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Ausgabe 004/2026
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BÜCHER | ERZÄHLUNGEN & ROMANE

BÜCHER | KRIMIS & THRILLER

In der aktuellen Ausgabe von Bücher

Ausgabe 003/2026

Was von der Revolution bleibt
Lukas Rietzschel verdichtet in seinem neuen Roman deutsche Geschichte vom Mauerfall bis in die Gegenwart einer Kleinstadt. Ein Gespräch über Erinnerungskultur, Prägungen und Männlichkeit.

Siri und Paul
Mit ihrem Memoir "Ghost Stories" hat Siri Hustvvedt ein mitreißendes, sehr persönliches Buch geschaffen, das von der symbolischen Liebe des wohl berühmtesten öffentlichen US-Intellektuellenpaars erzählt.

In Ausgabe 003/2026 von Bücher

Ausgabe 002/2026

EIN GEFÜHL VON BEFREIUNG
Leïla Slimani arbeitete acht Jahre lang an ihrem Romanprojekt „Das Land der Anderen“. Mit dem dritten Band „Trag das Feuer weiter“ ist der französisch-marokkanischen Autorin ein eindrucksvolles Finale gelungen.

STILLE VERBINDUNGEN
Dieses Jahr präsentiert sich die Europäische Kulturhauptstadt Oulu unter dem Motto „Cultural Climate Change“. Die Finnen spüren den Klimawandel hautnah und wollen ihrer industriell geprägten Region mehr Kultur einhauchen – innovativ, kreativ und humorvoll.

In Ausgabe 002/2026 von Bücher

Ausgabe 001/2026

Die Puppe
Bolesław Prus zeichnet ein Gesellschaftspanorama Polens im 19. Jahrhundert kombiniert mit einer tragischen Liebesgeschichte um den Protagonisten Wokulski.

Die Kathedrale der Zeit
Ken Folletts Historienroman behandelt die Entstehung von Stonehenge und zeichnet das Leben in einer mittelalterlichen Gesellschaft.

In Ausgabe 001/2026 von Bücher

Ausgabe 006/2025

Das Rätsel der Templer (Hörbuch-Download)
Historischer Roman mit Zeitreise-Elementen über die letzten Jahre des Templerordens und einem Artefakt mit geheimnisvollen Kräften.

Philippinen Spezial
Eine literarische Reise auf die Philippinen, die philippinische Literatur, Autoren, Kultur und gesellschaftliche Fragen.

In Ausgabe 006/2025 von Bücher

Ausgabe 005/2025


In Ausgabe 005/2025 von Bücher

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Porträt von Bücher

Das Magazin Bücher erscheint seit 2003 und widmet sich der Literatur in all ihren Facetten. Alle zwei Monate werden Neuerscheinungen aus dem gedruckten Bereich oder der Welt der Hörbücher präsentiert.

Welche Inhalte bietet Bücher?

Entsprechend des Namens dreht sich in der Bücher alles um Literatur in ihrer gedruckten Form oder in der neuartigen Darreichungsform als Hörbuch. Auf der einen Seite werden die gängigen Themen aus den Feuilletons aufgegriffen, andererseits werden Neuerscheinungen kurz rezensiert und mit einem eigens erstellten Punktesystem bewertet. Darüber hinaus finden sich Hintergrundberichte, Reportagen, Interviews und Original–Abdrucke bekannter Autoren. Eine stetig wiederkehrende Rubrik ist die des „wiederentdeckten Klassikers“ oder auch des „überschätzten Buchs“, womit die Meinungsstärke der Redaktion unterstrichen wird. Ebenfalls liegt jeder Ausgabe ein Hörbuch bei und es werden Leseproben neuer Romane gegeben. Abgerundet wird durch regelmäßige Sonderhefte, beispielsweise zu Kinder– oder Hörbüchern.

Wer sollte Bücher lesen?

Das Magazin Bücher wendet sich sowohl an Personen, die in irgendeiner Weise mit dem Literaturbetrieb verbunden sind als auch an ausgesprochene „Leserratten“, die in ihrer Freizeit gerne zum Buch greifen. Unter den Käufern der jeweils etwas mehr als 20.000 Exemplare (Stand: Ende 2014) befinden sich zu 65 Prozent Frauen. Die meisten Leser sind über 35 Jahre alt und greifen auf ein überdurchschnittliches Haushaltseinkommen zurück.

Das Besondere an Bücher

Kennzeichnend für die Bücher ist ihre Unabhängigkeit von einem der großen Buchverlage. Entsprechend finden sich immer wieder auch Geheimtipps und vermeintlich unbekannte Titel.

  • erscheint seit 2003
  • sowohl gedruckte– als auch Hörbücher
  • gilt als unabhängig

Der Verlag hinter Bücher

Das Magazin Bücher erscheint bei falkemedia. Der Verlag besteht seit 1994 und gibt eine ganze Reihe an Titeln heraus.

Alternativen zu Bücher

Der Titel Bücher zeigt bereits an, dass es sich hier um einen Vertreter der Literatur Zeitschriften handelt. Wer noch mehr Lesefutter möchte, der sollte es einmal mit der Akzente, dem österreichischen Magazin Buchkultur oder der literaturwissenschaftlich ausgerichteten Text & Kritik versuchen.

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Inhaltsverzeichnis
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003/2026

Was von der Revolution bleibt
Lukas Rietzschel verdichtet in seinem neuen Roman deutsche Geschichte vom Mauerfall bis in die Gegenwart einer Kleinstadt. Ein Gespräch über Erinnerungskultur, Prägungen und Männlichkeit.

Siri und Paul
Mit ihrem Memoir "Ghost Stories" hat Siri Hustvvedt ein mitreißendes, sehr persönliches Buch geschaffen, das von der symbolischen Liebe des wohl berühmtesten öffentlichen US-Intellektuellenpaars erzählt.

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002/2026

EIN GEFÜHL VON BEFREIUNG
Leïla Slimani arbeitete acht Jahre lang an ihrem Romanprojekt „Das Land der Anderen“. Mit dem dritten Band „Trag das Feuer weiter“ ist der französisch-marokkanischen Autorin ein eindrucksvolles Finale gelungen.

