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Ausgabe 022/2026
Aktuelle Ausgabe

Der nächste Boommarkt – Weltraumaktien
SpaceX mit seiner Starlink-Konstellation hat die kommerzielle Satelliteninfrastruktur massiv vorangetrieben und steht vor einem möglichen Rekord-IPO. Jeff Bezos und Amazon treiben mit dem Globalstar-Kauf und dem eigenen LEO-Projekt Amazon Leo ebenfalls den Aufbau von Satelliteninternet voran. Hersteller und Zulieferer wie Rocket Lab, OHB, Safran und VAT profitieren von steigenden Starts, Nachfrage nach Trägerraketen sowie Komponenten für Satelliten und Bodenstationen. Der Raumfahrtmarkt dürfte in den kommenden Jahren stark wachsen, bietet aber unterschiedliche Risiko- und Bewertungsprofile zwischen Betreibern, Start-ups und etablierten Zulieferern.

(CAMPING & OUTDOOR) Es geht wieder aufwärts
Deutsche Campingplätze verzeichneten 2025 mit fast 44,7 Millionen Übernachtungen einen historischen Rekord. Familienurlaub und Naturnähe treiben langfristig die Nachfrage, während Camping preislich oft günstiger ist als andere Urlaubsformen. Hersteller von Wohnmobilen und Outdoor-Ausrüstung erleben allerdings volatile Börsenreaktionen wegen Sättigungseffekten und großer Anschaffungskosten. Einzelne Aktien wie Knaus Tabbert oder Anbieter von Outdoor-Marken bieten für risikobereite Anleger Chancen, sollten aber mit Stop-Loss-Limits gehandelt werden.

In der aktuellen Ausgabe von Focus Money

Ausgabe 021/2026

(Interview) "Deutschland hat mehr Potenzial als viele glauben" – Gespräch mit Jörg Hoppe (MEAG Proinvest)
Jörg Hoppe sieht kurzfristige Risiken durch den Iran-Krieg, erwartet aber auf Sicht von zwölf bis 18 Monaten weiterhin positives Gewinnwachstum, vor allem in Technologie. Chemieunternehmen profitieren laut Hoppe momentan von Produktionsproblemen in Asien und der dadurch verbesserten Wettbewerbsposition europäischer Anbieter. MEAG Proinvest setzt in seinem Portfolio auf Industrie-, Energie- und Halbleiterwerte wie Siemens, Siemens Energy und Infineon. Hoppe betont, dass infrastrukturelle Reformen und Bürokratieabbau in Deutschland großes Wachstumspotenzial freisetzen würden.

(moneykompakt) Ölpreis als Krisenbarometer
Amin Nasser warnt, dass die Wiedereinführung verschlossener Seerouten nicht die sofortige Normalisierung des Ölmarkts bewirkt. Analysten von J.P. Morgan rechnen für 2026 mit Ölpreisen im unteren 100-Dollar-Bereich und 97 Dollar im Jahr 2027. Inflationsraten stiegen bereits in den USA, weil Benzin- und Dieselpreise deutlich zulegten und damit ein Stagflationsrisiko zunimmt. Ölproduzenten wie Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate profitieren kurzfristig, während energieabhängige Länder wie Indien und China unter Versorgungsengpässen leiden.

In Ausgabe 021/2026 von Focus Money

Ausgabe 020/2026

Rundum-Sorglos-Paket: Mit dem „Sleep like a Baby“-Depot verdienen Anleger völlig stressfrei
Die Bank of America propagiert ein 25-25-25-25-Depot, das jeweils ein Viertel Bargeld, Aktien, Anleihen und Rohstoffe umfasst, um Inflation und Volatilität abzufedern. Das Modell hat 2026 bislang stark performt, vor allem dank des Rohstoffanteils und hoher Goldrenditen. Analysten sehen Rohstoffe, Goldminen, Infrastrukturaktien und Öl-ETFs als geeignete Bausteine, um steigenden Preisen zu trotzen. Mit kostengünstigen ETFs lässt sich die Strategie einfach abbilden und im Depot umsetzen.

Ein neuer Superzyklus
Der Other Metals/ Minerals-Index hat sich seit Anfang 2025 deutlich erholt und bildet eine Wende nach Jahren niedriger Umsätze und Gewinne ab. Analysten sehen strukturelle Treiber wie Technologiemetalle für Halbleiter, Elektromobilität sowie Windkraft, die strategisch wichtige Rohstoffe langfristig nachfragen werden. Ein schwächerer Dollar und höhere Inflationseffekte stützen Rohstoffpreise und damit oft auch Aktien von Produzenten und Verarbeitern. Anleger sollten bei Minenwerten allerdings Stoppkurse setzen und auf politische sowie geopolitische Risiken achten.

