Motorrad Classic Abo

Ausgabe 011/2026
Aktuelle Ausgabe

(Auf Achse) 50 Jahre Yamaha XT 500
Die Yamaha XT 500 verbindet seit 1976 einen kräftigen Einzylindermotor mit einfacher, robuster Technik und wurde so zum Symbol für Abenteuer und Freiheit. Viele Besitzer nutzten die XT auf langen Offroadreisen nach Afrika, Island und in die Westalpen und beschrieben die Maschine als verlässlich und genügsam. Der kräftige Drehmomentverlauf des Motors sorgt bereits bei niedrigen Drehzahlen für Durchzug und verlangt eine präzise Starttechnik per Kickstarter. Die Fangemeinde schätzt authentische Gebrauchsspuren oft mehr als vollrestaurierte Exemplare und pflegt eine lebendige Sammler- und Fahrerszene.

(Szene) 50 Jahre Hercules K 50 Ultra
Anton Geisenberger erwarb und restaurierte im Laufe eines Jahrzehnts mehr als zehn Hercules K 50 Ultra, darunter luft- und wassergekühlte Versionen. Die Ultra von 1976 zeichnete sich durch Gussräder, Grimeca-Doppelscheibenbremse und eine sportliche MBV-Verkleidung aus, war aber mit einem hohen Preis für Jugendliche versehen. Geisenberger rekonstruierte seltene Teile wie Knickauspuff und Griffbügel, baute kleine Serien und schuf sogar eine 125er-Ultra im Ultra-Look. Die Restaurierungsarbeit vernetzte die Szene und sorgte dafür, dass zahlreiche Exemplare wieder fahrbereit in neuwertigem Zustand erscheinen.

In der aktuellen Ausgabe von Motorrad Classic

Ausgabe 010/2026


In Ausgabe 010/2026 von Motorrad Classic

Ausgabe 009/2026


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Ausgabe 008/2026

(Unter der Lupe) Die Kreidler-RS-50-Kleinkrafträder
Marcel Schoch und Fachleute beschreiben Technik, Typengeschichte und typische Schwachstellen der Kreidler Florett RS und geben Praxistipps für Käufer und Restauratoren. Der liegende Zweitaktmotor wurde in mehreren Ausführungen (B15/6, B15/7, B15/20) gebaut, teils mit Nikasilbeschichtung, und erfordert je nach Baujahr unterschiedliche Vergaser- und Wartungsmaßnahmen. Die Autoren warnen vor häufigen Mängeln wie verrosteten Ansaugkammern, eingerissenen Vergasern, ausgeschlagenen Kurbelwellenlagern, korrodierten Tanks, Trommelbremsproblemen und Rahmenrost. Ergänzt werden die Hinweise durch reparaturtechnische Einschätzungen, Teilemöglichkeiten, Restaurierungsaufwand und eine Marktwert-Einschätzung.

(Auf Achse) Kreidler Florett RS vs. Zündapp KS 50 Watercooled
Ralf Schneider und Imre Paulovits vergleichen die Kreidler Florett RS und die Zündapp KS 50 Watercooled und schildern ihre persönlichen Jugendverbindungen zu den Maschinen. Die Kreidler Florett RS erweist sich als wildere, leichtere und hochdrehende 50er mit klauengeschaltetem Getriebe und hoher Agilität. Die Zündapp KS 50 Watercooled zeigt sich als ausgereiftere, schwerere Maschine mit wassergekühltem Motor, vorderer Scheibenbremse und ruhigerer Leistungsabgabe. Die Autoren berichten zudem von Restaurierungen, typischen Schwachstellen (Ansaugtrakt, Kurbelwellenlager, Vergaser) und praxisnahen Tipps für Käufer und Schrauber.

