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Ausgabe 016/2026
Aktuelle Ausgabe

Pendlerpauschale: Vorschlag zur Erhöhung
Der Beitrag behandelt die Debatte um eine mögliche Erhöhung der Pendlerpauschale von 38 auf 45 Cent pro Kilometer und nennt politische Positionen, Rechengrößen und praktische Folgen. Er erklärt, dass viele Pendler erst über die Steuererklärung oder per Antrag auf Lohnsteuerermäßigung kurzfristig entlastet werden könnten, und erläutert die Voraussetzungen (Werbungskosten über 1.830 Euro). Anhand von Rechenbeispielen wird gezeigt, wie viel weniger Steuer unterschiedliche Einkommensgruppen und Pendelstrecken tatsächlich zahlen würden. Gleichzeitig analysiert der Text die Haushaltswirkung: jede Cent-Erhöhung kostet den Staat viel Geld, bei sieben Cent wären es etwa 1,6 Milliarden Euro pro Jahr. Abschließend wird beschrieben, wie eine mögliche Finanzierung (etwa über eine Übergewinnsteuer) diskutiert wird und dass innerhalb der Regierung noch keine Einigung besteht.

Lieblingsaktien der Deutschen: Tech, Verteidigung und Turnarounds
Die Auswertung von Handelsdaten deutscher Broker zeigt klare Präferenzen privater Anleger: Technologie- und KI-Werte, industrielle Substanzwerte und Rüstungstitel dominieren. Nvidia bleibt beliebt, Microsoft verzeichnet starke Zuwächse im Ranking, während SAP unter Druck ist – Analysten sehen bei beiden Erholungs- und Kurschancen. Rheinmetall bleibt als Verteidigungstitel stark nachgefragt, was die geopolitische Zeitenwende widerspiegelt; auch kleinere Werte wie Droneshield finden Interesse. Insgesamt teilen Anleger ihre Depots etwa zur Hälfte in heimische und ausländische Titel; die Motive reichen von Wachstumsfantasie bis zu Turnaround-Hoffnungen.

In der aktuellen Ausgabe von Die Welt (Mo-Fr)

Ausgabe 014/2026

Deutschland wird zum militärischen Dealmaker
Der Beitrag beschreibt Pistorius' Reise in den Indopazifik, bei der Deutschland strategische Rüstungs- und Kooperationsvereinbarungen mit Singapur, Japan und Australien schloss. Im Zentrum stehen ein Wartungs-Hub für deutsche U-Boote in Singapur, ein Reciprocal Access Agreement mit Japan und ein SOFA mit Australien sowie Zusammenarbeit im Bereich Weltraumüberwachung und neuen Technologien wie Laserwaffen. Ziel ist die dauerhafte Verankerung deutscher Rüstungsindustrie, Diversifizierung von Lieferketten und engere militärische Interoperabilität angesichts globaler Unsicherheiten. Experten sehen darin eine industriepolitische und sicherheitspolitische Neuorientierung Deutschlands weg von reiner Symbolpolitik hin zu praktischen Allianzen. Relevanz für Leser: Veränderungen in deutscher Außen- und Sicherheitsstrategie und mögliche geopolitische Konsequenzen.

Null Prozent auf Lebensmittel?
Der Beitrag beleuchtet die politische Debatte über eine mögliche Senkung oder Abschaffung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel. Er stellt Positionen aus Union und SPD dar und diskutiert, inwieweit eine Steuersenkung tatsächlich zu Preisentlastungen bei Verbraucherinnen und Verbrauchern führen würde. Ökonomische Einschätzungen von Forschungsinstituten werden zitiert, die teilweise erwarten, dass Händler Teile der Entlastung zurückhalten könnten. Zudem werden fiskalische Konsequenzen und mögliche Kompensationen angesprochen. Leser erhalten damit eine umfassende Übersicht über Chancen, Risiken und die praktischen Hürden einer solchen Reform.

Ausgabe 013/2026

„Noch schlimmer“ als die Nord-Stream-Sprengung: Eskalation im Iran-Krieg
Der Artikel beschreibt die jüngste Eskalation im Konflikt zwischen Iran und Israel, insbesondere Angriffe auf das South-Pars-Gasfeld und die Folgen für die globale Energieversorgung. Er analysiert die politischen Reaktionen, insbesondere die Drohungen von US-Präsident Donald Trump und die möglichen militärischen Antworten des Irans. Zudem wird die Bedeutung der Straße von Hormus für den Öltransport und die ökonomischen Konsequenzen für Europa hervorgehoben. Für Leser ist das Thema relevant, weil es unmittelbare Auswirkungen auf Energiepreise, Versorgungssicherheit und geopolitische Stabilität hat.

Meine Jahre mit Jürgen Habermas
Der Autor schildert persönliche Erinnerungen an sein Studium und vielfache Begegnungen mit Jürgen Habermas in den 1990er-Jahren. Er beschreibt Habermas' Intellektualität, seine strenge Kritik und die hohen akademischen Erwartungen, aber auch die emotionale Herausforderung eines Rückschlags, als Habermas die Betreuung seiner Dissertation ablehnte. Zugleich reflektiert der Text über Habermas' Ideen wie Verfassungspatriotismus und deren Relevanz in historischen Kontexten. Leser bekommen eine intime Perspektive auf einen bedeutenden Philosophen und die akademische Welt jener Zeit.

In Ausgabe 013/2026 von Die Welt (Mo-Fr)

Ausgabe 012/2026

Das leuchtende Scheitern der Klugen
Der ausführliche Nachruf zeichnet das Leben und Werk Jürgen Habermas' nach und würdigt seine Bedeutung für die deutsche und europäische Geistesgeschichte. Der Autor betont Habermas' Bestreben, die diskursive Vernunft als Grundlage demokratischer Politik zu etablieren, und seine Rolle als intervenierender Intellektueller. Gleichzeitig wird kritisch bilanziert, dass Habermas' Ideal vom 'zwangslosen Zwang des besseren Arguments' in Massendemokratien nur begrenzt praktikabel sei. Der Text behandelt sein Verhältnis zur 68er-Bewegung, zur Bundesrepublik und zur Transatlantik-Politik sowie seine späte Auseinandersetzung mit aktuellen Herausforderungen wie Trump und dem Ukraine-Krieg. Leser erhalten eine differenzierte Darstellung von Habermas' intellektueller Leistung sowie Limitationen seines Denkens für die heutige Politik.

Warum der Iran so anders ist – und weshalb das seine Stärke ausmacht
Der Beitrag erläutert, wie historische Kontinuitäten – vom Achämenidenreich über die Sasaniden bis zur safawidischen Staatsgründung und der Etablierung der Schia – die Besonderheit Irans prägen. Er zeigt auf, dass Persia/Iran eine eigenständige kulturelle und sprachliche Tradition bewahrt hat, die sich auch nach der islamischen Eroberung weiterentwickelte. Die Verbindung von schiitischer Religiosität, einer historisch verankerten Staatsidee und politischen Eliten wird als Grundlage für die Widerstandsfähigkeit moderner iranischer Herrschaft beschrieben. Der Autor argumentiert, dass diese historischen und religiösen Fundamente einen schnellen Regimewechsel erschweren. Leser erhalten eine tiefgehende historische Perspektive, warum Iran in der Region anders funktioniert als andere muslimische Staaten.

