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Ausgabe 087/2026
Aktuelle Ausgabe

Die Tochter des Mullahs
Amir Hassan Cheheltan erzählt zum wiederholten Male eine Alltagsgeschichte aus dem Iran. Als in die Nachbarwohnung ein Mullah mit seiner Familie einzieht, bekommen die Cheheltans rasch mit, dass zwischen dem islamischen Geistlichen und seiner Tochter Somayeh der Haussegen schief hängt. Sie wird auf der Strasse ohne Kopftuch gesehen, hört laute Popmusik und tritt in einen Hungerstreik, als der Vater ihr das Handy wegnimmt. Cheheltan erzählt, wie vor allem seine Frau versucht, in dem Konflikt zu vermitteln – zunächst ohne Erfolg. Als der Vater Somayeh untersagt, an einer Wanderung mit jungen Männern teilzunehmen, fliesst am Ende Blut. Die Geschichte zeigt, warum die Proteste der iranischen Jugend bis in die eigenen vier Wände hineinreichen.

Kein Kind von mir
Trotz des Wunsches meiner Mutter, die sich im Alter absichern will, werde ich kinderlos bleiben. Als Journalistin sehe ich Chinas wirtschaftlichen Niedergang und die fehlende Zukunft. Für mich wäre ein Kind ein Akt des Gehorsams gegenüber einem Staat, den ich ablehne. Ich weigere mich, ein Kind in ein brutales Bildungssystem zu zwingen, das es zu einem Lernroboter erzieht, in einem Land, das nach geistiger Freiheit hungert.

Ausgabe 082/2025


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Porträt von Reportagen

Reportagen sind das Salz in der Suppe einer jeden Zeitschrift. Sie nehmen sich die Zeit Geschichten zu erzählen, kratzen nicht nur an der Oberfläche, sondern gehen auf Themen ein. Der Leser wird mitgenommen auf eine spannende, teilweise herausfordernde Reise und erhält als Lohn neue Einblicke und neue Ansichten, die seinen Horizont erweitern. Reportagen hat sich ganz dieser Königsdisziplin des Journalismus verschrieben.

Welche Inhalte bietet Reportagen?

Mit Reportagen erreicht den Leser ein ganz außergewöhnliches Magazin, welches nicht dem neuesten, dem aktuellen Trend, nach dem Motto „höher, weiter, schneller“ hinterherläuft und seichte Unterhaltung für den Moment bietet. Die Spielwiese von Reportagen sind Geschichten aus aller Welt, von bekannten Reportern und Schriftstellern recherchiert und geschrieben, die relevante und latent aktuelle Themen aufgreifen, sich Zeit nehmen faszinierende Orte zu ergründen und bewegende Einzelschicksale zu präsentieren. Das muss nicht das „Big Thing“ sein, das große Thema der Gegenwart. Vielmehr finden auf den Seiten des Magazins die Geschichten, sechs an der Zahl in der Ausgabe, links und rechts des Wegesrandes Platz, die doch für die Themen der Gegenwart, für gesellschaftliche Entwicklungen stehen. Hier geht es nicht darum die Mainstreammeinung wiederzugeben oder dem Leser zu gefallen. Meinungsstark vertreten die Autoren ihre Ansichten, investieren Zeit um einfühlsame wie mitreißende Geschichten zu Papier zu bringen, Geschichten, die den Leser auf ganz unterschiedliche Weise berühren können, in seinem Gedächtnis bleiben, seinen Horizont erweitern können.

Wer sollte die Reportagen lesen?

Sie sind an den Facetten der Welt interessiert? Sie lieben herausfordernden guten Journalismus, der mit spannenden wie überraschenden Einblicken daherkommt und einen Blick hinter die glitzernde Oberfläche wirft? Dann ist Reportagen wie gemacht für Sie. Der typische Reportagen-Leser lässt sich nicht in ein Muster pressen. Das Magazin wird über alle Altersgruppen hinweg sowohl von Frauen wie Männern gern gelesen. Vielmehr entscheidend ist die Neugier und das Interesse an der Welt jedes Einzelnen.