In Ausgabe 008/2026 von Motorrad Classic

Ausgabe 006/2026

Ducati 900 SS vs Yamaha TRX 850
Der Vergleichstest stellt die Ducati 900 SS und die Yamaha TRX 850 einander gegenüber und beleuchtet, wie unterschiedlich italienische und japanische Sport‑Tourer der 90er konstruiert sind. Die Ducati präsentiert sich als messerscharfer Kurvenräuber mit trocken gesteuerter Desmo‑Kupplung und präzisem Fahrwerk, während die TRX mit aufrechterer Sitzposition, laufruhigem Reihen‑Twin und alltagstauglichem Komfort punktet. Wesentliche Erkenntnis ist, dass Zustand und Wartung das Fahrerlebnis stark prägen: die gut gewartete Ducati überzeugt durch Homogenität, die gealterte Yamaha zeigt typische Schrullen, etwa in der Bremsdosierung und Vergaserabstimmung. Für Leser ist der Artikel relevant, weil er praxisnahe Fahr‑ und Pflegeerfahrungen liefert, die bei Kaufentscheidungen oder Restaurationsprojekten helfen können.

Troy-Corser-Suzuki GSX-R 1000 K5
Der Beitrag analysiert den Weg von Suzuki und dem Alstare-Corona-Team zum World-Superbike-Titel 2005 mit Troy Corser. Er beschreibt die Herausforderungen vor Saisonbeginn, die enge Entwicklungsarbeit zwischen Team und Werk sowie die technische Basis der K5 (Motorcharakteristik, Chassis-Design, Elektronik und Leistungsentwicklung). Der Autor schildert Eindrücke vom Testen des Motorrads, seine Handling-Vorteile und die Leistungsentfaltung des Vierzylinders. Abschließend erklärt der Text, warum die Kombination aus Ingenieursarbeit, Teamstrategie und Fahrerpaarung zum Erfolg führte und welche Lehren sich für Technikinteressierte und Rennsportfans ziehen lassen.

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Ausgabe 005/2026


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Ausgabe 004/2026


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Ausgabe 003/2026


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Ausgabe 012/2025


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MOTORRAD Classic im Abo: Die Zeitschrift für klassische Bikes

MOTORRAD CLASSIC ist eine monatlich erscheinende Motorradzeitschrift, die den Fokus auf klassische Motorräder legt. Firmen-, Modell-und Markengeschichten werden genauso präsentiert wie praktische Hilfestellungen für eigene Reparaturen oder auch Restaurierungen. Neben historischen Daten wird über technische Entwicklungen berichtet und Erfahrungsberichte präsentiert. Ausführliche berichte über den historischen Rennsport sowie umfangreiche Fotostrecken runden das Magazin ab.
Bestandteil des Abos ist das jährliche Sonderheft.

Das Abonnement MOTORRAD Classic für Fans echter Motorrad-Klassiker

Leser und Leserinnen sind Bewunderer klassischer Motorräder. Meist besitzen sie selbst eins der begehrten Modelle und sind monatlich auf der Suche nach praktischen Hilfestellungen in Bezug auf Reparaturen und Restaurierungen.

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(Auf Achse) 50 Jahre Yamaha XT 500
Die Yamaha XT 500 verbindet seit 1976 einen kräftigen Einzylindermotor mit einfacher, robuster Technik und wurde so zum Symbol für Abenteuer und Freiheit. Viele Besitzer nutzten die XT auf langen Offroadreisen nach Afrika, Island und in die Westalpen und beschrieben die Maschine als verlässlich und genügsam. Der kräftige Drehmomentverlauf des Motors sorgt bereits bei niedrigen Drehzahlen für Durchzug und verlangt eine präzise Starttechnik per Kickstarter. Die Fangemeinde schätzt authentische Gebrauchsspuren oft mehr als vollrestaurierte Exemplare und pflegt eine lebendige Sammler- und Fahrerszene.

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Anton Geisenberger erwarb und restaurierte im Laufe eines Jahrzehnts mehr als zehn Hercules K 50 Ultra, darunter luft- und wassergekühlte Versionen. Die Ultra von 1976 zeichnete sich durch Gussräder, Grimeca-Doppelscheibenbremse und eine sportliche MBV-Verkleidung aus, war aber mit einem hohen Preis für Jugendliche versehen. Geisenberger rekonstruierte seltene Teile wie Knickauspuff und Griffbügel, baute kleine Serien und schuf sogar eine 125er-Ultra im Ultra-Look. Die Restaurierungsarbeit vernetzte die Szene und sorgte dafür, dass zahlreiche Exemplare wieder fahrbereit in neuwertigem Zustand erscheinen.