In Ausgabe 020/2026 von Focus Money

Ausgabe 019/2026

HEIMLICHERALLY
Investoren haben seit Jahresbeginn in vielen Fällen höhere Kurse erzielt, obwohl geopolitische Risiken wie der Iran-Krieg bestehen. Unternehmen wie Siemens Energy, Infineon und RWE verzeichneten starke Kursgewinne, und manche US-Titel haben sich sogar verdoppelt. Bloomberg spricht von einer «Rally, die der Geopolitik die Stirn bietet», während Analysten robuste Gewinnentwicklungen großer Konzerne hervorheben. Anleger werden ermutigt, investiert zu bleiben und Chancen bei Titeln zu nutzen, die von langfristigen Trends profitieren.

MAGNIFICENT SEVEN
Alphabet, Amazon, Apple, Meta, Microsoft, Nvidia und Tesla investieren massiv in KI und prägen damit die Marktstimmung. Große Summen fließen in Rechenzentren, Chips und Infrastruktur, wobei Analysten Investitionen in diesem Jahr in Hunderten Milliarden Dollar sehen. Nvidia bleibt technologischer Spitzenreiter bei Hochleistungs-GPUs, während andere Konzerne unterschiedliche Geschäftsmodelle und Chancen aufweisen. Kurzfristig bleiben die Aktien wegen Bewertungen anfällig, langfristig sehen Analysten jedoch erhebliches Potenzial durch Effizienzgewinne der KI.

In Ausgabe 019/2026 von Focus Money

Ausgabe 018/2026

In den besten Händen
Das Analysehaus ServiceValue befragte zehntausende Kundenurteile zur Qualität der Finanzbetreuung und vergab Auszeichnungen an Anbieter mit besonders guter Kundenbetreuung. Direktbanken und Filialbanken landeten im Branchenvergleich weit vorn, während Vermittler und spezialisierte Anbieter in einzelnen Segmenten glänzen. Die Studie zeigt, dass fachliche Kompetenz, Informationsbereitschaft und transparente Prozesse entscheidend für Vertrauen und Kundenbindung sind. Für Verbraucher liefert die Untersuchung eine Orientierung, welche Anbieter in Beratung, Service und Angebot besonders überzeugen.

Anleihen: Wie Börsianer der Inflation entgehen
Steigende Rohstoffpreise und höhere Inflationserwartungen belasten vor allem langlaufende Staatsanleihen durch steigende Renditen. Euro-Hochzinsanleihen und Schwellenländer-Anleihen bieten aktuell deutlich höhere Kupons und können angesichts kürzerer Durationsprofile Schutz gegen Zinsänderungsrisiken bieten. Inflationsgeschützte Staatsanleihen koppeln Kupons an Verbraucherpreise und schützen so die Kaufkraft in einem inflationären Umfeld. Ein ausgewogener Mix aus Hochzins-, Lokalwährungs- und inflationsgeschützten Papieren kann Anlegern in den kommenden Monaten mehr laufende Erträge liefern als reine Staatsanleihen.

In Ausgabe 018/2026 von Focus Money

Ausgabe 017/2026


In Ausgabe 017/2026 von Focus Money

Ausgabe 016/2026


In Ausgabe 016/2026 von Focus Money

Ausgabe 015/2026


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Ausgabe 014/2026


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Ausgabe 013/2026


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Ausgabe 012/2026


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Ausgabe 010/2026


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Ausgabe 008/2026


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Ausgabe 004/2026


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Ausgabe 003/2026


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Ausgabe 002/2026


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Ausgabe 052/2025


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Ausgabe 051/2025


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Ausgabe 050/2025


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Ausgabe 049/2025


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Ausgabe 030/2025


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Ausgabe 025/2025


In Ausgabe 025/2025 von Focus Money

Ausgabe 024/2025


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Porträt von Focus Money

Focus Money ist ein wöchentlich erscheinendes Finanz- und Wirtschaftsmagazin, das sich durch seine umfassenden Berichterstattungen und präzisen Analysen auszeichnet. Seit seiner Gründung im März 2000 bietet es seinen Lesern aktuelle Themen aus Wirtschaft, Börse und Finanzwelt und gilt als verlässliche Informationsquelle für alle, die sich für wirtschaftliche Entwicklungen interessieren.