In Ausgabe 012/2026 von Die Welt (Mo-Fr)

Ausgabe 011/2026

Waldheim-Affäre: Wie es zur schwersten Krise Österreichs seit 1955 kam
Der Artikel schildert detailliert die Waldheim-Affäre: die Nominierung Kurt Waldheims 1985, die Recherchen von "Profil" und internationalen Medien sowie die öffentlichen Enthüllungen zu seinen Tätigkeiten im Zweiten Weltkrieg. Es wird dargestellt, wie Medienberichte, insbesondere in den USA, die Debatte anheizten und wie Waldheim sowie seine Unterstützer reagierten. Der Text analysiert die politischen Folgen in Österreich, die internationale Isolation Waldheims und die Auswirkungen auf die Aufarbeitung der NS-Vergangenheit. Für den Leser bietet der Beitrag eine kompakte, kritische Einordnung der Ereignisse und erklärt, warum die Affäre als schwere Krise für das österreichische Selbstverständnis galt.

Unglaublich hohes Risiko am Golf: Wie Krieg die Schifffahrt und Versicherungen trifft
Der Artikel analysiert die Auswirkungen militärischer Angriffe im Persischen Golf auf internationale Seetransporte, Versicherungsprämien und die globale Lieferkette. Er erklärt, welche speziellen Kriegs- und Seehaftpflichtversicherungen erforderlich sind, wie P&I-Clubs und der Londoner Markt funktionieren und welche Kündigungsfristen Versicherer nutzen. Zudem werden Folgen für Containerverkehr, Umladungen und die blockierte Straße von Hormus erläutert sowie mögliche staatliche Interventionen und Garantielösungen, die diskutiert werden. Für Unternehmen und Leser bietet der Text eine Einschätzung von Risiken, Kostensteigerungen und möglichen Handlungsoptionen in einer volatilen Lage.

In Ausgabe 011/2026 von Die Welt (Mo-Fr)

Ausgabe 010/2026


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Porträt von Die Welt (Mo-Fr)

DIE WELT ist eine der bekanntesten deutschen überregionalen Tageszeitungen und bietet dem Leser wochentäglich umfassende Artikel über aktuelle Themen und Nachrichten aus der ganzen Welt. Von Artikeln über globales politisches Geschehen bis hin zu Inhalten wie Ausbildung oder Rente in Deutschland reicht das vielfältige Themenspektrum.

Welche Inhalte bietet DIE WELT?

Die Zeitung DIE WELT ist eine moderne Tageszeitung mit großen, sorgfältig recherchierten Themen und ausführlichen Kommentaren. Das renommierte Blatt ist in die Ressorts Politik, Wirtschaft, Finanzen und Feuilleton unterteilt und bietet seinen Leser*innen klar strukturierte Nachrichten, Analysen und Einschätzungen. DIE WELT ist eine der führenden Zeitungen Europas und wird dennoch als bodenständig und geradlinig beschrieben. Tagesaktuell relevante Nachrichten aus der ganzen Welt, ihre Verlässlichkeit und die Vielfältigkeit der Themen sind weitere Gründe für die Beliebtheit dieser klassischen Tageszeitung.

Wer sollte DIE WELT lesen?

Die Zeitung ist besonders interessant für alle Menschen, die täglich über aktuelle Entwicklungen in Politik und Wirtschaft in Europa informiert sein möchten.

Das Besondere an der DIE WELT

Die DIE WELT ist eine bürgerlich-konservative Tageszeitung, die wirtschaftspolitisch als „deutlich marktliberal eingestellt“ gesehen wird. Als eine der führenden Zeitungen Europas wird das im Jahr 1946 gegründete Blatt inzwischen in 130 Ländern verkauft und erscheint im Nordischen Format.

  • erscheint seit April 1946
  • 255 Ausgaben pro Jahr, täglich Montag – Freitag
  • eine der führenden Zeitungen Europas

Der Verlag hinter der DIE WELT

Die Zeitung DIE WELT erscheint im Axel Springer Verlag, einem von Europas größten Verlagen mit Sitz in Berlin und Hamburg. Das einst klassische Verlagshaus Axel Springer ist im Laufe der Zeit zu einem weltweit erfolgreichen Medienkonzern geworden. In der britischen Besatzungszone in Hamburg gegründet, erschien DIE WELT erstmals am 2. April 1946 und wurde 1953 vom Verleger Axel Springer übernommen. Das bekannteste Printobjekt von Axel Springer ist neben DIE WELT und WELT am Sonntag vor allem die Familie der Zeitschriften rund um die BILD, der auflagenstärksten Tageszeitung in Deutschland. Sie möchten mehr aus der aufregenden Welt des Medienkonzerns erfahren? Viel Wissenswertes zum Verlag und zu seinen bei uns erhältlichen Magazinen finden Sie in unserem Blog zu den großen Verlagen unter Axel Springer Verlag.

Alternativen zur DIE WELT

DIE WELT ist bei uns der Kategorie Zeitungen zugeordnet. Eine weitere, empfehlenswerte Politik-Zeitung ist DIE ZEIT, welche über Themen aus Politik und Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft, Technik und Medizin, Gesellschaft und Bildung, Reisen, Lifestyle und Sport berichtet. Die International New York Times ist eine englischsprachige Tageszeitung für Europa, die unter anderem über Politik und Wirtschaft aus Europa und den USA berichtet.

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Pendlerpauschale: Vorschlag zur Erhöhung
Der Beitrag behandelt die Debatte um eine mögliche Erhöhung der Pendlerpauschale von 38 auf 45 Cent pro Kilometer und nennt politische Positionen, Rechengrößen und praktische Folgen. Er erklärt, dass viele Pendler erst über die Steuererklärung oder per Antrag auf Lohnsteuerermäßigung kurzfristig entlastet werden könnten, und erläutert die Voraussetzungen (Werbungskosten über 1.830 Euro). Anhand von Rechenbeispielen wird gezeigt, wie viel weniger Steuer unterschiedliche Einkommensgruppen und Pendelstrecken tatsächlich zahlen würden. Gleichzeitig analysiert der Text die Haushaltswirkung: jede Cent-Erhöhung kostet den Staat viel Geld, bei sieben Cent wären es etwa 1,6 Milliarden Euro pro Jahr. Abschließend wird beschrieben, wie eine mögliche Finanzierung (etwa über eine Übergewinnsteuer) diskutiert wird und dass innerhalb der Regierung noch keine Einigung besteht.

Lieblingsaktien der Deutschen: Tech, Verteidigung und Turnarounds
Die Auswertung von Handelsdaten deutscher Broker zeigt klare Präferenzen privater Anleger: Technologie- und KI-Werte, industrielle Substanzwerte und Rüstungstitel dominieren. Nvidia bleibt beliebt, Microsoft verzeichnet starke Zuwächse im Ranking, während SAP unter Druck ist – Analysten sehen bei beiden Erholungs- und Kurschancen. Rheinmetall bleibt als Verteidigungstitel stark nachgefragt, was die geopolitische Zeitenwende widerspiegelt; auch kleinere Werte wie Droneshield finden Interesse. Insgesamt teilen Anleger ihre Depots etwa zur Hälfte in heimische und ausländische Titel; die Motive reichen von Wachstumsfantasie bis zu Turnaround-Hoffnungen.

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Deutschland wird zum militärischen Dealmaker
Der Beitrag beschreibt Pistorius' Reise in den Indopazifik, bei der Deutschland strategische Rüstungs- und Kooperationsvereinbarungen mit Singapur, Japan und Australien schloss. Im Zentrum stehen ein Wartungs-Hub für deutsche U-Boote in Singapur, ein Reciprocal Access Agreement mit Japan und ein SOFA mit Australien sowie Zusammenarbeit im Bereich Weltraumüberwachung und neuen Technologien wie Laserwaffen. Ziel ist die dauerhafte Verankerung deutscher Rüstungsindustrie, Diversifizierung von Lieferketten und engere militärische Interoperabilität angesichts globaler Unsicherheiten. Experten sehen darin eine industriepolitische und sicherheitspolitische Neuorientierung Deutschlands weg von reiner Symbolpolitik hin zu praktischen Allianzen. Relevanz für Leser: Veränderungen in deutscher Außen- und Sicherheitsstrategie und mögliche geopolitische Konsequenzen.