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Marcel Schoch und Fachleute beschreiben Technik, Typengeschichte und typische Schwachstellen der Kreidler Florett RS und geben Praxistipps für Käufer und Restauratoren. Der liegende Zweitaktmotor wurde in mehreren Ausführungen (B15/6, B15/7, B15/20) gebaut, teils mit Nikasilbeschichtung, und erfordert je nach Baujahr unterschiedliche Vergaser- und Wartungsmaßnahmen. Die Autoren warnen vor häufigen Mängeln wie verrosteten Ansaugkammern, eingerissenen Vergasern, ausgeschlagenen Kurbelwellenlagern, korrodierten Tanks, Trommelbremsproblemen und Rahmenrost. Ergänzt werden die Hinweise durch reparaturtechnische Einschätzungen, Teilemöglichkeiten, Restaurierungsaufwand und eine Marktwert-Einschätzung.

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Ralf Schneider und Imre Paulovits vergleichen die Kreidler Florett RS und die Zündapp KS 50 Watercooled und schildern ihre persönlichen Jugendverbindungen zu den Maschinen. Die Kreidler Florett RS erweist sich als wildere, leichtere und hochdrehende 50er mit klauengeschaltetem Getriebe und hoher Agilität. Die Zündapp KS 50 Watercooled zeigt sich als ausgereiftere, schwerere Maschine mit wassergekühltem Motor, vorderer Scheibenbremse und ruhigerer Leistungsabgabe. Die Autoren berichten zudem von Restaurierungen, typischen Schwachstellen (Ansaugtrakt, Kurbelwellenlager, Vergaser) und praxisnahen Tipps für Käufer und Schrauber.

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Ducati 900 SS vs Yamaha TRX 850
Der Vergleichstest stellt die Ducati 900 SS und die Yamaha TRX 850 einander gegenüber und beleuchtet, wie unterschiedlich italienische und japanische Sport‑Tourer der 90er konstruiert sind. Die Ducati präsentiert sich als messerscharfer Kurvenräuber mit trocken gesteuerter Desmo‑Kupplung und präzisem Fahrwerk, während die TRX mit aufrechterer Sitzposition, laufruhigem Reihen‑Twin und alltagstauglichem Komfort punktet. Wesentliche Erkenntnis ist, dass Zustand und Wartung das Fahrerlebnis stark prägen: die gut gewartete Ducati überzeugt durch Homogenität, die gealterte Yamaha zeigt typische Schrullen, etwa in der Bremsdosierung und Vergaserabstimmung. Für Leser ist der Artikel relevant, weil er praxisnahe Fahr‑ und Pflegeerfahrungen liefert, die bei Kaufentscheidungen oder Restaurationsprojekten helfen können.

Troy-Corser-Suzuki GSX-R 1000 K5
Der Beitrag analysiert den Weg von Suzuki und dem Alstare-Corona-Team zum World-Superbike-Titel 2005 mit Troy Corser. Er beschreibt die Herausforderungen vor Saisonbeginn, die enge Entwicklungsarbeit zwischen Team und Werk sowie die technische Basis der K5 (Motorcharakteristik, Chassis-Design, Elektronik und Leistungsentwicklung). Der Autor schildert Eindrücke vom Testen des Motorrads, seine Handling-Vorteile und die Leistungsentfaltung des Vierzylinders. Abschließend erklärt der Text, warum die Kombination aus Ingenieursarbeit, Teamstrategie und Fahrerpaarung zum Erfolg führte und welche Lehren sich für Technikinteressierte und Rennsportfans ziehen lassen.

