Hoffnungsträger unter Vorbehalt
Strategische Umweltklagen können Gesetze, Finanzmärkte und öffentliche Debatten verändern. Transformativ werden sie jedoch nur, wenn sie demokratische Teilhabe stärken, transparente Mobilisierung ermöglichen und Allianzen über den Gerichtssaal hinaus bilden. Andernfalls drohen sie, politische Aushandlung zu verdrängen und den Status quo zu stabilisieren. Von Lea Melissa Becker
„Eine Klage erlässt kein Gesetz“
Wer vor Gericht zieht, bekommt eine Antwort auf genau eine vorgelegte Frage – nie auf den ganzen Konflikt. Das macht Umweltklagen mächtig und begrenzt sie zugleich. Ein Gespräch mit der Rechtsanwältin Roda Verheyen über die Auswahl der Fälle, das umkämpfte Verbandsklagerecht und die Frage, wo das Recht endet und Politik beginnen muss.
„Wir brauchen eine besonnene Extraktion“
Im Interview mit Ulrich Brand wird der Abbau von Lithium, Kobalt und Seltenen Erden in der Arktis im Kontext der Dekarbonisierung diskutiert. Im Fokus stehen koloniale Kontinuitäten des Extraktivismus, Ressourcenkonflikte sowie indigene Selbstbestimmung und das Recht, Bergbauvorhaben abzulehnen.
Aufgeheizt und umkämpft
Die Region rund um den Nordpol verliert durch die globale Erwärmung ihren natürlichen Schutz. Schmelzendes Eis eröffnet neue Schifffahrtsrouten und den Zugang zu Rohstoffen, wodurch die Arktis zunehmend zum geopolitischen Spannungsraum zwischen Großmächten wird.
Alle an einem Tisch
Zunehmende gesellschaftliche Vielfalt führt zu mehr Teilhabeansprüchen. Gleichzeitig bleiben strukturelle Ungleichheiten und Diskriminierung bestehen,
sodass Konflikte um Ressourcen und Gerechtigkeit unausweichlich sind.
Eine Frage des politischen Willens
Gesellschaftliche Transformationen bleiben unvollständig, wenn große Teile der Bevölkerung nicht einbezogen werden.
Insbesondere Menschen mit Migrationsgeschichte bringen dabei vielfältige Erfahrungen, Praktiken und Wissensbestände ein. Ob diese in Zukunft verstärkt berücksichtigt werden, hängt von politischem Willen und strukturell gesicherter Teilhabe ab.
"Kalte Flüsse, heiße Debatte"
In diesem Artikel werden die Potenziale von Flusswasserwärmepumpen aufgezeigt und ökologische, technische sowie gesellschaftliche Herausforderungen diskutiert.
Die neue Normalität
Wie würde ein Leben in Deutschland bei konsequenter Umsetzung wissenschaftlicher Empfehlungen zur Wärmewände aussehen? Claudia Kemfert skizziert ein Zukunftsszenario.
Wer in der gesellschaftlichen Debatte über Nachhaltigkeit mitreden will, kommt um diese Wirtschaftszeitschrift nicht herum: Die politische Ökologie schwimmt gegen den geistigen Strom, stellt andere Fragen, denkt quer. Eine besondere Qualität – gerade in Zeiten, in denen Pragmatismus und Kompromisse das politische Tagesgeschehen dominieren. Die politische Ökologie ist ein Forum für die Diskussion über etablierte Fachgrenzen hinweg und bietet einen Einblick in den Dialog zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und NGOs. Ihre Schwerpunkthefte bündeln die Themen so umfassend, dass sie auch Jahre nach Erscheinen Gültigkeit haben. Eine lebendige Enzyklopädie der Nachhaltigkeit – optisch ansprechend und geistig anregend.
In jeder Ausgabe finden Sie einen umfangreichen Schwerpunkt, der ein zentrales Thema der Nachhaltigkeit aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet, Projekte und Konzepte zum Schwerpunktthema, Fachbeiträge namhafter Autor(inn)en zur aktuellen Nachhaltigkeitsdebatte, eine Medienschau mit Literatur- und Internettipps.