Welche Inhalte bietet Focus Money?

Das Magazin deckt ein breites Spektrum an Themen ab, von detaillierten Analysen zu Aktien, Fonds und Anleihen bis hin zu politischen Entwicklungen, die die Finanzmärkte beeinflussen. Leser finden fundierte Berichte und Kommentare zu Rohstoffen, Immobilien und Steuerstrategien. Regelmäßige Interviews mit Top-Entscheidern aus Industrie und Finanzwelt bieten tiefere Einblicke und machen das Focus Money Magazin zu einem umfassenden Begleiter für Anlageentscheidungen und wirtschaftliche Orientierung.

Wer sollte das Focus Money Magazin lesen?

Focus Money richtet sich vor allem an finanzinteressierte Leser und Entscheidungsträger. Mit einer klaren Ausrichtung auf Anleger, Unternehmer und Berufstätige bietet das Magazin wertvolle Informationen für all jene, die ihr Vermögen optimal managen oder sich beruflich weiterentwickeln wollen. Die Zielgruppe umfasst überwiegend Männer (79,0 %), die in der Altersgruppe zwischen 20 und 59 Jahren liegen und ein starkes Interesse an Finanz- und Wirtschaftsthemen haben. Focus Money spricht damit vor allem Menschen an, die ihre finanziellen Entscheidungen fundiert und informiert treffen möchten.

Das Besondere am Focus Money

Focus Money punktet mit seiner redaktionellen Vielseitigkeit und hohen Kompetenz. Detaillierte Recherchen, Experteninterviews und übersichtliche Grafiken bieten den Lesern fundierte Entscheidungsgrundlagen.

  • Erscheinungsjahr: März 2000
  • Verkaufte Auflage: über 90.000 Exemplare
  • Besonderheit: Zusammenarbeit mit renommierten Experten aus der Finanzwelt und wissenschaftlichen Organisationen

Focus Money Abo oder ein Einzelheft bestellen?

Ein Focus Money Abo bietet viele Vorteile gegenüber dem Einzelkauf. Abonnenten profitieren von einer pünktlichen Lieferung direkt ins Haus und verpassen keine Ausgabe. Zudem sparen sie im Vergleich zum Einzelkauf und genießen attraktive Prämienangebote. Wer auf dem Laufenden bleiben will, sollte das Focus Money Magazin als Abo wählen – für kontinuierliche Informationen zu den wichtigsten wirtschaftlichen Themen und Trends.

Der Verlag hinter der Focus Money

Focus Money wird vom FOCUS Magazin Verlag GmbH herausgegeben, einem Unternehmen der Hubert Burda Media Gruppe. Der Verlag steht für hohe journalistische Standards und veröffentlicht neben Focus Money auch andere erfolgreiche Magazine wie den FOCUS.

Alternativen zu Focus Money

Focus Money gehört zur Kategorie Finanzzeitschriften. Das Rente & Co. Magazin bietet eine gezielte Berichterstattung zu Renten- und Anlagethemen, während Courage vor allem Frauen anspricht, die ihre Finanzen selbst in die Hand nehmen wollen. Beide Zeitschriften stellen eine sinnvolle Ergänzung oder Alternative für spezifische Themenbereiche dar und bieten jeweils einzigartige Perspektiven.

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022/2026
Aktuelle Ausgabe

Der nächste Boommarkt – Weltraumaktien
SpaceX mit seiner Starlink-Konstellation hat die kommerzielle Satelliteninfrastruktur massiv vorangetrieben und steht vor einem möglichen Rekord-IPO. Jeff Bezos und Amazon treiben mit dem Globalstar-Kauf und dem eigenen LEO-Projekt Amazon Leo ebenfalls den Aufbau von Satelliteninternet voran. Hersteller und Zulieferer wie Rocket Lab, OHB, Safran und VAT profitieren von steigenden Starts, Nachfrage nach Trägerraketen sowie Komponenten für Satelliten und Bodenstationen. Der Raumfahrtmarkt dürfte in den kommenden Jahren stark wachsen, bietet aber unterschiedliche Risiko- und Bewertungsprofile zwischen Betreibern, Start-ups und etablierten Zulieferern.