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MOTORRAD CLASSIC ist eine monatlich erscheinende Motorradzeitschrift, die den Fokus auf klassische Motorräder legt. Firmen-, Modell-und Markengeschichten werden genauso präsentiert wie praktische Hilfestellungen für eigene Reparaturen oder auch Restaurierungen. Neben historischen Daten wird über technische Entwicklungen berichtet und Erfahrungsberichte präsentiert. Ausführliche berichte über den historischen Rennsport sowie umfangreiche Fotostrecken runden das Magazin ab.
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Gute Berichte über altes Eisen, herrlich beschrieben und bebildert. Jedem der Freude an mittelalten und ganz alten Bikes hat sehr zu Empfehlen

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In der aktuellen Ausgabe von Motorrad Classic

  • (Auf Achse) 50 Jahre Yamaha XT 500
    Die Yamaha XT 500 verbindet seit 1976 einen kräftigen Einzylindermotor mit einfacher, robuster Technik und wurde so zum Symbol für Abenteuer und Freiheit. Viele Besitzer nutzten die XT auf langen Offroadreisen nach Afrika, Island und in die Westalpen und beschrieben die Maschine als verlässlich und genügsam. Der kräftige Drehmomentverlauf des Motors sorgt bereits bei niedrigen Drehzahlen für Durchzug und verlangt eine präzise Starttechnik per Kickstarter. Die Fangemeinde schätzt authentische Gebrauchsspuren oft mehr als vollrestaurierte Exemplare und pflegt eine lebendige Sammler- und Fahrerszene.
  • (Im Studio) Laverda-Bimota LB1
    Stefan Gratz kaufte mehrere 1000er-Laverda-Motoren und baute daraus einen perfekt abgestimmten Dreizylinder mit 1185 cm³ und klassischer 180-Grad-Kurbelwelle. Ein nach Art der Bimota HB1 gebauter Rahmen vom niederländischen Fahrwerksspezialisten ermöglichte die Integration des hoch bauenden Dreizylinderblocks. Die LB1 kombiniert historische Komponenten wie Fontana-Duplex-Trommeln und Borrani-Felgen mit modernen Mikuni-Rennvergasern, Ölkühlung und einer handgefertigten Titan-Drei-in-drei-Auspuffanlage. Die Entstehung des Bikes vereinte Spezialisten aus mehreren Ländern und zeigt, dass gemeinsame Expertise komplexe Eigenbauten ermöglicht.
  • (Szene) 50 Jahre Hercules K 50 Ultra
    Anton Geisenberger erwarb und restaurierte im Laufe eines Jahrzehnts mehr als zehn Hercules K 50 Ultra, darunter luft- und wassergekühlte Versionen. Die Ultra von 1976 zeichnete sich durch Gussräder, Grimeca-Doppelscheibenbremse und eine sportliche MBV-Verkleidung aus, war aber mit einem hohen Preis für Jugendliche versehen. Geisenberger rekonstruierte seltene Teile wie Knickauspuff und Griffbügel, baute kleine Serien und schuf sogar eine 125er-Ultra im Ultra-Look. Die Restaurierungsarbeit vernetzte die Szene und sorgte dafür, dass zahlreiche Exemplare wieder fahrbereit in neuwertigem Zustand erscheinen.
  • (Service) Premium-Tourenstiefel im Vergleich
    Der Vergleichstest zeigt, dass Premium-Tourenstiefel unterschiedliche Konzepte aus Rindsleder oder modernen Textilmaterialien verfolgen und jeweils Vor- und Nachteile bei Komfort und Einlaufzeit bieten. Rev'it Everest GTX erreicht in der Bewertung den Testsieg dank stimmiger Materialwahl und ausgewogenem Komfort. Der Daytona Traveller GTX bietet den stärksten Schutz und höchste Zertifizierungswerte, wirkt aber groß und schwer. Der iXS Tourster-STX 1.0 überzeugt als preiswerter Kauftipp mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.
  • (Szene) Bimota KB1-Umbau