Das Besondere an Reportagen

Wirtschaftlich und politisch unabhängig, praktisches Format und eine werthaltige Haptik, gepaart mit exzellentem Journalismus zeichnen Reportagen aus. Als einziges deutschsprachiges Magazin mit Schwerpunkt Reportagen bietet es zudem ein Alleinstellungsmerkmal. Herausragender Journalismus, gutes Design und innovatives redaktionelles Konzept spiegeln sich auch in den Auszeichnungen wider, die das Magazin und das Team dahinter entgegennehmen konnten. European Magazine Award 2019, Axel-Springer-Preis 2018, Zürcher Journalistenpreis 2016, Karl-Buchrucker-Preis 2015 oder Design Preis Schweiz 2013, sind nur eine Auswahl von Würdigungen, die es erfahren durfte und Beleg der ausgezeichneten Schaffenskraft des Autorenteams.

  • erscheint seit 2011
  • 6x jährlich
  • Auflage von ca. 19.500 Exemplaren (Verlagsangabe/2019)

Der Verlag hinter der Reportagen

Klein aber fein, zudem ein hoher Anspruch an sich selbst. Reportagen erscheint im Puntas Verlag, Bern, Schweiz, und trägt den Namen der treibenden Kraft, Daniel Puntas Bernet, gleich im Namen. Als Chefredakteur und Mann hinter der Idee ein deutschsprachiges Magazin, welches sich ganz auf Reportagen konzentriert, auf dem Markt zu lancieren, laufen bei ihm die Fäden zusammen. Unterstützt wird er in seiner Leidenschaft fürs Geschichtenerzählen, für die Reportage, die den Leser mitnimmt, neue Eindrücke vermittelt, von einem fachlich ausgezeichneten Redaktionsteam und herausragenden Autorinnen und Autoren.
Möchten Sie einen Blick hinter das Magazin Reportagen werfen, mehr über seine Macher und ihre Leitsätze erfahren? Dann Besuchen sie www.puntas.com, die Webseite des kleinen aber meinungsstarken Medienhauses.

Alternativen zur Reportagen

Das Magazin Reportagen informiert, gibt Denkanstöße abseits der bekannten Perspektiven in gleich zwei unserer Kategorien. Als Wissensmagazin zu Themen der Gegenwart hat es seinen festen Platz in den Kategorien Politik/Gesellschaft und zugleich unter den Kulturmagazinen. Hier steht es nicht allein, doch seine Verknüpfung aus herausragendem Journalismus mit Liebe zum Detail und der Fokus ganz auf Reportagen machen es einzigartig. Sollten Sie dennoch eine Alternative suchen, finden sich einige Titel, die Kultur, Politik und Gesellschaft zu ihren Schwerpunkten zählen. Cicero, ein Magazin für die politische Kultur oder GALORE, welches seinen Schwerpunkt auf interessante Interviews legt, sind Zeitschriften mit ganz unterschiedlichen Konzepten. Durchstöbern Sie die Kategorien selbst und suchen Sie Ihren Favoriten.

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Amir Hassan Cheheltan erzählt zum wiederholten Male eine Alltagsgeschichte aus dem Iran. Als in die Nachbarwohnung ein Mullah mit seiner Familie einzieht, bekommen die Cheheltans rasch mit, dass zwischen dem islamischen Geistlichen und seiner Tochter Somayeh der Haussegen schief hängt. Sie wird auf der Strasse ohne Kopftuch gesehen, hört laute Popmusik und tritt in einen Hungerstreik, als der Vater ihr das Handy wegnimmt. Cheheltan erzählt, wie vor allem seine Frau versucht, in dem Konflikt zu vermitteln – zunächst ohne Erfolg. Als der Vater Somayeh untersagt, an einer Wanderung mit jungen Männern teilzunehmen, fliesst am Ende Blut. Die Geschichte zeigt, warum die Proteste der iranischen Jugend bis in die eigenen vier Wände hineinreichen.