STILLE VERBINDUNGEN
Dieses Jahr präsentiert sich die Europäische Kulturhauptstadt Oulu unter dem Motto „Cultural Climate Change“. Die Finnen spüren den Klimawandel hautnah und wollen ihrer industriell geprägten Region mehr Kultur einhauchen – innovativ, kreativ und humorvoll.

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Ausgabe
001/2026

Die Puppe
Bolesław Prus zeichnet ein Gesellschaftspanorama Polens im 19. Jahrhundert kombiniert mit einer tragischen Liebesgeschichte um den Protagonisten Wokulski.

Die Kathedrale der Zeit
Ken Folletts Historienroman behandelt die Entstehung von Stonehenge und zeichnet das Leben in einer mittelalterlichen Gesellschaft.

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006/2025

Das Rätsel der Templer (Hörbuch-Download)
Historischer Roman mit Zeitreise-Elementen über die letzten Jahre des Templerordens und einem Artefakt mit geheimnisvollen Kräften.

Philippinen Spezial
Eine literarische Reise auf die Philippinen, die philippinische Literatur, Autoren, Kultur und gesellschaftliche Fragen.

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Das Magazin Bücher erscheint seit 2003 und widmet sich der Literatur in all ihren Facetten. Alle zwei Monate werden Neuerscheinungen aus dem gedruckten Bereich oder der Welt der Hörbücher präsentiert.

Welche Inhalte bietet Bücher?

Entsprechend des Namens dreht sich in der Bücher alles um Literatur in ihrer gedruckten Form oder in der neuartigen Darreichungsform als Hörbuch. Auf der einen Seite werden die gängigen Themen aus den Feuilletons aufgegriffen, andererseits werden Neuerscheinungen kurz rezensiert und mit einem eigens erstellten Punktesystem bewertet. Darüber hinaus finden sich Hintergrundberichte, Reportagen, Interviews und Original–Abdrucke bekannter Autoren. Eine stetig wiederkehrende Rubrik ist die des „wiederentdeckten Klassikers“ oder auch des „überschätzten Buchs“, womit die Meinungsstärke der Redaktion unterstrichen wird. Ebenfalls liegt jeder Ausgabe ein Hörbuch bei und es werden Leseproben neuer Romane gegeben. Abgerundet wird durch regelmäßige Sonderhefte, beispielsweise zu Kinder– oder Hörbüchern.

Wer sollte Bücher lesen?

Das Magazin Bücher wendet sich sowohl an Personen, die in irgendeiner Weise mit dem Literaturbetrieb verbunden sind als auch an ausgesprochene „Leserratten“, die in ihrer Freizeit gerne zum Buch greifen. Unter den Käufern der jeweils etwas mehr als 20.000 Exemplare (Stand: Ende 2014) befinden sich zu 65 Prozent Frauen. Die meisten Leser sind über 35 Jahre alt und greifen auf ein überdurchschnittliches Haushaltseinkommen zurück.

Das Besondere an Bücher

Kennzeichnend für die Bücher ist ihre Unabhängigkeit von einem der großen Buchverlage. Entsprechend finden sich immer wieder auch Geheimtipps und vermeintlich unbekannte Titel.

  • erscheint seit 2003
  • sowohl gedruckte– als auch Hörbücher
  • gilt als unabhängig

Der Verlag hinter Bücher

Das Magazin Bücher erscheint bei falkemedia. Der Verlag besteht seit 1994 und gibt eine ganze Reihe an Titeln heraus.

Alternativen zu Bücher

Der Titel Bücher zeigt bereits an, dass es sich hier um einen Vertreter der Literatur Zeitschriften handelt. Wer noch mehr Lesefutter möchte, der sollte es einmal mit der Akzente, dem österreichischen Magazin Buchkultur oder der literaturwissenschaftlich ausgerichteten Text & Kritik versuchen.

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Leserbewertungen
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Soweit ich weiß, ist dies die einzige Zeitschrift, die sich noch ohne Bezahlung durch Verlage auch populärer Literatur widmet und nicht "von oben herab" geschrieben ist. Hier finde ich Tipps, Reportagen, Themenschwerpunkte, Interviews und natürlich jede Menge Empfehlungen und auch mal einen Hinweis darauf, dass es sich nicht lohnt, ein bestimmtes Buch zu lesen, auch wenn es womöglich online oder in den Kaufmedien gehypt wird. Es gibt ein Bewertungssystem von Punkten bei den Kurzrezensionen, ebenso wie auf den Verkaufsplattformen, aber die Besprechungen sind differenzierter und kritischer und vor allem nicht von "Fans" des ensprechenden Genres, sondern Menschen, die sich in allen Bereichen der Literatur bewegen und auch viele Alternativen kennen. Ich kann das Magazin nur für jeden Vielleser empfehlen!

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In der aktuellen Ausgabe von Bücher

