AFFEKTIVE POLARISIERUNG: WENN POLITISCHE DIFFERENZEN ZU EMOTIONALER DISTANZ WERDEN
Politische Meinungsverschiedenheiten gehören zum Kern demokratischer Gesellschaften. Gefährlich wird es, wenn Differenzen emotionale Distanz, Feindbilder und ein „Wir-gegen-sie“ erzeugen. Affektive Polarisierung beschreibt diese emotionale Zuspitzung: Sie entsteht weniger aus Positionen selbst als aus ihrer Wahrnehmung, Deutung und gezielten Emotionalisierung. Von Nadja-Raphaela Baer
Polarisierung oder Normalisierung?
Beate Küpper über demokratiedistante Einstellungen in der Mitte der Gesellschaft
RÜSTUNG AUSSER KONTROLLE
In der internationalen Politik herrscht eine Unruhe wie seit Ende des Zweiten Weltkrieges nicht mehr. Militärische Gewalt ist allgegenwärtig und die weltweiten Militärausgaben befinden sich auf einem Allzeithoch. In gewisser Hinsicht scheint die Lage sogar gefährlicher als in den Hochzeiten des Ost-West-Konflikts: Waffensysteme sind ausgereifter, Vorwarnzeiten für reichweitenstarke Waffen kürzer, Präzision, Sprengkraft und Zerstörungswirkung konventioneller wie nuklearen Waffensysteme ungleich höher.
Antifeminismus und Misogynie im digitalen Raum
Die Digitalisierung verstärkt antifeministische Netzwerke wie die „Manosphere“. Frauen werden im Internet vermehrt mit Hass, Cybergewalt und Drohungen konfrontiert. Die „Red-Pill“-Ideologie stellt Feminismus als Verschwörung dar und behauptet eine Benachteiligung von Männern.
Rechte Männer - liberale Frauen?
Studien zeigen: Junge Männer neigen stärker zu konservativen oder rechten Parteien, während junge Frauen häufiger liberal wählen. Welche Hintergründe erklären diese aktuellen Entwicklungen?
Geoökonomie und Geopolitik - ziemlich beste Freunde
In der politischen Praxis greifen geoökonomische und geopolitische Strategien oft ineinander. Es ist jedoch hilfreich, zwischen beiden Begriffen analytisch zu differenzieren.
Der Kampf um Netzwerkzentralität
In der Konstellation des Zweiten Kalten Kriegs geht es weniger um territoriale Einflusssphären als um die Positionierung in transnationalen Netzwerken. Hierdurch entstehen komplexe und dynamische Akteurskonstellationen. Ein Interview mit Seth Schindler.
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RÜSTUNG AUSSER KONTROLLE
In der internationalen Politik herrscht eine Unruhe wie seit Ende des Zweiten Weltkrieges nicht mehr. Militärische Gewalt ist allgegenwärtig und die weltweiten Militärausgaben befinden sich auf einem Allzeithoch. In gewisser Hinsicht scheint die Lage sogar gefährlicher als in den Hochzeiten des Ost-West-Konflikts: Waffensysteme sind ausgereifter, Vorwarnzeiten für reichweitenstarke Waffen kürzer, Präzision, Sprengkraft und Zerstörungswirkung konventioneller wie nuklearen Waffensysteme ungleich höher.
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