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Porträt von Manuskripte

Die Österreichische Kunst und Literatur der 60er bis 90er- Jahre ist geprägt von Radikalität und Provokation. Namen wie Hermann Nietsch, Rudolf Schwarzkogler, Otto Mühl, Günter Brus, Arnulf Rainer und Valie Export, Thomas Bernhard, Elfriede Jelinek und Werner Schwab– um nur einige zu nennen - haben sich lange Zeit in das kollektive Gedächtnis der Nation als „Nestbeschmutzer“ eingegraben. International wurden alle genannten Künstler hoch geachtet. - Ein Erklärungsversuch für diese extremen Tendenzen in der Kunst und in der Literatur wäre die Zeit nach 1945, in der sich die damals ebenso rigide katholische Kirche und die geschmeidige Art der Österreicherinnen und Österreicher sich aus der Verantwortung zu ziehen und als „Opfer“ zu inszenieren, als ideale Folie für Künstlerinnen und Künstler und Literatinnen und Literaten erwies, die dem sich selbst feiernden Bürgertum ein krasses Gegenbild entgegen stellten.

Welche Inhalte bietet manuskripte?

Die Literaturzeitschrift manuskripte führte die Wiener Gruppe, eine lose Vereinigung österreichscher Schriftsteller, unter dem Einfluss H. C. Artmanns und die Grazer Gruppe, die sich rund um das Forum Stadtpark in der steirischen Landeshauptstadt gebildet hatte, literarisch in der Zeitschrift manuskripte zusammen. Der Inhalt der Zeitschrift besteht vorwiegend aus deutschsprachiger Literatur. Lyrik, Prosa und Essays halten sich die Waage. Es werden überwiegend Erstveröffentlichungen publiziert. Seit 1960 fungierten Alfred Kolleritsch und Günter Waldorf als Herausgeber, seit 2016 wird die Zeitschrift nach wie vor von Kolleritsch, jetzt aber zusammen mit Andreas Unterweger herausgegeben.
Die Namen der Autoren, deren Werke in der manuskripte veröffentlicht werden, bilden das „Who is Who“ der österreichischen Literatur ab: Wolfgang Bauer, Barbara Frischmuth, Peter Handke, Wilhelm Hengstler, Klaus Hoffer, und Alfred Kolleritsch; dazu kamen Helmuth Eisendle, Elfriede Jelinek, Gert Jonke, Gerhard Roth u.a. In den 8oer Jahren mischte die neue Generation mit Lucas Cejpek, Günter Eichberger, Max Gad, Werner Schwab, Michael Scharang u.a. die Literaturszene mit auf.

Wer sollte manuskripte lesen?

Literatur liebende Menschen, die sich der Avantgarde in Österreich verbunden fühlen, Lautpoesie, Dadaismus und Surrealismus sowie visuelle Lyrik schätzen, finden in der manuskripte ein Füllhorn literarischer Formen.

Das Besondere an Manuskripte

manuskripte spiegeln auf minutiöse Weise die avantgardistische österreichische Literatur. Die Leidenschaft und der Kenntnisreichtum der Redaktion, die seit nunmehr 59 Jahren den Literaturbetrieb personifiziert, sind bewundernswert und einzigartig. Alle drei Jahre werden der manuskripte-Preis sowie der manuskripte-Förderpreis vergeben.

  • die führende österreichische Literaturzeitschrift
  • das „Who is Who?“ der österreichischen Literatur
  • manuskripte erscheint vierteljährlich

Der Verlag hinter manuskripte

Die österreichische Literaturzeitschrift manuskripte wurde im Jahr 1960 gegründet und erschien zum ersten Mal zur Eröffnung des Forum Stadtpark in einer Auflage von 100 Exemplaren. Im Gegensatz zu späteren Ausgaben enthielt diese ausschließlich Lyrik. Aus jährlich drei werden mit der Zeit vier veröffentliche Ausgaben.
Lange Zeit blieb die neu gegründete Zeitschrift in finanzieller Abhängigkeit zum Forum Stadtpark und wurde erst nach 1970 direkt subventioniert. Durch diese ausnehmend prekäre Situation blieb der Fortbestand ungesichert. Nur durch private Spenden und Eigeninitiative der Autoren konnten die manuskripte finanziell gerettet werden.