  • WÖRTERWELTEN: Matthias Hübener
    Orwells Roman „1984“ zeichnet ein Bild eines allesüberwachenden Staates, das in Zeiten von Faktenleugnung und technischer Manipulation wieder aktuell geworden ist. Matthias Hübener empfiehlt in seiner Auswahl weitere prägende Werke, etwa Bassanis Feingefühl für Liebesgeschichte im Mussolini‑Faschismus und T. C. Boyles rätselhafte Abenteuerlust. Christine Wunnickes „Missouri“ sowie Iris Wolffs Erzählungen zeigen die Vielfalt zeitgenössischer Erzählkunst zwischen Historie und Intimität. Die vorgestellten Bücher verbinden literarische Qualität mit einem Blick auf menschliche Schicksale und gesellschaftliche Brüche.
  • (Literatur Lotsen) Buchladen Alte Lahnbrücke
    Der Buchladen Alte Lahnbrücke in Wetzlar begann vor 40 Jahren als Kollektiv und wird heute von vier Gesellschafterinnen und zwei Mitarbeitern geführt. Das Team betreibt im ersten Stock eine eigene Abteilung für Kinder‑ und Jugendliteratur und begeistert junge Leserinnen besonders mit Comics und Bilderbüchern. Der Laden organisiert seit vielen Jahren den traditionellen „Stöberabend“ und engagiert sich mit Ausstellungen in Schulen sowie einem jährlichen Literaturfestival in Wetzlar. Das Konzept des unabhängigen Buchhandels verbindet kollektives Arbeiten mit lokaler Veranstaltungsarbeit und Buchberatung.
  • Zwischen See und Schreiben – Das Hans‑Fallada‑Museum in Carwitz
    Das Hans‑Fallada‑Museum in Carwitz bewahrt das Wohnhaus und den Garten des Schriftstellers als Erinnerungsort seiner produktivsten Jahre. Das Anwesen umfasst Wohnhaus, Scheune, Bienen‑ und Bootshaus sowie weitläufige Gartenanlagen, die Falladas ländliches Arbeitsleben und literarische Entstehungskontexte sichtbar machen. Die Hans‑Fallada‑Gesellschaft betreibt Führungen, Lesungen und jährliche Veranstaltungen, die das Haus zu einem lebendigen Kulturort machen. Besucher erleben in Garten, Arbeitszimmer und Spaziergängen, wie eng Falladas Werk mit seinem konkreten Leben verbunden war.
  • (Buchtipp) Fahr Rad
    Ondřej Buddeus nähert sich im Bilderbuch „Fahr Rad“ dem Fahrrad auf vielfältige Weise: historisch, ökologisch und technisch. Jindřich Janíčeks Illustrationen verleihen dem Band Dynamik und zeigen Momente zwischen stillem Versinken in Landschaften und dem Adrenalinschub beim Rennen. Das Buch richtet sich an Leserinnen und Leser ab etwa zehn Jahren und wurde für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. „Fahr Rad“ lädt zu einer neugierigen Entdeckungsreise ein und verbindet Wissensvermittlung mit inspirierenden Bildern.
  • (Kolumne) Die Bücher, die die Welt bedeuten
    Julia Kemp schildert einen Arbeitstag in der Buchhandlung Lüders, in dem Wut und Mitgefühl nebeneinander auftreten. Die Autorin erinnert an persönliche Verluste, alltägliche Ärgernisse und strukturelle Ungerechtigkeiten, die Wut hervorrufen, etwa in Pflege, Mietenmarkt und öffentlichem Raum. Zeitgleich erlebt sie Trost in Gemeinschaftsmomenten: Kolleginnen besuchen den Laden, helfen spontan aus und teilen Kuchen. Die Kolumne zeigt die Balance zwischen Zorn über Missstände und der Kraft gelebter Solidarität.
  • WÖRTERWELTEN
    Matthias Hübeners Romane entführen in andere Welten und Zeiten, um das Wesen des Menschseins zu ergründen. Seine Lieblingsbücher machen das ebenfalls auf ihre jeweils unnachahmliche Art und Weise.
  • LESEZEICHEN
    In aufgewühlten Zeiten werden auch die Literaturhäuser zu Diskursräumen, in denen aktuelle Themen im Mittelpunkt des Programms stehen. Viele Veranstaltungen sind auch im Stream zu sehen. Mehr Infos dazu gibt es auf den Websites der Häuser sowie auf der Seite des Netzwerks der Literaturhäuser unter „Mit Sprache handeln“.
  • Das Pin‑up‑Girl, das Ulysses las
    Der Bildband versammelt Fotografien von rund 16 berühmten Photographinnen und Photographen und bietet vielschichtige Perspektiven auf Marilyn Monroe. Elliott Erwitts bekanntes Foto zeigt Monroe beim Lesen im Morgenmantel; andere Aufnahmen, etwa von Eve Arnold, fangen ihre Nachdenklichkeit und Menschlichkeit ein. Der Band rückt Monroes innere Facetten in den Vordergrund und ergänzt ikonische Bilder mit Kontext und ungewöhnlichen Momenten. So entsteht ein differenziertes Porträt jenseits der oberflächlichen Pin‑up‑Ikone.
  • LITERATUR LOTSEN
    Unsere Lieblingsbuchhandlungen stehen Rede und Antwort. Diesmal der Buchladen Alte Lahnbrücke in Wetzlar.
  • (Interview) Es war einmal: ein leuchtendes Land – Klaus Brinkbäumer
    Klaus Brinkbäumer reist durch die USA, befragt Intellektuelle und Politiker und analysiert, wie strategische Pläne wie Project 2025 demokratische Institutionen aushöhlen könnten. Er zeigt, wie MAGA‑Ideologie, nationalistischer Diskurs und technologische Beschleunigung die politische Kultur verändern. Brinkbäumer vergleicht historische Formen autoritärer Bewegungen mit aktuellen Tendenzen und warnt vor einer schrittweisen Erosion von Rechtsstaatlichkeit. Er ruft zu koordiniertem Widerstand auf und betont, dass die Demokraten strategisch handeln müssen, um eine Chance bei den anstehenden Wahlen zu erhalten.
  • Portlands Bücherfrauen
