Russland verstehen
Der Historiker Klaus Gestwa zeigt, wie der russische Präsident Geschichte zur Waffe macht: Mythen, Symbole und Umdeutungen sollen Russlands Einheit erzwingen und den Krieg gegen die Ukraine legitimieren.
Staatsterror
Iwan IV., genannt »der Schreckliche«, erhob im 16. Jahrhundert in Russland den Terror zur Staatsform. Seine Untaten begründete er auf eigentümliche Weise.
»Es kann nicht sein, dass wir Frauen heute sagen, die Männer müssen uns verteidigen«
Fleiß, Ordnung, Pflichterfüllung – die angeblich typisch deutschen Tugenden stammen aus dem Militär. Die Historikerin Karen Hagemann erklärt, wie das Kriegswesen Land und Menschen geprägt hat und was das für die Debatten der Gegenwart heißt. Ein Interview von Frederik Seeler und Eva-Maria Schnurr
Die Deutschen und ihr Militär
Vom plündernden Söldnerheer bis zur Wehrpflichtdebatte – das Verhältnis der Deutschen zu ihren Armeen war nicht immer einfach. Diese historischen Daten sollten Sie kennen, um mitreden zu können.
250 Jahre USA
"Neue Welt" nannten europäische Siedler:inenn den Kontinent, als sie im 17. Jahrhundert nach Nordamerika kamen. Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten hieß es bald, der amerikanische Traum lockte. Freiheit war das große Versprechen. Viele Menschen mussten sie erst erringen.
Wilder Westen
Erst die Besiedlung des Westens habe aus Europäer:innen echte Amerikaner:innen gemacht, so die These des Historikers Frederick Jackson Turner. Sie begründete den Glauben der US-Amerikaner:innen an die ihre Einzigartigkeit. Doch die Realität sah anders aus.
Frauenrechte
Der Artikel erinnert daran, dass Demokratie ohne den Mut von Frauen nicht denkbar wäre. Am Beispiel von Olympe de Gouges zeigt er, wie Forderungen nach Gleichberechtigung brutal unterdrückt wurden – und wie Frauenrechte bis heute erkämpft, verteidigt und politisch immer wieder infrage gestellt werden.
Zivilgesellschaft: Ein Dorf gegen die AfD
Ein Dorf organisiert Widerstand gegen den Einfluss der Alternative für Deutschland. Der Text schildert, wie bürgerschaftliches Engagement, Zusammenhalt und lokale Initiativen demokratische Werte verteidigen – jenseits großer Bühnen, aber mit konkreter Wirkung im Alltag.
Liebeswirren in der Romantik
Die Romantiker:innen erhoben die Liebe zur Religion – Friedrich Schlegel war ihr glühender Apostel. Er schrieb einen Skandalroman, wohnte mit Gleichgesinnten in einer Kommune und wetterte gegen die Zweckehe. Das Establishment tobte.
Die Geschichte eines Gefühls
Die Liebe verbindet Menschen wohl seit Anbeginn der Zeit. Hier eine Auswahl zentraler Daten – vom antiken Mesopotamien bis heute.
Russland verstehen
Der Historiker Klaus Gestwa zeigt, wie der russische Präsident Geschichte zur Waffe macht: Mythen, Symbole und Umdeutungen sollen Russlands Einheit erzwingen und den Krieg gegen die Ukraine legitimieren.
Staatsterror
Iwan IV., genannt »der Schreckliche«, erhob im 16. Jahrhundert in Russland den Terror zur Staatsform. Seine Untaten begründete er auf eigentümliche Weise.
»Es kann nicht sein, dass wir Frauen heute sagen, die Männer müssen uns verteidigen«
Fleiß, Ordnung, Pflichterfüllung – die angeblich typisch deutschen Tugenden stammen aus dem Militär. Die Historikerin Karen Hagemann erklärt, wie das Kriegswesen Land und Menschen geprägt hat und was das für die Debatten der Gegenwart heißt. Ein Interview von Frederik Seeler und Eva-Maria Schnurr
Die Deutschen und ihr Militär
Vom plündernden Söldnerheer bis zur Wehrpflichtdebatte – das Verhältnis der Deutschen zu ihren Armeen war nicht immer einfach. Diese historischen Daten sollten Sie kennen, um mitreden zu können.
250 Jahre USA
"Neue Welt" nannten europäische Siedler:inenn den Kontinent, als sie im 17. Jahrhundert nach Nordamerika kamen. Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten hieß es bald, der amerikanische Traum lockte. Freiheit war das große Versprechen. Viele Menschen mussten sie erst erringen.
Wilder Westen
Erst die Besiedlung des Westens habe aus Europäer:innen echte Amerikaner:innen gemacht, so die These des Historikers Frederick Jackson Turner. Sie begründete den Glauben der US-Amerikaner:innen an die ihre Einzigartigkeit. Doch die Realität sah anders aus.
Frauenrechte
Der Artikel erinnert daran, dass Demokratie ohne den Mut von Frauen nicht denkbar wäre. Am Beispiel von Olympe de Gouges zeigt er, wie Forderungen nach Gleichberechtigung brutal unterdrückt wurden – und wie Frauenrechte bis heute erkämpft, verteidigt und politisch immer wieder infrage gestellt werden.
Zivilgesellschaft: Ein Dorf gegen die AfD
Ein Dorf organisiert Widerstand gegen den Einfluss der Alternative für Deutschland. Der Text schildert, wie bürgerschaftliches Engagement, Zusammenhalt und lokale Initiativen demokratische Werte verteidigen – jenseits großer Bühnen, aber mit konkreter Wirkung im Alltag.
Liebeswirren in der Romantik
Die Romantiker:innen erhoben die Liebe zur Religion – Friedrich Schlegel war ihr glühender Apostel. Er schrieb einen Skandalroman, wohnte mit Gleichgesinnten in einer Kommune und wetterte gegen die Zweckehe. Das Establishment tobte.
Die Geschichte eines Gefühls
Die Liebe verbindet Menschen wohl seit Anbeginn der Zeit. Hier eine Auswahl zentraler Daten – vom antiken Mesopotamien bis heute.
Für alle jene die detaillierte Informationen über die jeweilige Epoche erhalten möchten, durchaus empfehlenswert; für alle anderen, kommt darauf an, wie interessiert man daran ist
4,75 / 5
Den Spiegel Geschichte lese ich immer wieder gern. Das heißt jedoch nicht unkritisch. Zur guten Recherche gehört auch adäquates Bildmaterial. Im Spiegel/Geschichte/ Der grosse Graben/ Seite 89 wird ein Bild "Fabrikhalle Engels" gezeigt. Die Familie Engels war aber nicht in der Metallverarbeitung engagiert. Dort sieht man im Vordergrund Bandeisenrollen, dahinter vermutlich Stanz- und Biegemaschinen, die elektromotorisch angetrieben wurden. Zeitlich könnte man das Bild in Anfang 20. Jahrhundert einordnen. Auf Seite 94 sieht man keine Weberei, sondern eine Spinnerei.
Sehr gut und aufschlußreich
Für alle jene die detaillierte Informationen über die jeweilige Epoche erhalten möchten, durchaus empfehlenswert; für alle anderen, kommt darauf an, wie interessiert man daran ist
Ich finde das Heft sehr gut und informativ.