Null Prozent auf Lebensmittel?
Der Beitrag beleuchtet die politische Debatte über eine mögliche Senkung oder Abschaffung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel. Er stellt Positionen aus Union und SPD dar und diskutiert, inwieweit eine Steuersenkung tatsächlich zu Preisentlastungen bei Verbraucherinnen und Verbrauchern führen würde. Ökonomische Einschätzungen von Forschungsinstituten werden zitiert, die teilweise erwarten, dass Händler Teile der Entlastung zurückhalten könnten. Zudem werden fiskalische Konsequenzen und mögliche Kompensationen angesprochen. Leser erhalten damit eine umfassende Übersicht über Chancen, Risiken und die praktischen Hürden einer solchen Reform.

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„Noch schlimmer“ als die Nord-Stream-Sprengung: Eskalation im Iran-Krieg
Der Artikel beschreibt die jüngste Eskalation im Konflikt zwischen Iran und Israel, insbesondere Angriffe auf das South-Pars-Gasfeld und die Folgen für die globale Energieversorgung. Er analysiert die politischen Reaktionen, insbesondere die Drohungen von US-Präsident Donald Trump und die möglichen militärischen Antworten des Irans. Zudem wird die Bedeutung der Straße von Hormus für den Öltransport und die ökonomischen Konsequenzen für Europa hervorgehoben. Für Leser ist das Thema relevant, weil es unmittelbare Auswirkungen auf Energiepreise, Versorgungssicherheit und geopolitische Stabilität hat.

Meine Jahre mit Jürgen Habermas
Der Autor schildert persönliche Erinnerungen an sein Studium und vielfache Begegnungen mit Jürgen Habermas in den 1990er-Jahren. Er beschreibt Habermas' Intellektualität, seine strenge Kritik und die hohen akademischen Erwartungen, aber auch die emotionale Herausforderung eines Rückschlags, als Habermas die Betreuung seiner Dissertation ablehnte. Zugleich reflektiert der Text über Habermas' Ideen wie Verfassungspatriotismus und deren Relevanz in historischen Kontexten. Leser bekommen eine intime Perspektive auf einen bedeutenden Philosophen und die akademische Welt jener Zeit.

Inhaltsverzeichnis
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012/2026

Das leuchtende Scheitern der Klugen
Der ausführliche Nachruf zeichnet das Leben und Werk Jürgen Habermas' nach und würdigt seine Bedeutung für die deutsche und europäische Geistesgeschichte. Der Autor betont Habermas' Bestreben, die diskursive Vernunft als Grundlage demokratischer Politik zu etablieren, und seine Rolle als intervenierender Intellektueller. Gleichzeitig wird kritisch bilanziert, dass Habermas' Ideal vom 'zwangslosen Zwang des besseren Arguments' in Massendemokratien nur begrenzt praktikabel sei. Der Text behandelt sein Verhältnis zur 68er-Bewegung, zur Bundesrepublik und zur Transatlantik-Politik sowie seine späte Auseinandersetzung mit aktuellen Herausforderungen wie Trump und dem Ukraine-Krieg. Leser erhalten eine differenzierte Darstellung von Habermas' intellektueller Leistung sowie Limitationen seines Denkens für die heutige Politik.

Warum der Iran so anders ist – und weshalb das seine Stärke ausmacht
Der Beitrag erläutert, wie historische Kontinuitäten – vom Achämenidenreich über die Sasaniden bis zur safawidischen Staatsgründung und der Etablierung der Schia – die Besonderheit Irans prägen. Er zeigt auf, dass Persia/Iran eine eigenständige kulturelle und sprachliche Tradition bewahrt hat, die sich auch nach der islamischen Eroberung weiterentwickelte. Die Verbindung von schiitischer Religiosität, einer historisch verankerten Staatsidee und politischen Eliten wird als Grundlage für die Widerstandsfähigkeit moderner iranischer Herrschaft beschrieben. Der Autor argumentiert, dass diese historischen und religiösen Fundamente einen schnellen Regimewechsel erschweren. Leser erhalten eine tiefgehende historische Perspektive, warum Iran in der Region anders funktioniert als andere muslimische Staaten.

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Waldheim-Affäre: Wie es zur schwersten Krise Österreichs seit 1955 kam
Der Artikel schildert detailliert die Waldheim-Affäre: die Nominierung Kurt Waldheims 1985, die Recherchen von "Profil" und internationalen Medien sowie die öffentlichen Enthüllungen zu seinen Tätigkeiten im Zweiten Weltkrieg. Es wird dargestellt, wie Medienberichte, insbesondere in den USA, die Debatte anheizten und wie Waldheim sowie seine Unterstützer reagierten. Der Text analysiert die politischen Folgen in Österreich, die internationale Isolation Waldheims und die Auswirkungen auf die Aufarbeitung der NS-Vergangenheit. Für den Leser bietet der Beitrag eine kompakte, kritische Einordnung der Ereignisse und erklärt, warum die Affäre als schwere Krise für das österreichische Selbstverständnis galt.

Unglaublich hohes Risiko am Golf: Wie Krieg die Schifffahrt und Versicherungen trifft
Der Artikel analysiert die Auswirkungen militärischer Angriffe im Persischen Golf auf internationale Seetransporte, Versicherungsprämien und die globale Lieferkette. Er erklärt, welche speziellen Kriegs- und Seehaftpflichtversicherungen erforderlich sind, wie P&I-Clubs und der Londoner Markt funktionieren und welche Kündigungsfristen Versicherer nutzen. Zudem werden Folgen für Containerverkehr, Umladungen und die blockierte Straße von Hormus erläutert sowie mögliche staatliche Interventionen und Garantielösungen, die diskutiert werden. Für Unternehmen und Leser bietet der Text eine Einschätzung von Risiken, Kostensteigerungen und möglichen Handlungsoptionen in einer volatilen Lage.

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DIE WELT ist eine der bekanntesten deutschen überregionalen Tageszeitungen und bietet dem Leser wochentäglich umfassende Artikel über aktuelle Themen und Nachrichten aus der ganzen Welt. Von Artikeln über globales politisches Geschehen bis hin zu Inhalten wie Ausbildung oder Rente in Deutschland reicht das vielfältige Themenspektrum.

Welche Inhalte bietet DIE WELT?

Die Zeitung DIE WELT ist eine moderne Tageszeitung mit großen, sorgfältig recherchierten Themen und ausführlichen Kommentaren. Das renommierte Blatt ist in die Ressorts Politik, Wirtschaft, Finanzen und Feuilleton unterteilt und bietet seinen Leser*innen klar strukturierte Nachrichten, Analysen und Einschätzungen. DIE WELT ist eine der führenden Zeitungen Europas und wird dennoch als bodenständig und geradlinig beschrieben. Tagesaktuell relevante Nachrichten aus der ganzen Welt, ihre Verlässlichkeit und die Vielfältigkeit der Themen sind weitere Gründe für die Beliebtheit dieser klassischen Tageszeitung.

Wer sollte DIE WELT lesen?

Die Zeitung ist besonders interessant für alle Menschen, die täglich über aktuelle Entwicklungen in Politik und Wirtschaft in Europa informiert sein möchten.