    Portland beherbergt eine vielfältige, frauengeführte Indie‑Buchszene, in der Spezialläden wie Grand Gesture Books und Midslumber Media Nischen bedienen und Community schaffen. Katherine Morgan, Mick Granger und Bry Hoeg (Powell’s City of Books) stehen für kuratorische Vielfalt, lokale Förderung von BIPOC‑Autor*innen und inklusive Veranstaltungsformate. Das Heathman Hotel und das Sylvia Beach Hotel verbinden Gastfreundschaft mit literarischer Programmplanung und schaffen Räume für Lesungen, Silent Book Clubs und Schreibworkshops. Die Szene gründet auf Netzwerken und gegenseitiger Unterstützung, die kreative Unternehmerinnen und junge Stimmen sichtbar machen.
  • ZWISCHEN SEE UND SCHREIBEN
    Das Hans-Fallada-Museum in Carwitz: Wo der Autor zu sich und seinen Romanen fand.
  • Zwergziegen oder das richtige Leben im falschen – Alison Bechdel im Interview
    Alison Bechdel erklärt, dass ihr neues Buch „Kaputt“ als spielerische Autofiktion entstand, in der Figuren aus „Dykes To Watch Out For“ wieder auftauchen und Fantasie erlaubt ist. Sie beschreibt die politische Entwicklung in den USA, die tiefe gesellschaftliche Spaltung und die Notwendigkeit, gemeinsame Erzählungen zu finden, um Gräben zu überbrücken. Bechdel reflektiert über moralische Kompromisse im kapitalistischen Alltag und betont die Bedeutung von Gemeinschaftsformen gegenüber Individualismus. Sie plädiert für Inklusion und dezentrale Protestformen als Widerstandsstrategie gegen autoritäre Tendenzen.
  • Die Bücher, die die Welt bedeuten
    Julia Kemp spielt Theater und verkauft Bücher. In dieser Kolumne schreibt sie über die Schnittstellen zweier Welten – verbunden durch ihre Liebe zur Literatur.
  • Amerikanische Klassiker – Eine kurze Reise durch 250 Jahre USA
    Heiko Kammerhoff führt durch Stationen der US‑Literatur von Cooper und Melville bis zu Morrison und Franzen und zeigt, wie Romane gesellschaftliche Entwicklungen spiegeln. Er verbindet Werke wie „Moby‑Dick“, „Onkel Toms Hütte“ und „Der große Gatsby“ mit historischen Spannungen um Sklaverei, wirtschaftliche Ungleichheit und kulturelle Identität. Kammerhoff betont, dass literarische Klassiker als kulturelle Wegmarken fungieren, die nationale Hoffnungen, Brüche und Traumata reflektieren. Die Auswahl illustriert, wie Literatur über zwei Jahrhunderte hinweg die wechselvolle Geschichte der USA begleitet hat.
  • Zur Lage der Nation – Stimmen amerikanischer Schriftsteller*innen
    Isabel Allende äußert große Sorge über die politische Entwicklung in den USA und warnt, dass Project 2025 autoritäre Strukturen etablieren könnte. Stewart O’Nan beschreibt die Verrohung des Diskurses und betont, dass gehässige Wut einen erheblichen Verlust für die demokratische Debattenkultur darstellt. Siri Hustvedt ruft zum Sprechen auf und bezeichnet Schweigen angesichts antidemokratischer Maßnahmen als Kollaboration, während Colum McCann zu gemeinsamen, großen Gesten von Zivilgesellschaft und Kultur aufruft. Die Autor*innen sehen die Demokratie in Gefahr und fordern Widerstand, Wachsamkeit und strategisches Handeln.
  • kreativer freiraum
    In der Serie „Schreiborte“ erzählen Schriftsteller* innen, wo sie am besten in ihren Schreibflow finden. Diesmal Nora Gomringer, deren letztes Buch „Am Meerschwein übt das Kind den Tod“ 2025 erschien.
  • Meine amerikanischen Vorfahren und ich
    Jan Brandt rekonstruiert die Migrationsgeschichte seiner Familie, von Urgroßvater Jan, der als Gärtner in Newport arbeitete, bis zu Nachfahren wie Fred, der in Kansas City als Ingenieur wirkte. Er erzählt von Erfolgen, Fehlschlägen und den unterschiedlichen Lebensentwürfen, die von Auswanderung, Anpassung und Unternehmergeist geprägt sind. Brandt schildert, wie Familienmitglieder in den USA zwischen Prosperität und Enttäuschung navigierten und welche kulturellen Brüche daraus entstanden. Am Ende reflektiert er, warum er selbst Deutschland und die deutsche Sprache der Dauer des Lebens in den USA vorzieht.
  • Land der Freiheit – Buchtipps zum 250. Geburtstag der USA
    Die Redaktion präsentiert eine Auswahl an Büchern und Bildbänden, die verschiedene Facetten amerikanischer Kultur, Geschichte und Politik beleuchten. Paul Maréchals Werk zu Andy Warhols Textilien, Jill Lepores groß angelegte US‑Geschichte und Barbara Chase‑Ribouds Roman über Sally Hemings stehen für unterschiedliche Zugänge zu Identität, Kunst und Erinnerung. Ergänzt werden die Vorschläge durch Essays, Anthologien und Porträts, die historische Einordnung mit literarischer und visueller Kraft verbinden. Die Zusammenstellung bietet Lektüreempfehlungen für das 250‑jährige Jubiläum aus kulturkritischer und historischer Perspektive.
  • ES WAR EINMAL: EIN LEUCHTENDES LAND
    In seinem brillanten Buch erklärt uns Klaus Brinkbäumer, wie das Leuchtfeuer der Demokratie zum Albtraum wurde. Sind die Ideale der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung – das Leben, die Freiheit und das Streben nach Glück – noch zu retten?
  • unter die Haut – Begegnung mit Louis Begley
    Christiane von Korff erinnert an ein Gespräch mit Louis Begley in New York, in dem er von seiner Fluchtgeschichte und dem Wunsch erzählt, in den USA ein vollwertiges Mitglied der Gesellschaft zu werden. Begley, dessen Familie vom Holocaust betroffen war, reflektiert über Bildung, Karriere und das Streben nach Freiheit im neuen Land. Von Korff schildert Begleys Sorge über den anwachsenden Rechtspopulismus und die Gefährdung demokratischer Institutionen. Die Begegnung endet mit einem nüchternen Hoffen auf Widerstand und einer Erinnerung an Amanda Gormans hoffnungsvolle Worte.