Hoffnungsträger unter Vorbehalt
Strategische Umweltklagen können Gesetze, Finanzmärkte und öffentliche Debatten verändern. Transformativ werden sie jedoch nur, wenn sie demokratische Teilhabe stärken, transparente Mobilisierung ermöglichen und Allianzen über den Gerichtssaal hinaus bilden. Andernfalls drohen sie, politische Aushandlung zu verdrängen und den Status quo zu stabilisieren. Von Lea Melissa Becker
„Eine Klage erlässt kein Gesetz“
Wer vor Gericht zieht, bekommt eine Antwort auf genau eine vorgelegte Frage – nie auf den ganzen Konflikt. Das macht Umweltklagen mächtig und begrenzt sie zugleich. Ein Gespräch mit der Rechtsanwältin Roda Verheyen über die Auswahl der Fälle, das umkämpfte Verbandsklagerecht und die Frage, wo das Recht endet und Politik beginnen muss.
„Wir brauchen eine besonnene Extraktion“
Im Interview mit Ulrich Brand wird der Abbau von Lithium, Kobalt und Seltenen Erden in der Arktis im Kontext der Dekarbonisierung diskutiert. Im Fokus stehen koloniale Kontinuitäten des Extraktivismus, Ressourcenkonflikte sowie indigene Selbstbestimmung und das Recht, Bergbauvorhaben abzulehnen.
Aufgeheizt und umkämpft
Die Region rund um den Nordpol verliert durch die globale Erwärmung ihren natürlichen Schutz. Schmelzendes Eis eröffnet neue Schifffahrtsrouten und den Zugang zu Rohstoffen, wodurch die Arktis zunehmend zum geopolitischen Spannungsraum zwischen Großmächten wird.
Alle an einem Tisch
Zunehmende gesellschaftliche Vielfalt führt zu mehr Teilhabeansprüchen. Gleichzeitig bleiben strukturelle Ungleichheiten und Diskriminierung bestehen,
sodass Konflikte um Ressourcen und Gerechtigkeit unausweichlich sind.
Eine Frage des politischen Willens
Gesellschaftliche Transformationen bleiben unvollständig, wenn große Teile der Bevölkerung nicht einbezogen werden.
Insbesondere Menschen mit Migrationsgeschichte bringen dabei vielfältige Erfahrungen, Praktiken und Wissensbestände ein. Ob diese in Zukunft verstärkt berücksichtigt werden, hängt von politischem Willen und strukturell gesicherter Teilhabe ab.
"Kalte Flüsse, heiße Debatte"
In diesem Artikel werden die Potenziale von Flusswasserwärmepumpen aufgezeigt und ökologische, technische sowie gesellschaftliche Herausforderungen diskutiert.
Die neue Normalität
Wie würde ein Leben in Deutschland bei konsequenter Umsetzung wissenschaftlicher Empfehlungen zur Wärmewände aussehen? Claudia Kemfert skizziert ein Zukunftsszenario.
Wer in der gesellschaftlichen Debatte über Nachhaltigkeit mitreden will, kommt um diese Wirtschaftszeitschrift nicht herum: Die politische Ökologie schwimmt gegen den geistigen Strom, stellt andere Fragen, denkt quer. Eine besondere Qualität – gerade in Zeiten, in denen Pragmatismus und Kompromisse das politische Tagesgeschehen dominieren. Die politische Ökologie ist ein Forum für die Diskussion über etablierte Fachgrenzen hinweg und bietet einen Einblick in den Dialog zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und NGOs. Ihre Schwerpunkthefte bündeln die Themen so umfassend, dass sie auch Jahre nach Erscheinen Gültigkeit haben. Eine lebendige Enzyklopädie der Nachhaltigkeit – optisch ansprechend und geistig anregend.
In jeder Ausgabe finden Sie einen umfangreichen Schwerpunkt, der ein zentrales Thema der Nachhaltigkeit aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet, Projekte und Konzepte zum Schwerpunktthema, Fachbeiträge namhafter Autor(inn)en zur aktuellen Nachhaltigkeitsdebatte, eine Medienschau mit Literatur- und Internettipps.