Das Besondere an der DIE WELT

Die DIE WELT ist eine bürgerlich-konservative Tageszeitung, die wirtschaftspolitisch als „deutlich marktliberal eingestellt“ gesehen wird. Als eine der führenden Zeitungen Europas wird das im Jahr 1946 gegründete Blatt inzwischen in 130 Ländern verkauft und erscheint im Nordischen Format.

  • erscheint seit April 1946
  • 255 Ausgaben pro Jahr, täglich Montag – Freitag
  • eine der führenden Zeitungen Europas

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Die Zeitung DIE WELT erscheint im Axel Springer Verlag, einem von Europas größten Verlagen mit Sitz in Berlin und Hamburg. Das einst klassische Verlagshaus Axel Springer ist im Laufe der Zeit zu einem weltweit erfolgreichen Medienkonzern geworden. In der britischen Besatzungszone in Hamburg gegründet, erschien DIE WELT erstmals am 2. April 1946 und wurde 1953 vom Verleger Axel Springer übernommen. Das bekannteste Printobjekt von Axel Springer ist neben DIE WELT und WELT am Sonntag vor allem die Familie der Zeitschriften rund um die BILD, der auflagenstärksten Tageszeitung in Deutschland. Sie möchten mehr aus der aufregenden Welt des Medienkonzerns erfahren? Viel Wissenswertes zum Verlag und zu seinen bei uns erhältlichen Magazinen finden Sie in unserem Blog zu den großen Verlagen unter Axel Springer Verlag.

Alternativen zur DIE WELT

DIE WELT ist bei uns der Kategorie Zeitungen zugeordnet. Eine weitere, empfehlenswerte Politik-Zeitung ist DIE ZEIT, welche über Themen aus Politik und Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft, Technik und Medizin, Gesellschaft und Bildung, Reisen, Lifestyle und Sport berichtet. Die International New York Times ist eine englischsprachige Tageszeitung für Europa, die unter anderem über Politik und Wirtschaft aus Europa und den USA berichtet.

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da hat wohl oben ein linker, naiver, verblendeter mensch geschrieben. die welt ist ein hervorragendes blatt - würde mir hier in AT so ein medium wünschen - vorallem keine propaganda-maschine der regierung

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In der aktuellen Ausgabe von Die Welt (Mo-Fr)