  • Zufallsbekanntschaft mit Rindern – Anja Gmeinwieser: Wir Königinnen (Rezension)
    Anja Gmeinwiesers Debütroman ‚Wir Königinnen‘ erzählt von zwei Frauen, die Rinder durch die Alpen transportieren und dabei soziale Ungleichheit und ethische Dilemmata ausloten. Die Ich‑Erzählerin flieht aus einem privilegierten Leben, während Anna als Fernfahrerin ökonomisch gezwungen ist, gefährliche Transporte auszuführen. Zwischen den Frauen entwickelt sich eine ambivalente Beziehung mit erotischer Spannung, Machtkonflikten und moralischen Fragen zum Umgang mit Tierleid. Gmeinwieser beschreibt nüchtern und präzise die Situationen, die Gewissenskonflikte auslösen, und lässt die Lektüre zu einer unangenehm ehrlichen Annäherung an Konsequenzen von Konsum und Arbeit werden.
  • PORTLANDS BÜCHERFRAUEN
    Oregon – der Bundesstaat an der Westküste der USA – ist bekannt für seine rauen Küsten und dichten Wälder. Doch die Region hat mehr zu bieten als ihre wilde Natur: eine lebendige, unabhängige Literaturszene, die maßgeblich von Frauen geprägt ist – Kuratorinnen, Buchhändlerinnen, Autorinnen und Hoteliers. Ihre Geschichten erzählen von Mut, Kreativität und der Kraft weiblicher Initiative. Eine Hommage an die starken Frauen der Branche und zugleich eine Liebeserklärung an das Lesen in bewegten Zeiten.
  • Widerstand im Angesicht des Todes – Gespräch mit Delphine Minoui
    Delphine Minoui erklärt, dass ‚Badjens‘ aus Recherchen, Social‑Media‑Spuren und langjährigem Austausch mit jungen Iranerinnen entstand und die Stimmen der Bewegung ‚Frau. Leben. Freiheit‘ hörbar machen soll. Sie benennt Mahsa Amini und Nika Shakarami als zentrale Symbolfiguren, beschreibt die erschütternde Gewalt gegen Demonstrierende und betont die menschliche Dimension hinter den Zahlen. Minoui warnt davor, militärische Interventionen als Lösung zu sehen, und unterstreicht die Rolle der zivilgesellschaftlichen Akteurinnen im inneren Wandel des Iran. Ihr Roman ist eine Vermenschlichung des Protestgeschehens und ein Appell, die individuellen Geschichten nicht zu vergessen.
  • ZWERGZIEGEN ODER DAS RICHTIGE LEBEN IM FALSCHEN
    „Kaputt“, der neue Comicroman von Alison Bechdel, handelt vom Überleben in Trumps Amerika – als Lesbe, als Kulturschaffende und als Mensch, der in einer hyperkapitalistischen Gesellschaft versucht, moralisch gute Entscheidungen zu treffen. Es ist eine selbstironische, verspielte Autofiktion mit Zwergziegen, Polyamorie und alten Freund*innen aus Bechdels Klassiker „Dykes To Watch Out For“.
  • Die Routinen
    Son Lewandowski schildert in seinem Roman die glitzernde Außenseite des Kunstturnens und die verborgenen Härten dahinter. Amik, eine ehemalige Turnerin, erlebt bei einem Wettkampf den schweren Sturz einer jungen Kollegin und begleitet damit den Blick auf Arbeit, Verzicht und Schmerz. Lewandowski ergänzt die Erzählung mit essayistischen Passagen, die Missbrauch, Kaderschmiede und politische Instrumentalisierung als ethische Grenzen des Sports sichtbar machen.
  • AMERIKANISCHE KLASSIKER
    Eine kurze Reise durch 250 Jahre USA mit zwölf Zwischenstopps: Diese Klassiker begleiten die Berg-und Talfahrt des Landes und prägen ihre Literatur.
  • Stunden wie Tage
    Martha wurde als sehr junge Frau Hausbesorgerin zweier jüdischer Brüder und entwickelte durch Fleiß und strenge katholische Erziehung feste Vorstellungen von Ordnung und Anstand. Martha half während der Naziherrschaft dem Hausbesitzer Henri Berkowitz, der nach England flüchten musste, und unterstützte seine russische Frau, die in Berlin blieb. Martha kämpfte nach dem Krieg um Entschädigung für die Familie und liebte die Tochter Liane, die 1943 als Mitglied der „Roten Kapelle“ hingerichtet wurde, wie eine Tochter.
  • The Calmest Kind of Storm
    Kim Leopold definiert für ihre Dreams-in-Rome-Reihe ein eigenes Genre als „More Mature New Adult“ und setzt damit thematisch auf mentale Gesundheit, Feminismus und reife Beziehungen. Noemi, eine Dark-Romance-Autorin mit Pseudonym, reist mit ihrem Hörbuchsprecher auf Lesereise und erlebt dort emotionale Spannungen, die sich sowohl auf der Bühne als auch privat entladen. Leopold erzählt warm und sinnlich von Krankheit, Wiedereinstieg ins Leben und dem Umgang mit Unsicherheiten und macht ihre Figuren dadurch nahbar.
  • ZUR LAGE DER NATION
    Als unsere Autorin Christiane von Korff von amerikanischen Schriftsteller*innen wissen wollte, wie sie den Zustand des Landes sehen, wollten sich einige nicht zur aktuellen politischen Situation äußern. Andere sagten zu und haben unsere drei an sie gestellten Fragen beantwortet.
  • Lesekreis Herxheim bei Landau empfiehlt: Die Marschallin
    Neun Frauen zwischen 60 und 84 Jahren treffen sich monatlich in wechselnden Haushalten zum Lesen, Diskutieren und gemeinsamen Essen. Dr. Helma Gröschel organisiert den Kreis seit seiner Gründung und pflegt die Auswahl demokratisch, bevorzugt in Taschenbuchform. Die Gruppe empfahl Zora del Buonos „Die Marschallin“ und diskutierte dabei historische Dichte, Figurenzugänglichkeit sowie das Zusammenspiel von politischer Überzeugung und persönlichem Handeln.