    Rudi Schaffer baute in einen Bimota KB1-Rahmen einen Suzuki GSX-R1100-Reihenmotor ein und löste dabei schwierige Aufgaben wie Kettenflucht, Vergasereinbau und Auspuffführung. Das Fahrwerk erhielt eine Yamaha-R1-Gabel und ein verbreitertes Hinterrad auf Spezialschwingen, um moderne 17-Zoll-Räder aufzunehmen. Die Auspuffanlage und viele Anbauteile entstanden in Zusammenarbeit mit Spezialisten, und die Maschine erhielt eine Vollabnahme beim TÜV. Das Ergebnis ist ein straßenzugelassenes Einzelstück mit kräftigen 148 PS, moderner Brems- und Fahrwerkstechnik sowie einer ungewöhnlichen, eigenständigen Optik.
  • (Szene) 100 Jahre Ducati: Firmengeschichte
    Die Familie Cavalieri Ducati gründete 1926 ein Unternehmen für Kondensatoren und Radios und wandelte sich nach dem Zweiten Weltkrieg in die Motorradproduktion. Fabio Taglioni prägte Ducati mit Ideen wie Königswellenantrieb, Desmodromik und späteren L‑Motoren, die Ducati Rennsport- und Serienerfolg bescherten. Die Brüder Castiglioni retteten Ducati in den 1980er Jahren, fokussierten wieder auf Motorräder und beschleunigten Vierventil- und Rennsportprogramme. Die Marke entwickelte sich weiter zu modernen V4-Supersportlern, vielseitigen Modellen und Retro-Interpretationen, wobei Rennsport-DNA, Elektronik und kompakte Motorenkonzepte verbunden blieben.
  • (Szene) 100 Jahre Ducati: Die wichtigsten Ducati-Persönlichkeiten
    Die Brüder Cavalieri Ducati legten 1926 mit Kondensatoren und Radios den Grundstein für das spätere Motorradunternehmen. Fabio Taglioni prägte Ducati als Chefkonstrukteur über Jahrzehnte mit Desmodromik und L‑Motoren und legte damit die Basis für Rennsport-Erfolge. Die Castiglioni-Brüder kauften Ducati 1985, bauten die Modellpalette aus und etablierten die Marke im Rennsport mit großem Engagement. Designer wie Massimo Tamburini und Miguel Galluzzi formten mit Ikonen wie der 916 und der Monster das optische Erscheinungsbild der Marke.
  • (Szene) Horex SS 64-Rennmaschine
    Horex entwickelte in den 1930er Jahren die S 64 und die stärkere SS 64 mit Vierventilmotor, die technisch anspruchsvoll und zugleich selten blieben. Wolfgang Lederer erwarb eine SS 64 aus einer Privatsammlung, dokumentierte den Zustand und überholte Motor, Lager und Kurbelwelle bei behutsamer Erhaltung der Patina. Die Restaurierung erforderte die Fertigung zahlreicher Neuteile, Dichtungen und eine aufwendige Tankinstandsetzung, sodass manche Oberflächenpatina nicht vollständig erhalten blieb. Die wiederinstandgesetzte Horex absolvierte 2023 erfolgreiche Test- und Renneinsätze in historischen Wettbewerben.
  • (Kolumne) Harleyluja!
    Der Autor gewinnt überraschend eine Harley-Davidson XL 1200 C bei einem Preisausschreiben und muss sie rasch zulassen, ehe Vorschriften greifen. Die Maschine beeindruckt durch Sitzkomfort und den charakteristischen Sound, sorgt aber zugleich für Alltagskritik wegen Gewicht, kurzen Federwegen und Bedienbesonderheiten. Der Autor beschreibt praktische Tücken wie die Alarmanlage, die Startprozedur und die ungewohnte Handhabung und gesteht seine ambivalente Faszination. Die Erfahrung führt schließlich zur Einsicht, dass eine Harley polarisiert und zugleich unverkennbar emotional wirkt.
  • (Auf Achse) Bakker-Honda CBX
    Die Honda CBX überraschte 1977 mit einem 1047 cm³ Reihensechszylinder, 24 Ventilen und einer Leistung von 106 PS, was für die Zeit bahnbrechende Fahrleistungen bedeutete. Maurice de Back verliebte sich in den charakteristischen Sound und erwarb 1999 eine späte CBX-Ausführung, die er technisch aufwerten ließ. Nico Bakker übernahm die Fahrwerksmodernisierung, um Motorpotenzial mit zeitgemäßer Rahmen- und Fahrwerkstechnik zu verbinden. Das Projekt zeigt, wie klassische Sechszylinder mit modernen Fahrwerkslösungen zu lebhaften, alltagstauglichen Einzelstücken transformiert werden können.