  • Eigenanteile von Pflegebedürftigen in Heimen steigen fast auf das Niveau der durchschnittlich ausgezahlten Rente
    Der Artikel beschreibt die Diskussion um die stark gestiegenen Eigenanteile von Pflegebedürftigen in Heimen und die Forderungen nach einer grundlegenden Reform der Pflegefinanzierung. Politiker von Union, SPD, Grünen und Linkspartei äußern unterschiedliche Lösungsansätze: von Deckelungen der Eigenanteile über Ausweitung der Beitragspflicht bis hin zu einer stärkeren Steuerfinanzierung gesamtgesellschaftlicher Leistungen. Besondere Relevanz hat die Entwicklung, weil die Eigenanteile inzwischen beinahe das Niveau der durchschnittlich ausgezahlten Rente erreichen und damit viele Betroffene in die Sozialhilfe treiben. Auch die Stärkung ambulanter und wohnortnaher Angebote sowie die Unterstützung pflegender Angehöriger werden als zentrale Maßnahmen diskutiert. Für Leser ist die Debatte bedeutsam, weil sie direkte Folgen für Altersvorsorge, Gesundheitssystem und kommunale Haushalte hat.
  • Gelegenheit macht Schwarzfahrer (Kommentar)
    Der Kommentar setzt sich kritisch mit dem Vorstoß auseinander, das Schwarzfahren von einer Straftat in eine Ordnungswidrigkeit umzuwandeln. Zwar werden Entlastungsgründe für Polizei und Justiz sowie soziale Erwägungen anerkannt, doch der Autor betont die Bedeutung öffentlicher Verkehrsmittel als essentielles Gemeingut. Er argumentiert, Entkriminalisierung allein löse nicht die Probleme von Verwahrlosung, Vandalismus und fehlender Finanzierung — vielmehr müssten Politik, Management und Gesellschaft Verantwortung übernehmen. Abschließend fordert der Text, weiterhin § 265a StGB anzuwenden und zugleich strukturell für saubere, sichere und gut ausgestattete Verkehrsmittel zu sorgen.
  • Gespräche zwischen USA und Iran in Islamabad gescheitert
    Der Beitrag berichtet über das Scheitern der Gespräche zwischen US-Vertretern und iranischen Delegierten in Islamabad und die unmittelbaren geopolitischen Folgen. US-Vizepräsident J.D. Vance erklärte die Verhandlungen für beendet, während der Iran Vorwürfe zurückweist, die USA hätten kein echtes Verhandlungsinteresse gezeigt. Kurz danach ordnete US-Präsident Trump eine Blockade der Straße von Hormus an und setzte Marineeinheiten ein, was die Spannungen in der Region erheblich erhöht. Die Revolutionsgarden des Iran warnten vor schweren Konsequenzen bei Durchquerungen durch Marineschiffe. Für Leser ist das wichtig, weil ein Engpass in der strategisch entscheidenden Meerenge globale Lieferketten, Energiepreise und Sicherheitsüberlegungen beeinflusst.
  • ZIPPERT ZAPPT: Lachgasverbot für Minderjährige (Kolumne)
    Die Kolumne kommentiert mit ironischem Ton das bundesweite Verbot des Lachgasverkaufs an Minderjährige. Der Text verweist auf gesundheitliche Risiken wie Lernschwächen und Nervenschäden, bindet aber auch satirische Überlegungen an Konsumgewohnheiten und Praktiken (z. B. Verwendung in der Gastronomie und beim Zahnarzt). Durch humorvolle Zuspitzungen hinterfragt der Beitrag, wie Verbote und medizinische Notwendigkeiten in der öffentlichen Wahrnehmung zusammenwirken. Für Leser bietet die Kolumne unterhaltsame, aber auch kritische Perspektiven auf Regulierung und Jugendkultur.
  • Berliner SPD will regelmäßige Steuerprüfungen für Spitzenverdiener
    Die Berliner SPD plant, steuerliche Prüfungen für Einkommensmillionäre verbindlich in bestimmten Intervallen vorzusehen, um Steuervollzug und Einnahmen zu sichern. Hintergrund sind Erkenntnisse, dass gezielte Außenprüfungen bei hohen Einkünften große Mehrergebnisse erzielen. Kritiker, vor allem aus der CDU, sehen darin einen Angriff auf Leistungsträger und warnen vor pauschalen Unterstellungen. Experten und Gewerkschaften begrüßen die Initiative teilweise, betonen jedoch, dass moderne Datenanalysen und eine risikobasierte Auswahl nötig sind. Für Leser zeigt der Text die Spannung zwischen fiskalischer Gerechtigkeit, rechtlichen Bedenken und politischem Streit.
  • Fruchtgummis sind nicht woke genug (Kommentar)
    Der Kommentar analysiert die Fallstricke moderner Moralkommunikation am Beispiel der Süßwarenmarke Katjes, die sich bewusst progressiv aufstellt. Die Autorin/de r Autor kritisiert die permanente Eskalation moralischer Erwartungen in digitalen Plattformen, die früher als ausreichend geltende Haltungen rasch obsolet erscheinen lässt. Marken, die Haltung zum Kern erklären, werden angreifbar und müssen sich ständig neu legitimieren. Die Folge ist eine Dynamik, die weder Konsumenten noch Produzenten nachhaltig zufriedenstellt. Für Leser bietet der Text eine Reflexion über Marketing, Identitätspolitik und die Grenzen moralischer Markenführung.
  • Junge Menschen in Deutschland ziehen Auswanderung in Erwägung
    Im Interview erläutert Kilian Hampel die Ergebnisse der Studienreihe „Jugend in Deutschland“: Rund 40 Prozent der Befragten können sich einen Umzug ins Ausland vorstellen, 21 Prozent haben konkrete Pläne. Hauptgründe sind neben Wohnungsproblemen das Gesamtempfinden zum Lebensstandard, Arbeitsmarktchancen und Sorgen um Rente und Altersarmut. Unterschiede zeigen sich nach Parteipräferenzen und Region: AfD- und Links-Anhänger sowie Jugendliche in Großstädten weisen höhere Auswanderungswünsche auf. Die Ergebnisse werden als Indikator für ein wachsendes Gefühl der Ohnmacht unter jungen Menschen interpretiert, das Politik und Gesellschaft zum Handeln auffordert.
  • AfD will Nord Stream reaktivieren
    Die AfD spricht sich für die Reaktivierung von Nord Stream aus und kritisiert die derzeitige Energiepolitik, die Deutschland von russischem Gas abgeschnitten habe. Das Positionspapier behauptet, bestehende Lieferwege sollten nutzbar gemacht werden, während Gegner auf die politischen und sicherheitsrelevanten Implikationen verweisen. Der Text verweist auf die Sprengschäden von 2022 und aktuelle Sanktionen gegen Russland, die eine Rückkehr erschweren. Für Leser signalisiert der Beitrag den politischen Streit um Energieversorgung, Souveränität und Sanktionen in Folge des Ukraine-Kriegs.
  • Berlin hat die geringste Kaufkraft aller Bundesländer
    Eine Auswertung des IW Köln zeigt, dass Berlins Preisniveau über dem Bundesdurchschnitt liegt, während das nominale Nettoeinkommen vergleichsweise gering ist. Bereinigt ergibt sich so die niedrigste regionale Kaufkraft aller Bundesländer. Bayern schnitt im Vergleich am besten ab, da dort hohes Einkommen und moderates Preisniveau zusammenfallen. Für Leser liefert die Analyse Einsichten in regionale Disparitäten und die Alltagsbelastung der Bewohner Berlins.
  • CDU-Sozialflügel fordert Entlassung von Ministerin Reiche
    Die Nachricht berichtet über internes CDU-Beben wegen einer Äußerung der Ministerin Reiche in der Spritpreis-Debatte. Vertreter des CDU-Sozialflügels fordern ihre Entlassung und sehen in ihrem Verhalten eine Gefährdung der Koalitionsstabilität. Andere Stimmen innerhalb der CDU warnen vor Personaldebatten und plädieren für sachliche Debatten. Für Leser ist das relevant, weil personalpolitische Konflikte die Handlungsfähigkeit der Regierung und die innenpolitische Debatte über Entlastungsmaßnahmen beeinflussen können.
  • Gescheiterte Kommission: Reform der Schuldenbremse bleibt aus
    Kurzmeldung über das Scheitern der Arbeitsgruppe zur Reform der deutschen Schuldenbremse: unterschiedliche Positionen und unüberbrückbare Auffassungen führten laut Berichten dazu, dass die Kommission keine Ergebnisse mehr liefern wird. Die Arbeit erfolge nur noch pro forma in Kleingruppen, eine abschließende Sitzung sei kaum mehr als eine Ideensammlung. Für Leser zeigt dies, dass Strukturreformen in der Koalition momentan blockiert sind und wichtige fiskalpolitische Entscheidungen möglicherweise verschoben werden. Politisch relevant ist dies für Debatten um Haushaltsspielräume und zukünftige Reformmöglichkeiten.