  • MEINE AMERIKANISCHEN VORFAHREN UND ICH
    Die USA feiern den 250. Jahrestag ihrer Staatsgründung. Jan Brandt schreibt über die Verbindung seiner Familie mit dem Land. Und bricht mit einer Tradition.
  • LAND DER FREIHEIT
    Am 4. Juli 2026 feiern die Vereinigten Staaten von Amerika den 250. Geburtstag ihrer Unabhängigkeitserklärung. Ein bibliophiler Streifzug durch Popkultur und Politik.
  • Zurück im Schafsuniversum
    Leonie Swann kehrt nach zwei Jahrzehnten in ihre berühmte Schafswelt zurück und reflektiert die Grenzen und den Reiz dieser ungewöhnlichen Perspektive. Swann berichtet, dass Wiederbegegnungen mit ihren Schaffiguren überraschende Ideen und Wortspiele hervorgebracht haben und dass Neuauflagen in anderen Sprachen die Entscheidung zur Rückkehr bestärkten. Swann betont die spielerische, spontane Arbeitsweise beim Schreiben, die auch falsche Fährten erlaubt und den Leser überraschen soll.
  • Unterwegs mit: Colin Walsh
    Colin Walsh erzählt in seinem Debütroman „Kala“ die Geschichte einer Jugendclique an der irischen Westküste, über deren einstige Anführerin Kala lange Unklarheit herrschte. Ein zufällig geborgenes Skelett und Kalas Rückkehr als Tote verknüpfen Vergangenheit und Gegenwart und lassen verlorene Hoffnungen und alte Geheimnisse neu aufbrechen. Walsh legt in seinem Roman Gewicht auf Figurenporträts, die Landschaft der Westküste und das Spannungsfeld von Freundschaft, Macht und Erinnerung.
  • unter die Haut
    Christiane von Korff berichtet in ihrer Kolumne von Büchern und Begegnungen, die sie bewegen.
  • Giftiger Grund
    Thomas Knüwer nutzt eine verlassene Tankstelle als geheimnisvollen Schauplatz für die Verknüpfung dreier Leben: des frisch entlassenen Joran, der Influencerin Charu und des rätselhaften Mädchens Edda. Knüwer erzählt die drei Handlungsstränge separat und verwebt sie zu einer düsteren, psychologisch dichten Erzählung ohne klassischen Ermittler. Knüwers Erzähllogik führt Schritt für Schritt zur Aufklärung eines zentralen Geheimnisses und endet in einem unerwarteten Schluss.
  • Die Summe aller Dinge
    Oliver Bottini legt einen Roman über die Mechanismen und Akteure hinter den Cum-Ex- und Cum-Cum-Geschäften vor und zeichnet die finanziellen Verstrickungen in Capri, London und New York nach. Vera, eine Polizeibeamtin und Witwe, verfolgt die Spuren der Finanzjongleure und muss die Drahtzieher enttarnen, die großen Summen und Macht bewegt haben. Bottini verbindet akribische Recherche mit einer persönlichen Ermittlungsgeschichte, in der moralische Ambivalenzen und menschliche Verluste deutlich werden.
  • ZUFALLSBEKANNTSCHAFT MIT RINDERN
    In Anja Gmeinwiesers Debütroman treffen in den italienischen Alpen zwei Frauen aufeinander und unternehmen eine Reise, an der sich Fragen nach Klasse, gesellschaftlicher Ungerechtigkeit und Tierwohl entfalten.
  • WIDERSTAND IM ANGESICHT DES TODES
    Ein Gespräch mit der Franko-Iranerin Delphine Minoui, die in ihrem Roman „Badjens“ der iranischen Generation Z eine Stimme schenkt und mit den jungen Frauen, die sie inspirierten, auch in den Kriegszeiten im Austausch ist.
  • Ein guter Blick fürs Böse
    Elizabeth Arnott versammelt drei Ex-Frauen von Serienmördern in einer Schicksalsgemeinschaft und lässt sie die Lücke zwischen persönlicher Demütigung und kollektiver Gewalt erforschen. Beverly, Margo und Elsie ringen mit ihrer Vergangenheit, den normalsierten Gewaltsituationen in Ehen und dem Wunsch nach Rache. Arnott verbindet psychologische Tiefe, Witz und überraschende Twists zu einem fesselnden, vielschichtigen Thriller.
  • Frauen, mitten im Leben
    In Berlin treffen sich etwa zwanzig Frauen, um über die Lebensmitte und Wechseljahre zu sprechen und Erfahrungen auszutauschen. Rinah Lang schildert in ihrem Comic „Peri Meno“ persönliche Episoden und macht hormonbedingte Symptome wie Vergesslichkeit, Wut und Erschöpfung anschaulich. Lina Muzur versammelt in „Frauenprobleme“ Sprachnachrichten von 27 Frauen, die ein vielfältiges Lagebild der Generation liefern und damit Sichtbarkeit und Austausch über Zeitnot, Care-Arbeit und die gesellschaftlichen Herausforderungen der Lebensmitte fördern.
  • Vom Wesen des Paarkonflikts
    Eric Hegmann bietet in seinem Praxisleitfaden Techniken an, wie Paare aus Teufelskreis-Streitmustern aussteigen und zu einem verständnisvolleren Dialog finden können. Hegmann erklärt, wie Ärger als Wächterfunktion tiefer liegende Emotionen wie Traurigkeit, Angst oder Scham verbirgt, und leitet konkrete Gesprächsstrategien an. Carlotta Welding untersucht, warum Menschen in unglücklichen Beziehungen bleiben, zeigt emotionale Mechanismen auf und rät zur Transformation lähmender Gefühle in handlungsfähige Klarheit.
  • UNSERE BESTSELLER
    Große Literatur für kleines Geld: Diese Romane erhielten bei ihrer Erstveröffentlichung Bestnoten von der Redaktion.
  • Die Mauern in uns (Interpretation)