  • (AUF ACHSE) Bakker-Honda CBX
    Maurice ließ sich von Nico Bakker eine moderne Streetfighter-CBX mit integriertem, schwarz lackiertem CBX-Sechszylindermotor bauen. Nico Bakker entwarf dafür einen schlanken Stahlrohrrahmen, eine maßgeschneiderte Stahlrohrschwinge und verbaute eine CBR-600-RR-Halbverkleidung sowie eine 6-in-2-Auspuffanlage. Die Bakker-CBX bietet trotz ihres schweren Motors feinfühliges Handling und einen charakteristischen Sechszylinderklang, zeigt jedoch Schwächen bei der Bremsperformance. Maurice nutzt die Maschine regelmäßig für lange Strecken und Rennen wie den GP in Valencia und ist nach jahrelanger Arbeit mit dem Resultat sehr zufrieden.
  • (SZENE) Bikers’ Festival Spa
    Spa-Francorchamps entstand als Rennstrecke, auf der 1921 erstmals Motorräder Rennen auf einem 15,82 Kilometer langen Straßendrekurs fuhren. Das Bikers' Festival vereinte historische Rennmaschinen, aktuelle Motorräder, ehemalige Grand-Prix-Fahrer und Tausende Besucher auf dem Circuit und im Fahrerlager. Alain Genoud, Randy Mamola und weitere Legenden fuhren ihre ehemaligen Rennmaschinen wieder, während Spezialprototypen und Clubs komplexe Technik und Sammlerstücke präsentierten. Ein großflächiger Moorbrand im Hohen Venn zwang die Veranstalter jedoch, die große Parade und den zweiten Veranstaltungstag abzusagen.
  • (PORTRÄT) Familie Krause und Opas BMW R 51
    Klaus Peter Krause entwickelte in der DDR eine Leidenschaft für Motorräder, riskierte eine Republikflucht und verbrachte deswegen Jahre in Haft. Die umgebaute BMW R 51 wurde zu Peters Rennmaschine, mit der er an Gleichmäßigkeitsfahrten und regionalen Rennen teilnahm. Die Enkel Pascal und Marcel reaktivierten die eingemottete Maschine, restaurierten sie gemeinsam mit der Familie und fuhren sie 2024 wieder über Rennstrecken. Die Wiederinbetriebnahme der R 51 stärkte die familiäre Erinnerung an Peters Lebensgeschichte und seine Leidenschaft für den Motorsport.
  • (SPORT) DHM-Nachrichten
    Das wechselhafte Eifelwetter bestimmte die Rennen der Deutschen Historischen Motorrad-Meisterschaft am Nürburgring und sorgte für intensive Bedingungen im Training und Wettkampf. Der MSC Porz veranstaltete am 22./23. August zwei DHM-Wertungsläufe, bei denen die Strecke von nassen Abschnitten zu sonnigen Bedingungen wechselte. Die Laverda-Enthusiasten bereicherten das Wochenende mit seltenen Modellen und einer starken Präsenz internationaler Teams.
  • (SPORT) FIM-Rennmotorradmuseum
    Die FIM eröffnete in Mies ein rundum verglastes Museum, das Weltmeistermaschinen aus MotoGP, Superbike, Enduro, Trial und Rally zeigt. Die Ausstellung versammelt Leihgaben von Herstellern und Sammlungen, darunter Maschinen von Marc Márquez, Mike Hailwood, Kenny Roberts und weiteren Legenden. Besucher können in interaktiven Bereichen Technik, Sicherheitsausrüstung und Fahrerperspektiven erleben und auf Fahrsimulatoren virtuell Rennen fahren. Die FIM plant eine Hall of Fame und spezielle Sonderausstellungen, etwa mit Motocross-Raritäten von Giuseppe Luongo.
  • (SZENE) Fotoalbum unserer Leser
    Doris Leberfing sandte Fotoaufnahmen ihrer Mutter Anna aus dem Sommer 1954 ein, die das Magazin als Überraschung zum 93. Geburtstag zeigen soll. Leserbilder aus verschiedenen Jahrzehnten illustrieren individuelle Motorradgeschichten und Nostalgie von Victoria, Jawa, XT 500 bis Hercules Wankel. Die Redaktion ruft zur Einsendung weiterer historischer Fotos auf und bittet um Angaben zum Aufnahmejahr sowie hochauflösende Dateien.
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