  • Kanzler Merz verliert Rückhalt – Umfragewerte im Sinkflug
    Die Meldung stellt Ergebnisse einer Meinungsumfrage vor: Bundeskanzler Merz und die Koalition haben schlechte Zustimmungswerte, mit großer Skepsis auch unter eigenen Anhängern. Insa-Chef kommentiert, dass es unwahrscheinlich sei, den negativen Trend grundlegend zu drehen. Die Parteienlandschaft zeigt Veränderungen, die AfD liegt in dieser Erhebung vorn. Für Leser sind solche Umfragen ein Indikator für politische Instabilität und mögliche Auswirkungen auf strategische Entscheidungen der Regierungsparteien.
  • Trump darf Ballsaal am Weißen Haus weiterbauen
    Das Gericht hob einen zuvor verfügten Baustopp teilweise auf und gestattet Fortsetzungen, während die juristische Prüfung anhängig bleibt. Denkmalschutzorganisationen hatten geklagt, weil der Abriss des historischen Ostflügels und der Neubau das historische Umfeld gefährden könnten. Die US-Regierung argumentiert mit Sicherheitsbedürfnissen des Präsidenten und legte Berufung ein. Für Leser illustriert der Fall Spannungen zwischen Exekutive, Denkmalschutz und Gerichtsbarkeit sowie Trumps Affinität zu prunkvollen Bauprojekten.
  • AfD-Parteitag in Magdeburg: 'Remigration' und Alleinregierung als Ziel
    Der Bericht schildert den Landesparteitag der AfD in Magdeburg, auf dem ein umfassendes 'Regierungsprogramm' verabschiedet wurde, das starke restriktive Maßnahmen bei Migration, Integration und Inklusion vorsieht. Spitzenkandidat Ulrich Siegmund strebt nach absoluten Mehrheiten und lehnt Koalitionen ab; die AfD liegt Umfragen zufolge weit vorn. Interne Vorwürfe der Vetternwirtschaft in der Landespartei werden vor Ort heruntergespielt, kritische Debatten ausgeklammert und heikle Änderungsanträge weitgehend abgewiesen. Das Programm enthält u. a. Vorschläge zu Sonderklassen für Kinder von Asylbewerbern, Abschaffung des Asylgrundrechts und Rücknahme inklusiver Maßnahmen. Für Leser verdeutlicht der Artikel die Radikalisierung regionaler Programmatik und die politische Dynamik im Osten Deutschlands.
  • SPD-Energieexpertin fordert 'Energiewende-Gutschein' für Geringverdiener
    Scheer legt ein Maßnahmenpaket zur Entlastung von Geringverdienern vor, das einen flexibel einsetzbaren 'Energiewende-Gutschein' vorsieht. Dieser soll für Elektromobilität, energetische Sanierung, Speichertechnologien oder für ermäßigte ÖPNV-Tarife genutzt werden können. Zudem fordert sie eine sofortige Senkung der Stromsteuer, Finanzierung des Netzausbaus aus Steuermitteln und ein europäisches Vorgehen gegen Preisabsprachen der Mineralölwirtschaft bis hin zu Entflechtungen. Scheer kritisiert die Bundesregierung für zu zögerliches Handeln und warnt vor einem Auseinanderdriften des europäischen Binnenmarkts durch national divergierende Maßnahmen. Leser erhalten einen Überblick über sozial-politische und europapolitische Vorschläge zur Energiekrise.
  • Wie es zum umstrittenen 'Tagesschau'-Bericht kam
    Die Analyse beleuchtet die Entstehung der ARD-Berichterstattung über die Iranerin 'Sepideh', die ohne Kopftuch durch Teheran spaziert und Trump kritisiert. WELT beschreibt, wie Videomaterial mit iPhone 15 Pro und DJI-Mikrofon entstanden sei, welche Mitarbeiter des Teheraner ARD-Büros beteiligt waren und welche Reaktionen dies in sozialen Medien und in Teheran auslöste. Es werden Fragen zur Authentizität der Szenen, zur Rolle der Producerin und zu Sicherheitsrisiken für die Protagonistin diskutiert. Der Text betont die heikle Balance zwischen journalistischer Darstellung und Schutz von Quellen in autoritären Kontexten. Für Leser ist der Beitrag relevant, weil er Transparenz über Produktionsbedingungen und politische Folgen solcher Berichte schafft.
  • Der Skandal um 'Die Sünderin' und Hildegard Knef
    Der Beitrag beleuchtet die mediale, kirchliche und politische Empörung über Willy Forsts Film 'Die Sünderin' und die Folgen für Hauptdarstellerin Hildegard Knef. Der Film behandelte damals tabuierte Themen wie Prostitution, Verrat und Sterbehilfe, was starke moralische Reaktionen und Proteste auslöste — von Kirchenpredigten bis zu Störaktionen im Kino. Obwohl Millionen Zuschauer den Film sahen, wurde Knef in Deutschland vorübergehend boykottiert und wandte sich schließlich erfolgreich dem Broadway zu. Der Text ordnet den Skandal historisch als Ausdruck einer Nachkriegsgesellschaft mit verdrängter Vergangenheit und rigider Sexualmoral ein. Für Leser bietet der Artikel eine kulturhistorische Perspektive auf Moral, Medienwirkung und gesellschaftliche Transformation.
  • Europa steckt in der Luftabwehr-Falle
    Der Artikel analysiert die Problemlage: Europas Abhängigkeit von US-amerikanischen Patriot-Systemen führt zu Engpässen, vor allem angesichts gestiegener Nachfrage infolge des Nahost-Konflikts. Lange Produktionszeiten und begrenzte Produktionskapazitäten (z. B. 600 PAC-3 MSE pro Jahr) reichen nicht aus, um aktuellen Bedarf zu decken. Experten plädieren für den Ausbau europäischer Systeme wie SAMP/T, industrielle Massenproduktion und ein ASAP-ähnliches Förderprogramm. Für Leser zeigt der Beitrag die strategische Verwundbarkeit Europas in der Luftverteidigung und die Notwendigkeit, Technologiesouveränität und Produktionskapazität zu erhöhen.
  • Trump plant UFC-Event am Weißen Haus zum 80. Geburtstag
    Der Text berichtet über Trumps Ankündigung eines UFC-Kampfevents auf dem Gelände des Weißen Hauses anlässlich seines Geburtstags und der 250-Jahr-Feier der USA. Die UFC ist die weltweit größte Liga für Mixed Martial Arts; Trump trug bereits öffentlich Begeisterung für den Sport vor. Das Event umfasst Hauptkämpfe und ein Rahmenprogramm und hat diplomatische Auswirkungen: Frankreich verschob den G7-Gipfel und plant ein prunkvolles Abendessen mit Trump. Debatten um Angemessenheit, Kosten und die politische Symbolik eines solchen Events im Umfeld des Präsidentenamtes werden angedeutet. Für Leser ist die Meldung relevant wegen der außergewöhnlichen Verbindung von Politik, Show und Sport sowie Folgen für internationale Termine.
  • Chinas kühler Blick auf Amerikas Fehler in Nahost
    Der Beitrag analysiert, wie China das diplomatische und militärische Tauziehen zwischen USA und Iran beobachtet und strategisch nutzt, etwa durch Aufschüttungen und Militärbasen im Südchinesischen Meer. Peking sieht kurzfristige Vorteile: stärkere Rolle bei Wiederaufbau- und Infrastrukturprojekten im Nahen Osten sowie Absatzmöglichkeiten für erneuerbare Technologien. Langfristig aber könnte eine Störung zentraler Handelsrouten wie der Straße von Hormus auch China empfindlich treffen, da es auf global funktionierende Lieferketten angewiesen ist. Der Text stellt dar, dass Pekings Kalkül daher zweischneidig ist: kurzfristige Gewinne stehen potenziellen langfristigen Risiken gegenüber. Für Leser bietet die Analyse Einblick in geopolitische Opportunitätsergreifung und die komplexen Abhängigkeiten globaler Mächte.
  • Gabriel Attal: Kandidat der Mitte kämpft gegen französische Polarisierung
    Das Interview stellt Gabriel Attal vor, einen jungen zentristischen Politiker, der sich als möglicher Kandidat für die Präsidentschaft 2027 positioniert. Attal kritisiert die Polarisierung zwischen RN und LFI, betont die Gefahr ethnischer Zuschreibungen und plädiert für ein wirtschaftlich liberales, sicherheitsorientiertes und zugleich progressives Programm. Er schlägt strukturelle Reformen vor, etwa eine grundlegende Neugestaltung des Rentensystems mit einer garantierten Grundversorgung und ergänzender kapitalgedeckter Vorsorge. Attal sieht die Notwendigkeit eines Mittelkurses, der soziale Mobilität, Bildung und technologische Wettbewerbsfähigkeit fördert. Leser erhalten Einblick in Frankreichs innenpolitische Lage und die Debatten um Reformfähigkeit und Wahlchancen der Mitte.