    Tom Schulz benutzt in seinem Gedicht eindringliche Bilder wie verbranntes Gras und eine „madenweiße Mittagsstunde“, um inneren Verfall und Verhärtung zu beschreiben. Schulz kontrastiert äußere Sakralbauten mit innerer Leere und die Hoffnung auf Ausbruch mit der Unmöglichkeit kindlicher Unbeschwertheit. Björn Hayer deutet die Verse als barock überhöhte, von Todesstimmung überschattete Bestandsaufnahme einer gegenwärtigen Verlorenheit.
  • EIN GUTES BUCH KOMMT SELTEN ALLEIN
    Kerstin Hämke nimmt uns mit in die große, bunte Welt der Lesekreise und entwickelt exklusiv für jede Ausgabe einen Diskussionsfragebogen.
  • „Ingeborg Bachmann – Jemand, der ich einmal war“ (Film)
    Regina Schilling und Schauspielerin Sandra Hüller nähern sich der komplexen Ingeborg Bachmann in einem filmischen Hybrid aus Interview, Archiv und Method Acting. Hüller versetzt sich in Bachmanns Alltag in Rom, rezipiert deren Körpersprache, Sprechweise und innere Zerrissenheiten und bringt damit Sprache und Leben in ein dichtes Zusammenspiel. Der Film thematisiert Bachmanns Beziehungen, literarischen Konflikte und die misogynen Anfechtungen des Literaturbetriebs und versucht, der Schriftstellerin durch performative Annäherung etwas zurückzugeben.
  • Sprachzauberer im Wörtermeer (James Krüss zum 100.)
    James Krüss wuchs auf Helgoland und entwickelte früh eine spielerische Liebe zur Fantasie, die seine gesamte schriftstellerische Arbeit prägte. Krüss’ Hörspiele, Bilderbücher und Gedichte wie „Mein Urgroßvater und ich“ begründeten seinen Erfolg und machten ihn zu einem bedeutenden Kinder- und Jugendbuchautor. Neue Biografien und Jubiläumsausgaben zeigen seinen andauernden Einfluss auf Generationen von Lesern und Illustratoren.
  • ZURÜCK IM SCHAFUNIVERSUM
    Leonie Swann wurde als Autorin der Schafskrimis „Glennkill“ und „Garou“ weltbekannt, wollte sich aber nie auf die Rolle der Schafsautorin festlegen lassen. Jetzt, nach zwei Jahrzehnten und vielen weiteren Büchern, ist sie zurückgekehrt in die Welt ihrer eigensinnigen Wolltiercharaktere.
  • Reisegefährten: Torsten Weitze & Saltatio Mortis – Staub und Schatten
    Saltatio Mortis arbeitet mit dem Fantasyautor Torsten Weitze zusammen, um eine crossmediale Verbindung zwischen Romanreihe und Musikprojekt herzustellen. Die Band verwandelt erzählerische Emotionen in Songs, die eigenständig funktionieren, während Weitze seine literarischen Plots und Figuren einbringt. Die Kooperation beruht auf gegenseitigem Vertrauen und erlaubt den Musikern kreative Freiheiten, während die Romane und EPs gemeinsam veröffentlicht und live in Konzerten erlebbar werden.
  • UNTERWEGS MIT: COLIN WALSH
    Margarete von Schwarzkopf ist seit Jahrzehnten als Moderatorin für die großen Namen der Literatur gebucht. Sie bringt dem Publikum Persönlichkeiten und Werke näher – so wie uns in ihrer Kolumne.
  • GEMEINSAM WAS ERLAUSCHEN
    Die Berliner Lauscherlounge veranstaltet seit 2003 aufwändige Live-Hörspiele und hat sich daraus zu einem Verlag entwickelt. Katherina Kokkinos beschreibt, wie Geräuschemacher*innen, Schauspieler*innen und Sounddesign live auf der Bühne zusammenwirken. Oliver Rohrbeck und weitere Gäste haben mit Formaten wie den „Die drei ???“ Record Release Partys große Events realisiert. Die Lauscherlounge verbindet Studioqualität im Sounddesign mit einem neuen Lichtkonzept und einem partizipativen Mitmachansatz für Publikum und Laiendarsteller*innen.
  • LINKE ERFOLGSGESCHICHTE
    Zu Besuch beim Verbrecher Verlag, der seit über 30 Jahren ins verlegerische Risiko geht, um Bücher jenseits des Mainstreams zu verlegen.
  • LIVE DURCHS HÖRBUCHJAHR
    Die Veranstaltungssaison 2026 bietet zahlreiche Live-Lesungen und Hörspielauftritte mit bekannten Stimmen wie Judith Holofernes, Nora Tschirner und Markus Kavka. Judith Holofernes und Nora Tschirner treten gemeinsam in der Elbphilharmonie auf und kombinieren Buch und Freundschaft als Live-Erlebnis. Markus Kavka präsentiert seine Lesung über den FC Bayern als Fan-Event in mehreren Städten. Diverse Festivals und Touren, darunter LIGNA, Leipziger Hörspielsommer und Fitzek-Produktionen, erweitern das Angebot quer durch Deutschland und in die Schweiz und Österreich.
  • IN MEINEM KOPF MÖCHTE ICH NICHT WOHNEN
    Klaus Eckel führt in seinem Text durch verschiedene metaphorische Räume wie „Panikkammer“, „Grübelzimmer“ und das „Büro für Prokrastination“. Erwin Steinhauer liest das Hörbuch und vermittelt mit feinem Timing die Balance aus Humor und Ernst. Audio-To-Go stellt das Hörbuch kostenfrei zum Download bereit und nennt Ablauf sowie die Gültigkeit des Gutscheincodes. Die Kombination aus pointierter Satire und professioneller Lesung zielt auf ein unterhaltsames wie nachdenkliches Hörerlebnis.
  • FRAUEN, MITTEN IM LEBEN
    Es ist ein Abend im November 2025, als sich etwa zwanzig Frauen in einer Berliner Buchhandlung treffen. Einige sind miteinander befreundet, andere lose Bekannte. Zusammen bilden sie einen halb privaten, halb öffentlichen Kreis und suchen Austausch zu einem gemeinsamen Thema: der Lebensmitte und den Wechseljahren.
  • EIN RABEL FÜR DIE SEELE