Kein Kind von mir
Trotz des Wunsches meiner Mutter, die sich im Alter absichern will, werde ich kinderlos bleiben. Als Journalistin sehe ich Chinas wirtschaftlichen Niedergang und die fehlende Zukunft. Für mich wäre ein Kind ein Akt des Gehorsams gegenüber einem Staat, den ich ablehne. Ich weigere mich, ein Kind in ein brutales Bildungssystem zu zwingen, das es zu einem Lernroboter erzieht, in einem Land, das nach geistiger Freiheit hungert.

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Reportagen sind das Salz in der Suppe einer jeden Zeitschrift. Sie nehmen sich die Zeit Geschichten zu erzählen, kratzen nicht nur an der Oberfläche, sondern gehen auf Themen ein. Der Leser wird mitgenommen auf eine spannende, teilweise herausfordernde Reise und erhält als Lohn neue Einblicke und neue Ansichten, die seinen Horizont erweitern. Reportagen hat sich ganz dieser Königsdisziplin des Journalismus verschrieben.

Welche Inhalte bietet Reportagen?

Mit Reportagen erreicht den Leser ein ganz außergewöhnliches Magazin, welches nicht dem neuesten, dem aktuellen Trend, nach dem Motto „höher, weiter, schneller“ hinterherläuft und seichte Unterhaltung für den Moment bietet. Die Spielwiese von Reportagen sind Geschichten aus aller Welt, von bekannten Reportern und Schriftstellern recherchiert und geschrieben, die relevante und latent aktuelle Themen aufgreifen, sich Zeit nehmen faszinierende Orte zu ergründen und bewegende Einzelschicksale zu präsentieren. Das muss nicht das „Big Thing“ sein, das große Thema der Gegenwart. Vielmehr finden auf den Seiten des Magazins die Geschichten, sechs an der Zahl in der Ausgabe, links und rechts des Wegesrandes Platz, die doch für die Themen der Gegenwart, für gesellschaftliche Entwicklungen stehen. Hier geht es nicht darum die Mainstreammeinung wiederzugeben oder dem Leser zu gefallen. Meinungsstark vertreten die Autoren ihre Ansichten, investieren Zeit um einfühlsame wie mitreißende Geschichten zu Papier zu bringen, Geschichten, die den Leser auf ganz unterschiedliche Weise berühren können, in seinem Gedächtnis bleiben, seinen Horizont erweitern können.

Wer sollte die Reportagen lesen?

Sie sind an den Facetten der Welt interessiert? Sie lieben herausfordernden guten Journalismus, der mit spannenden wie überraschenden Einblicken daherkommt und einen Blick hinter die glitzernde Oberfläche wirft? Dann ist Reportagen wie gemacht für Sie. Der typische Reportagen-Leser lässt sich nicht in ein Muster pressen. Das Magazin wird über alle Altersgruppen hinweg sowohl von Frauen wie Männern gern gelesen. Vielmehr entscheidend ist die Neugier und das Interesse an der Welt jedes Einzelnen.

Das Besondere an Reportagen

Wirtschaftlich und politisch unabhängig, praktisches Format und eine werthaltige Haptik, gepaart mit exzellentem Journalismus zeichnen Reportagen aus. Als einziges deutschsprachiges Magazin mit Schwerpunkt Reportagen bietet es zudem ein Alleinstellungsmerkmal. Herausragender Journalismus, gutes Design und innovatives redaktionelles Konzept spiegeln sich auch in den Auszeichnungen wider, die das Magazin und das Team dahinter entgegennehmen konnten. European Magazine Award 2019, Axel-Springer-Preis 2018, Zürcher Journalistenpreis 2016, Karl-Buchrucker-Preis 2015 oder Design Preis Schweiz 2013, sind nur eine Auswahl von Würdigungen, die es erfahren durfte und Beleg der ausgezeichneten Schaffenskraft des Autorenteams.