  • Auch Nazi-Transfrauen sind Frauen? (Leitartikel)
    Der Leitartikel diskutiert die Festnahme und öffentliche Inszenierung des Neonazis Liebich, der seine Geschlechtsidentität instrumentalisierte, um strafrechtliche und mediale Effekte zu erzielen. Der Autor vergleicht die Aktion mit Brechtschen Verfremdungstechniken und stellt heraus, wie die Praxis des Selbstbestimmungsgesetzes von solchen Provokationen anfällig werden kann. Gleichzeitig wird kritisiert, dass ein elitärer, unkritischer Mainstream die genderpolitische Debatte oftmals unhinterfragt institutionalisierte, was solche Überspitzungen ermöglicht. Der Text fordert eine reflektierte Auseinandersetzung mit den Folgen identitätspolitischer Rechtsänderungen und warnt vor einer fehlenden gesellschaftlichen Prüfung. Für Leser regt der Artikel zur Debatte über Freiheit, Identität und die Gefahren performativer Instrumentalisierung an.
  • Gerichtsurteil: Bürgergeld trotz Auslandsaufenthalt (Kommentar)
    Der Kommentar schildert den Fall eines Mannes, dessen Antrag auf Bürgergeld zunächst abgelehnt wurde, bevor ein Gericht ihm recht gab und Leistungen rückwirkend zusprach. Das Gericht sah in dem vorübergehenden Auslandsaufenthalt einen therapeutisch indizierten Schritt wegen psychischer Belastung und akzeptierte digitale Erreichbarkeit als genügende Mitwirkung. Der Autor diskutiert die Spannungen zwischen fiskalischer Solidität, Missbrauchsvermeidung und dem Schutz von Menschen in seelischen Krisen. Er mahnt zur Vorsicht: Wenn solche Präzedenzfälle inflationär werden, könnte das Sozialsystem überfordert werden; gleichzeitig betont er, dass ein Sozialstaat auch in Krisen helfen müsse. Für Leser ist der Text eine Einordnung des Urteils in die Debatte um Rechtsklarheit und soziale Verantwortung.
  • Grundkonflikt deutscher Energiepolitik (Kommentar)
    Der Kommentar analysiert den politischen Streit um die Ausgestaltung der Energiewende: Auf der einen Seite steht ein technisch-ökonomischer Realismus, der Systemkosten, Netze und Versorgungssicherheit betont; auf der anderen Seite ein normativ-politicaler Ansatz, der Erneuerbare als gesellschaftspolitisches Projekt verteidigt. Die Autorin/der Autor hebt hervor, dass sinkende Erzeugungskosten allein nicht die Gesamt-Systemkosten reduzieren, da Back-up, Netze und Speicher dominieren. Weiterhin kritisiert der Text, dass parteipolitische Grabenkämpfe und Ideologie die dringend benötigte Orchestrierung des Ausbaus behindern. Für Leser liefert das Stück eine nüchterne Betrachtung der praktischen Herausforderungen der Energiewende und die Notwendigkeit pragmatischer Lösungen.
  • Emotionale Arbeit und 'Mental Load': Warum Frauen häufig den Kümmer‑Job tragen
    Im Interview erläutert Laura Fröhlich, was unter emotionaler Arbeit zu verstehen ist: unsichtbare, unbezahlte Tätigkeiten wie Konfliktmanagement, Organisation von Familienanlässen und Pflege sozialer Bindungen. Sie erklärt, warum diese Rolle historisch und kulturell häufiger Frauen zugeschrieben wird, welche Sozialisationseffekte dazu führen und warum viele Frauen trotz Überlastung nicht einfach aussteigen. Fröhlich empfiehlt, Lücken bewusst stehenzulassen, um Verhaltensänderungen zu erzwingen, und betont, dass Männer ebenfalls von einer aktiveren Beteiligung profitieren könnten. Leser erhalten praxisnahe Einsichten in Geschlechterrollen, psychische Folgen und konkrete Hebel für partnerschaftliche Neuverteilungen.
  • Das Eigenkapital ist inzwischen die größte Hürde
    Die Analyse des Kiel Instituts zeigt, dass nicht die laufenden Raten, sondern das aufzubringende Eigenkapital die größte Hürde beim Immobilienerwerb ist. Im Median müssen Haushalte demnach viele Jahre sparen; regional variieren die Zeiten drastisch (z. B. Starnberg vs. Kyffhäuserkreis). Zudem machen Erwerbsnebenkosten wie Grunderwerbsteuer einen erheblichen Anteil der Sparzeit aus – in manchen Regionen über 15 Prozent. Die Studie empfiehlt politisch gezielte Entlastungen für Erstkäufer bei einmaligen Transaktionskosten, etwa Freibeträge bei der Grunderwerbsteuer. Die Ergebnisse werden durch Untersuchungen der LBS bestätigt und weisen auf gesamtgesellschaftliche Folgen hin, etwa Unsicherheit im Alter für Mieter ohne Wohneigentum.
  • Pendlerpauschale: Vorschlag zur Erhöhung
    Der Beitrag behandelt die Debatte um eine mögliche Erhöhung der Pendlerpauschale von 38 auf 45 Cent pro Kilometer und nennt politische Positionen, Rechengrößen und praktische Folgen. Er erklärt, dass viele Pendler erst über die Steuererklärung oder per Antrag auf Lohnsteuerermäßigung kurzfristig entlastet werden könnten, und erläutert die Voraussetzungen (Werbungskosten über 1.830 Euro). Anhand von Rechenbeispielen wird gezeigt, wie viel weniger Steuer unterschiedliche Einkommensgruppen und Pendelstrecken tatsächlich zahlen würden. Gleichzeitig analysiert der Text die Haushaltswirkung: jede Cent-Erhöhung kostet den Staat viel Geld, bei sieben Cent wären es etwa 1,6 Milliarden Euro pro Jahr. Abschließend wird beschrieben, wie eine mögliche Finanzierung (etwa über eine Übergewinnsteuer) diskutiert wird und dass innerhalb der Regierung noch keine Einigung besteht.
  • Condor prüft die Streichung von Strecken
    Condor präsentiert zwar positive Geschäftszahlen nach der Rettung, steht aber wegen geopolitischer Entwicklungen und stark gestiegenen Kerosinpreisen unter Druck. Der Iran-Krieg und andere Konflikte führten zu abgesagten Strecken (z. B. Abu Dhabi, Dubai, Tel Aviv) und zu Nachfragerückgängen auf USA-Strecken. Kerosinpreise sind aufgrund der Lage am Golf besonders stark gestiegen, was die Margen belastet; Condor ist weitgehend abgesichert, spürt aber dennoch Kostensteigerungen. Das Management prüft, unprofitable Strecken rechtzeitig aus dem Flugplan zu nehmen, sieht jedoch keine akute Gefahr für großflächige Bodenstellungen dank moderner, effizienter Flotte. Insgesamt bleibt die Airline aufgrund ihrer jüngeren Flotte und Absicherungen vergleichsweise robust, dennoch sind Ticketpreise gestiegen und strategische Anpassungen wahrscheinlich.
  • Frankreich steigt aus – Rückschlag für Europas Superdrohne
    Frankreich hat offiziell seinen Ausstieg aus dem europäischen Eurodrohne-Projekt erklärt und priorisiert künftig kleinere, günstige und autonome Drohnensysteme. Als Gründe nennt Paris Kostengründe, Verwundbarkeit großer Systeme und die Erfahrungen aus dem Ukraine-Krieg, die Drohnenschwärme in den Vordergrund rücken. Der Wegfall Frankreichs wird die verbleibenden Partner Deutschland, Italien und Spanien finanziell stärker belasten und das Programm verteuern. Industriell sind große Konzerne wie Airbus, Dassault und Leonardo beteiligt; der Ausstieg wirft deshalb auch Fragen zur Zusammenarbeit in anderen Rüstungsprojekten wie FCAS auf. Insgesamt wird das Projekt damit zeitlich und konzeptionell auf den Prüfstand gestellt.
  • Lieblingsaktien der Deutschen: Tech, Verteidigung und Turnarounds
    Die Auswertung von Handelsdaten deutscher Broker zeigt klare Präferenzen privater Anleger: Technologie- und KI-Werte, industrielle Substanzwerte und Rüstungstitel dominieren. Nvidia bleibt beliebt, Microsoft verzeichnet starke Zuwächse im Ranking, während SAP unter Druck ist – Analysten sehen bei beiden Erholungs- und Kurschancen. Rheinmetall bleibt als Verteidigungstitel stark nachgefragt, was die geopolitische Zeitenwende widerspiegelt; auch kleinere Werte wie Droneshield finden Interesse. Insgesamt teilen Anleger ihre Depots etwa zur Hälfte in heimische und ausländische Titel; die Motive reichen von Wachstumsfantasie bis zu Turnaround-Hoffnungen.
