift, lässt sie von einer kleinen enthusiastischen Redaktion mit viel Herzblut entstehen. Schön zu wissen – der Titel an.schläge ist ein Wortspiel und soll an den Schreibmaschinenanschlag vergangener Tage wie ebenso an die Anschläge von Verlautbarungen an öffentlichen Orten erinnern als auch zum Anschlag auf das Patriarchat.

Alternativen zur an.schläge

An.schläge erweitert die Kategorie der Gesellschaftszeitschriften um eine geballte Ladung Feminismus. Mit seinen konsequent feministischen Sichtweisen präsentiert es ein unverwechselbares Konzept, das sich nicht ein zweites Mal findet und alternativlos ist. Gleichwohl präsentieren weiteren Zeitschriften der Rubrik wie Dummy und Cicero interessante Inhalte. Während sich erstgenanntes als unabhängiges Gesellschaftsmagazin versteht und monothematisch gesellschaftsrelevante Themen in den Mittelpunkt rückt, ist zweitgenanntes ein Magazin zur politischen Kultur, in dem ebenso brennende Fragen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur aufgegriffen werden. So bunt und differenziert die Gesellschaft selbst, so breit ist auch das Spektrum unter den Magazinen mit sich unterscheidenden Konzepten. Vom Interview- oder Debattenmagazin bis hin zum Nachrichten-Magazin reicht das Angebot der Kategorie, die entdeckt werden will.

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  • Starke Allianzen
    Die Debatte um die embryopathische Indikation in Österreich wird von rechts-konservativen Anti-Abtreibungs-Initiativen wie #fairändern genutzt, um reproduktive Rechte einzuschränken, während Behindertenrechtsorgane Diskriminierung behinderter Föten kritisieren, ohne Selbstbestimmung schwangerer Personen infrage zu stellen. Viele Akteur:innen meiden das Thema aus Angst vor Instrumentalisierung. Nötig sind offene Debatten, Anti-Ableismus, bessere Unterstützung behinderter Menschen und Allianzen, die Behinderten- und Reproduktionsrechte gemeinsam verteidigen.
  • Extreme Ideologie
    Faika El-Nagashi und andere „genderkritische“ Feminist:innen berufen sich auf „biologische Zweigeschlechtlichkeit“, verbünden sich mit rechten und christlich-fundamentalistischen Akteur:innen und legitimieren damit Anti-Trans-Politik. Studien und Praxis belegen jedoch, dass trans Personen keine besondere Gefahr darstellen und dass trans Jugendliche von geschlechtsangleichender Medizin existenziell profitieren. Anti-Trans-Feminismus fungiert als Teil einer globalen Anti-Gender-Bewegung, die Grundrechte von LGBTIQ*-Personen zurückdrängt.*
  • Die Frauen werden sich ihre erkämpften Rechte nicht nehmen lassen
    Rojava, einst hoffnungsvolles Projekt des demokratischen Konföderalismus mit Fokus auf Basisdemokratie und Frauenbefreiung, wird nach Angriffen islamistischer Milizen und der syrischen Übergangsregierung nun in Al-Sharaas Übergangsregierung integriert. Trotz Verlust der Ölfelder und unklarer Zukunft wollen Kurd:innen und arabische Feministinnen erkämpfte Frauenrechte und lokale Selbstverwaltungsstrukturen verteidigen und fordern internationale Solidarität statt interessensgeleiteter Normalisierungspolitik.
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