    Das Hörspielprojekt Nepomuk und der Rabel erzählt von der Freundschaft zwischen dem Jungen Nepomuk und dem sprechenden Starenvogel Rabel. Annika und Martin Bosch verknüpfen erzählerische Leichtigkeit mit facettenreichem Orchester- und Bandarrangement sowie Kindergesang. Das Projekt umfasst Formate von musikalischen Lesungen und Schulworkshops bis zu Konzerten mit Orchester und Mitmachaktionen. Das Team legt großen Wert auf ernsthafte Kinderansprache und pädagogische Qualität, was sich in Nominierungen und Preisen widerspiegelt.
  • WISSEN IST MACHT
    Was braucht frau ab der Lebensmitte, um glücklich, gesund und zufrieden sein zu können? Immer noch gibt es große Gender-Gaps in Forschung und Wissenschaft. Das ändert sich seit einiger Zeit. Und vor allem wird das vorhandene Wissen auf breiter Ebene zugänglicher. Hier eine Auswahl – nicht nur für Frauen!
  • VOM WESEN DES PAARKONFLIKTS
    Wie lernen Paare, nicht mehr mit harten Bandagen zu streiten? Und wie verlässt man eine unglückliche Beziehung? Zwei neue Sachbücher zeigen, wie wir in Beziehungskrisen funktionieren, und weisen Wege aus der Misere.
  • MIT WEISHEIT UND WITZ
    Der Hanser Verlag hat mit der Reihe „Leben“ zehn kurze Essays zu zentralen Fragen des Daseins veröffentlicht, die von Autorinnen geschrieben und selbst eingelesen wurden. Elke Heidenreich nähert sich dem Altern persönlich und fand damit ein breites Publikum. Theresia Enzensberger und Svenja Flaßpöhler behandeln Schlaf und Streiten aus autobiographisch-geistiger Perspektive. Weitere Beiträge von Doris Dörrie, Alina Bronsky und Felicitas Hoppe ergänzen die Mini-Bibliothek als vielfältige Inspirationsquelle für unterschiedliche Lebensphasen.
  • INTERPRETATIONSSACHE: EIN GEDICHT
    Für das BÜCHERmagazin ist Björn Hayer stets auf der Suche nach der poetischen Kunst des Augenblicks und interpretiert in jeder Ausgabe ein ausgewähltes Gedicht.
  • EINE FRAU MIT VIELEN GESICHTERN
    An ihrem 100. Geburtstag gibt es noch immer viel über die schillernde Ingeborg Bachmann zu forschen und zu schreiben. Diese Neuerscheinungen zum Jubiläum beweisen es.
  • SPRACHE, DIE ICH UM MICH HATTE ALS HAUS
    In „Ingeborg Bachmann – Jemand, der ich einmal war“ nähern sich Regisseurin Regina Schilling und Schauspielerin Sandra Hüller der komplexen Schriftstellerin mit Method Acting.
  • NACHHALTIG LEBEN
    Unsere grünen Seiten mit Lieblingsbüchern – voll kreativer Denkanstöße, praktischem Naturwissen und inspirierender Bilderwelten.
  • SPRACHZAUBERER IM WÖRTERMEER
    Am 31. Mai jährt sich der 100. Geburtstag des großartigen Geschichtenerzählers und Wortakrobaten, darüber hinaus wohl berühmtesten Helgoländers, der Generationen von Kindern, aber auch Erwachsenen begeisterte.
  • HANDVERLESEN
    SUSANNE SCHLEYER hat für ihr Autorenarchiv Hunderte Schriftsteller* innen fotografiert. In dieser Fotokolumne zeigt sie ausgewählte Bilder der Serie „livre préféré“. Im Fokus: die Hände der Autor* innen mit ihrem Lieblingsbuch am Tag der Aufnahme.
  • HALLO, WAS LESEN SIE GERADE?
    In einem Zug durchs Buch: Sven Jachmann interviewt Menschen, die lesend unterwegs oder auf Reisen sind – und interessiert sich für die Geschichten hinter den Büchern.
  • VORSCHAU
    DAS NÄCHSTE BÜCHER-MAGAZIN ERSCHEINT AM 24. JULI
  • IM KINO MIT DÄMONENZEHE
    Mit Fantasie, Begeisterung und einer vielseitig einsetzbaren Stimme erweckt die in Nürnberg lebende Hörbuchsprecherin Dagmar Bittner Texte zum Leben. Wir unterhielten uns mit ihr über die vielen Hörbücher, die sie gelesen hat, Live-Lesungen und die Kunst des Schausprechens.
  • GRUSELN, STAUNEN UND ERSCHAUDERN
    Für viele gehört richtig spannender Hörstoff zu entspannten Sommerabenden. Mitarbeitende der Hörbuchverlage empfehlen hier ihre liebsten Titel aus dem aktuellen Programm und von der Backlist.
  • REISEGEFÄHRTEN
    Musik trifft Literatur in fünf Romanen und fünf EPs, begleitet von einer Live-Tour durch deutsche Burgen und Schlösser – die Mittelalter-Rockband Saltatio Mortis und der Fantasyautor Torsten Weitze haben sich für das „Staub und Schatten“-Projekt zusammengetan. Wir unterhielten uns mit dem Autor sowie Falk und Jean von Saltatio Mortis über die außergewöhnliche Zusammenarbeit.
  • GEMEINSAM WAS ERLAUSCHEN
    Die Berliner Lauscherlounge war schon Veranstalter von Live-Hörspielen, bevor sie ein Verlag wurde. Veranstaltungsleiterin Katherina Kokkinos gibt einen kleinen Einblick, was dort alles so entsteht.
  • LIVE DURCHS HÖRBUCHJAHR
    Ist es nicht wunderbar, dass man beim Zuhören ganz für sich und mit anderen verbunden sein kann? Wir haben viele tolle Veranstaltungen der verbleibenden Monate des Jahres 2026 für Sie herausgesucht. Die Sprechkunst der meisten Akteur*innen können Sie sowohl auf der Bühne als auch beim Hörbuchhören erleben, denn sie haben ihre Werke selbst eingelesen.
  • EIN RABEL FÜR DIE SEELE
    Im musikalischen Hörspielprojekt „Nepomuk und der Rabel“ von Annika und Martin Bosch werden die Abenteuer eines kleinen Zugvogels für Kinder lebendig. Mittlerweile gibt es mit „Die Pinguininsel“ den dritten Teil der Reihe, verschiedene Konzertformate und neue Ideen.
  • MIT WEISHEIT UND WITZ
    Was ist wirklich wichtig im Leben? Keine einfache Frage – für die Reihe „Leben“ haben sich zehn unterschiedliche Autorinnen mit einem anderen Aspekt auseinandergesetzt – und die Hörbücher selbst eingelesen.
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