  • Hoffnung für überschuldete Firmen (StaRUG erklärt)
    2025 stieg die Zahl der Unternehmensinsolvenzen deutlich; vor allem Kleinstunternehmen sind betroffen. Das 2021 in Kraft getretene StaRUG bietet einen rechtlichen Rahmen für vorinsolvenzliche, finanzwirtschaftliche Sanierungen und kann in bestimmten Fällen drohende Insolvenzen abwenden. Experten erläutern, dass StaRUG vor allem bei finanziellen (nicht operativen) Problemen geeignet ist – z. B. bei hoher Bankverschuldung, blockierenden Gesellschaftern, einmaligen Forderungen oder konzerninternen Verflechtungen. Das Verfahren ist kosten- und beratungsintensiv, weshalb kleinere Mittelständler Schwierigkeiten haben können; wichtige Voraussetzung ist eine klare Finanzplanung und die Zustimmung relevanter Gläubigergruppen. Fachleute raten zur rechtzeitigen Nutzung des Instruments, weil bei bereits eingetretener Zahlungsunfähigkeit StaRUG nicht mehr greift.
  • Die Preis-Champions 2026 (ServiceValue-Studie)
    Die Studie „Preis-Champions“ von ServiceValue untersucht Kundenbegeisterung über die Preisgestaltung von über 3.800 Unternehmen aus mehr als 270 Branchen. Als Messinstrument dient der Price Structuring Score (PSS), der den Anteil der Befragten ausweist, die von der Preisgestaltung begeistert sind. Nur Unternehmen, die zum besten Drittel ihrer Branche gehören, erhalten den Gold-Status; Branchengewinner werden gesondert ausgezeichnet. Die zehnte Auflage zeigt, dass die Kundenbegeisterung insgesamt leicht zurückgegangen ist, was auf generelle Preissteigerungen zurückgeführt wird. Die Ergebnisse liefern Unternehmen Hinweise, wie Transparenz, Fairness und Zusatzleistungen die Wahrnehmung von Preisen beeinflussen können.
  • Manuel Neuer über Nationalelf und Verhältnis zu Nagelsmann
    Der erfahrene Bayern-Torhüter Manuel Neuer reagiert gelassen auf Diskussionen über eine mögliche Rückkehr in die Nationalmannschaft und betont, aktuell seinen Fokus auf den FC Bayern zu legen. Neuer hebt hervor, dass es ihm Spaß mache, mit dem Klub zu spielen, und dass er sich auf die entscheidenden Spiele konzentrieren wolle, darunter Champions-League-Partien. Er weist Spekulationen über ein zerbrochenes Verhältnis zu Bundestrainer Julian Nagelsmann zurück und beschreibt das Verhältnis als gut und entspannt. Zur Zukunft beim Verein äußert er sich zurückhaltend, kündigt aber an, seine weitere Karriereentscheidung in Ruhe zu treffen.
  • Marie-Louise Eta ist die neue starke Frau beim 1. FC Union Berlin
    Union Berlin trennte sich nach einer Serie schwacher Ergebnisse von Trainer Steffen Baumgart; als Interims- bzw. Saison-Ende-Lösung rückt Marie-Louise Eta vor, womit sie zur ersten Frau wird, die eine Männer-Bundesligamannschaft betreut. Der Beitrag beschreibt Etas Werdegang als Spielerin, ihre Trainerstationen und ihre frühere Rolle bei Union als Co-Trainerin und Nachwuchstrainerin. Eta gilt als kommunikationsstark und soll die Mannschaft stabilisieren – Union liegt zwar noch nicht unmittelbar in Abstiegsgefahr, aber die Formkrise machte das Handeln nötig. Historische Vorbilder und frühere Frauen in hohen Trainerpositionen werden genannt, und die Bedeutung dieses Schrittes für den deutschen Profifußball wird eingeordnet. Der Artikel bewertet Etas Chancen, das Team zu stabilisieren, und verweist auf die mediale und symbolische Dimension ihrer Berufung.
  • Susen Tiedtke über den Tod ihres Sohnes
    Susen Tiedtke schildert den Schock beim Fund ihres 17-jährigen Sohnes, der tot in seinem Zimmer aufgefunden wurde, und beschreibt die Gefühle der Familie in den Stunden danach. Die Obduktion ergab eine schwere Herzentzündung; Tiedtke erinnert sich an vorherige Symptome, die nicht behandelt wurden. Sie vermutet indirekte Zusammenhänge mit seinem Lebensstil (lange Nächte beim Zocken, schlechte Ernährung, Schlafmangel), hadert mit Selbstvorwürfen, erklärt aber auch ihren persönlichen Umgang mit der Trauer. Ihre spirituellen Erfahrungen und der Glaube an ein Leben nach dem Tod geben ihr Halt; sie spricht von Begegnungen und dem Gefühl, Max sei weiterhin präsent. Insgesamt zeigt der Text sowohl die Tragik des Verlusts als auch Wege, wie Tiedtke ihr Leben bewusster und freudorientierter gestaltet.
  • Die letzte Superkraft des Menschen (Essay)
    Der Essay diskutiert Imagination als zentrales Merkmal menschlicher Kreativität und als mögliche letzte Domäne, in der Menschen Künstlicher Intelligenz vorausbleiben könnten. Gumbrecht skizziert die historische Entwicklung des Imagination-Begriffs von der Antike über Kant bis zur Romantik und analysiert die Ambivalenzen zwischen produktiver und reproduktiver Vorstellungs­kraft. Er argumentiert, dass die Imagination heute verstärkt gefeiert wird, weil technologische Entwicklungen und KI gewisse Bereiche menschlicher Arbeit automatisieren. Zugleich bleibt der Begriff vage: Imagination umfasst sensorische Vorstellungen, Tagträume, Intuitionen und schwer kontrollierbare psychische Phänomene. Der Autor schlägt vor, die Auseinandersetzung mit Imagination nicht bloß als Abwehr gegenüber KI zu führen, sondern als Ausgangspunkt für neue Formen des Denkens und der Lebensgestaltung.
  • „Ich war im Gesicht gelähmt" – Dieter ‚Maschine‘ Birr erzählt
    Der Bericht schildert einen Abend mit Dieter ‚Maschine‘ Birr, der auf über 50 Jahre Bühnenpräsenz und die Geschichte der Puhdys zurückblickt. Birr erzählt Anekdoten aus seiner Jugend, die Entwicklung der Band und seine Erfahrungen in Ost- und Westdeutschland sowie brisante Momente wie Morddrohungen. Er berichtet offen über eine schwere Erkrankung durch Borreliose 2003, die zu einer Gesichtslähmung führte und ihm das Rauchen nahm. Musikalisch setzt Birr auf Vertrautheit: Klassiker der Puhdys und ein Versprechen weiterer Touren, während das Publikum emotional mitgeht.
  • Das neue Statussymbol der akademischen Mittelschicht: Kuchen
    Der Text beobachtet, wie Kuchen in urbanen Cafés zum Statussymbol einer akademischen, urbanen Mittelschicht geworden ist. Diese neue Mittelschicht inszeniert Konsum, hebt sich durch exotische Zutaten und englische Bezeichnungen ab und nutzt Kuchen als Distinktionsmerkmal gegenüber traditionellen Mittelschichten. Soziologen sehen darin soziale Signale: Während die alte Mittelschicht schlichte, heimelige Kuchen bevorzugt, demonstriert die neue mittelspezifische Kuchenwahl Lebensstil und kulturelle Distinktion. Der Beitrag diskutiert gesellschaftliche Hintergründe, Wahrnehmungen von Überforderung und die Rolle von Inszenierung in sozialen Räumen.
  • New Museum: Neuer Anbau, verstörende Gegenwartskunst
    Der Beitrag beschreibt Architektur und Programmatik des New Museum: ein markantes Gebäude von SANAA, nun erweitert durch einen gelungenen Anbau von Rem Koolhaas und Shohei Shigematsu, der funktionale Probleme wie Treppen und Licht löst. Inhaltlich stellt die Ausstellung ‚Neue Menschen – Erinnerungen an die Zukunft‘ Arbeiten von über 150 Künstlern zusammen, die stark von Science-Fiction-, Cyborg- und Horror-Motiven geprägt sind. Viele Installationen kombinieren moderne Technik, biomechanische Figuren und irritierende Szenen, die zwischen Faszination und Unbehagen oszillieren. Kritisch wird angemerkt, dass manche thematischen Teile (etwa zum Faschismus) weniger überzeugen und zu konfus wirken. Insgesamt bleibt das New Museum seinem Anspruch treu, Provokation, große Kunst und ‚Schund‘ in einem Haus zu vereinen.
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