  • erscheint seit 2011
  • 6x jährlich
  • Auflage von ca. 19.500 Exemplaren (Verlagsangabe/2019)

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Klein aber fein, zudem ein hoher Anspruch an sich selbst. Reportagen erscheint im Puntas Verlag, Bern, Schweiz, und trägt den Namen der treibenden Kraft, Daniel Puntas Bernet, gleich im Namen. Als Chefredakteur und Mann hinter der Idee ein deutschsprachiges Magazin, welches sich ganz auf Reportagen konzentriert, auf dem Markt zu lancieren, laufen bei ihm die Fäden zusammen. Unterstützt wird er in seiner Leidenschaft fürs Geschichtenerzählen, für die Reportage, die den Leser mitnimmt, neue Eindrücke vermittelt, von einem fachlich ausgezeichneten Redaktionsteam und herausragenden Autorinnen und Autoren.
Möchten Sie einen Blick hinter das Magazin Reportagen werfen, mehr über seine Macher und ihre Leitsätze erfahren? Dann Besuchen sie www.puntas.com, die Webseite des kleinen aber meinungsstarken Medienhauses.

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Das Magazin Reportagen informiert, gibt Denkanstöße abseits der bekannten Perspektiven in gleich zwei unserer Kategorien. Als Wissensmagazin zu Themen der Gegenwart hat es seinen festen Platz in den Kategorien Politik/Gesellschaft und zugleich unter den Kulturmagazinen. Hier steht es nicht allein, doch seine Verknüpfung aus herausragendem Journalismus mit Liebe zum Detail und der Fokus ganz auf Reportagen machen es einzigartig. Sollten Sie dennoch eine Alternative suchen, finden sich einige Titel, die Kultur, Politik und Gesellschaft zu ihren Schwerpunkten zählen. Cicero, ein Magazin für die politische Kultur oder GALORE, welches seinen Schwerpunkt auf interessante Interviews legt, sind Zeitschriften mit ganz unterschiedlichen Konzepten. Durchstöbern Sie die Kategorien selbst und suchen Sie Ihren Favoriten.

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Leserbewertungen
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Ich finde, die Zeitschrift Reportagen sehr gut und ich bin begeistert. Die Geschichten sind immer unterschiedlich und ich finde diese spannend und interessant. Das Heft gebe ich weiter an Kollegen zum Lesen oder ich habe auch schon Abos verschenkt Freundliche Grüsse

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  • Die Tochter des Mullahs
    Amir Hassan Cheheltan erzählt zum wiederholten Male eine Alltagsgeschichte aus dem Iran. Als in die Nachbarwohnung ein Mullah mit seiner Familie einzieht, bekommen die Cheheltans rasch mit, dass zwischen dem islamischen Geistlichen und seiner Tochter Somayeh der Haussegen schief hängt. Sie wird auf der Strasse ohne Kopftuch gesehen, hört laute Popmusik und tritt in einen Hungerstreik, als der Vater ihr das Handy wegnimmt. Cheheltan erzählt, wie vor allem seine Frau versucht, in dem Konflikt zu vermitteln – zunächst ohne Erfolg. Als der Vater Somayeh untersagt, an einer Wanderung mit jungen Männern teilzunehmen, fliesst am Ende Blut. Die Geschichte zeigt, warum die Proteste der iranischen Jugend bis in die eigenen vier Wände hineinreichen.
  • Kein Kind von mir
    Trotz des Wunsches meiner Mutter, die sich im Alter absichern will, werde ich kinderlos bleiben. Als Journalistin sehe ich Chinas wirtschaftlichen Niedergang und die fehlende Zukunft. Für mich wäre ein Kind ein Akt des Gehorsams gegenüber einem Staat, den ich ablehne. Ich weigere mich, ein Kind in ein brutales Bildungssystem zu zwingen, das es zu einem Lernroboter erzieht, in einem Land, das nach geistiger Freiheit hungert.
  • Die verfluchten Erdnüsschen
    Der Klimawandel stellt Landwirte in Ghana vor Probleme. Können sie sich anpassen, will unser Autor vor Ort wissen – und gerät wegen Geschichten von freundlichen Krokodilen und verhexten Kindern in seinem Denken selbst in Verlegenheit.
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