Alternativen zu manuskripte

manuskripte finden Sie in der Kategorie Kultur und Musik Zeitschriften. Eine weitere Zeitschrift für Literatur, diesmal aus der Schweiz ist die Orte. Literatur aus Frankreich bietet die Magazine littéraire. Die Lettre International bietet eine Komposition von textlichen und bildlichen Beiträgen zu fast allen Themen der Gegenwart, und Beiträge zur Literatur bringt das Magazin Sinn und Form. Reine Naturwissenschaft finden Sie in der Text & Kritik. Ein wunderbares Heft ist auch die Du, die versucht Text und Bildkultur zu verbinden.

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Die Österreichische Kunst und Literatur der 60er bis 90er- Jahre ist geprägt von Radikalität und Provokation. Namen wie Hermann Nietsch, Rudolf Schwarzkogler, Otto Mühl, Günter Brus, Arnulf Rainer und Valie Export, Thomas Bernhard, Elfriede Jelinek und Werner Schwab– um nur einige zu nennen - haben sich lange Zeit in das kollektive Gedächtnis der Nation als „Nestbeschmutzer“ eingegraben. International wurden alle genannten Künstler hoch geachtet. - Ein Erklärungsversuch für diese extremen Tendenzen in der Kunst und in der Literatur wäre die Zeit nach 1945, in der sich die damals ebenso rigide katholische Kirche und die geschmeidige Art der Österreicherinnen und Österreicher sich aus der Verantwortung zu ziehen und als „Opfer“ zu inszenieren, als ideale Folie für Künstlerinnen und Künstler und Literatinnen und Literaten erwies, die dem sich selbst feiernden Bürgertum ein krasses Gegenbild entgegen stellten.

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Die Literaturzeitschrift manuskripte führte die Wiener Gruppe, eine lose Vereinigung österreichscher Schriftsteller, unter dem Einfluss H. C. Artmanns und die Grazer Gruppe, die sich rund um das Forum Stadtpark in der steirischen Landeshauptstadt gebildet hatte, literarisch in der Zeitschrift manuskripte zusammen. Der Inhalt der Zeitschrift besteht vorwiegend aus deutschsprachiger Literatur. Lyrik, Prosa und Essays halten sich die Waage. Es werden überwiegend Erstveröffentlichungen publiziert. Seit 1960 fungierten Alfred Kolleritsch und Günter Waldorf als Herausgeber, seit 2016 wird die Zeitschrift nach wie vor von Kolleritsch, jetzt aber zusammen mit Andreas Unterweger herausgegeben.
Die Namen der Autoren, deren Werke in der manuskripte veröffentlicht werden, bilden das „Who is Who“ der österreichischen Literatur ab: Wolfgang Bauer, Barbara Frischmuth, Peter Handke, Wilhelm Hengstler, Klaus Hoffer, und Alfred Kolleritsch; dazu kamen Helmuth Eisendle, Elfriede Jelinek, Gert Jonke, Gerhard Roth u.a. In den 8oer Jahren mischte die neue Generation mit Lucas Cejpek, Günter Eichberger, Max Gad, Werner Schwab, Michael Scharang u.a. die Literaturszene mit auf.

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Literatur liebende Menschen, die sich der Avantgarde in Österreich verbunden fühlen, Lautpoesie, Dadaismus und Surrealismus sowie visuelle Lyrik schätzen, finden in der manuskripte ein Füllhorn literarischer Formen.

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  • die führende österreichische Literaturzeitschrift
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Die österreichische Literaturzeitschrift manuskripte wurde im Jahr 1960 gegründet und erschien zum ersten Mal zur Eröffnung des Forum Stadtpark in einer Auflage von 100 Exemplaren. Im Gegensatz zu späteren Ausgaben enthielt diese ausschließlich Lyrik. Aus jährlich drei werden mit der Zeit vier veröffentliche Ausgaben.
Lange Zeit blieb die neu gegründete Zeitschrift in finanzieller Abhängigkeit zum Forum Stadtpark und wurde erst nach 1970 direkt subventioniert. Durch diese ausnehmend prekäre Situation blieb der Fortbestand ungesichert. Nur durch private Spenden und Eigeninitiative der Autoren konnten die manuskripte finanziell gerettet werden.

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