(CAMPING & OUTDOOR) Es geht wieder aufwärts
Deutsche Campingplätze verzeichneten 2025 mit fast 44,7 Millionen Übernachtungen einen historischen Rekord. Familienurlaub und Naturnähe treiben langfristig die Nachfrage, während Camping preislich oft günstiger ist als andere Urlaubsformen. Hersteller von Wohnmobilen und Outdoor-Ausrüstung erleben allerdings volatile Börsenreaktionen wegen Sättigungseffekten und großer Anschaffungskosten. Einzelne Aktien wie Knaus Tabbert oder Anbieter von Outdoor-Marken bieten für risikobereite Anleger Chancen, sollten aber mit Stop-Loss-Limits gehandelt werden.

Inhaltsverzeichnis
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021/2026

(Interview) "Deutschland hat mehr Potenzial als viele glauben" – Gespräch mit Jörg Hoppe (MEAG Proinvest)
Jörg Hoppe sieht kurzfristige Risiken durch den Iran-Krieg, erwartet aber auf Sicht von zwölf bis 18 Monaten weiterhin positives Gewinnwachstum, vor allem in Technologie. Chemieunternehmen profitieren laut Hoppe momentan von Produktionsproblemen in Asien und der dadurch verbesserten Wettbewerbsposition europäischer Anbieter. MEAG Proinvest setzt in seinem Portfolio auf Industrie-, Energie- und Halbleiterwerte wie Siemens, Siemens Energy und Infineon. Hoppe betont, dass infrastrukturelle Reformen und Bürokratieabbau in Deutschland großes Wachstumspotenzial freisetzen würden.

(moneykompakt) Ölpreis als Krisenbarometer
Amin Nasser warnt, dass die Wiedereinführung verschlossener Seerouten nicht die sofortige Normalisierung des Ölmarkts bewirkt. Analysten von J.P. Morgan rechnen für 2026 mit Ölpreisen im unteren 100-Dollar-Bereich und 97 Dollar im Jahr 2027. Inflationsraten stiegen bereits in den USA, weil Benzin- und Dieselpreise deutlich zulegten und damit ein Stagflationsrisiko zunimmt. Ölproduzenten wie Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate profitieren kurzfristig, während energieabhängige Länder wie Indien und China unter Versorgungsengpässen leiden.

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Rundum-Sorglos-Paket: Mit dem „Sleep like a Baby“-Depot verdienen Anleger völlig stressfrei
Die Bank of America propagiert ein 25-25-25-25-Depot, das jeweils ein Viertel Bargeld, Aktien, Anleihen und Rohstoffe umfasst, um Inflation und Volatilität abzufedern. Das Modell hat 2026 bislang stark performt, vor allem dank des Rohstoffanteils und hoher Goldrenditen. Analysten sehen Rohstoffe, Goldminen, Infrastrukturaktien und Öl-ETFs als geeignete Bausteine, um steigenden Preisen zu trotzen. Mit kostengünstigen ETFs lässt sich die Strategie einfach abbilden und im Depot umsetzen.

Ein neuer Superzyklus
Der Other Metals/ Minerals-Index hat sich seit Anfang 2025 deutlich erholt und bildet eine Wende nach Jahren niedriger Umsätze und Gewinne ab. Analysten sehen strukturelle Treiber wie Technologiemetalle für Halbleiter, Elektromobilität sowie Windkraft, die strategisch wichtige Rohstoffe langfristig nachfragen werden. Ein schwächerer Dollar und höhere Inflationseffekte stützen Rohstoffpreise und damit oft auch Aktien von Produzenten und Verarbeitern. Anleger sollten bei Minenwerten allerdings Stoppkurse setzen und auf politische sowie geopolitische Risiken achten.

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HEIMLICHERALLY
Investoren haben seit Jahresbeginn in vielen Fällen höhere Kurse erzielt, obwohl geopolitische Risiken wie der Iran-Krieg bestehen. Unternehmen wie Siemens Energy, Infineon und RWE verzeichneten starke Kursgewinne, und manche US-Titel haben sich sogar verdoppelt. Bloomberg spricht von einer «Rally, die der Geopolitik die Stirn bietet», während Analysten robuste Gewinnentwicklungen großer Konzerne hervorheben. Anleger werden ermutigt, investiert zu bleiben und Chancen bei Titeln zu nutzen, die von langfristigen Trends profitieren.

MAGNIFICENT SEVEN
Alphabet, Amazon, Apple, Meta, Microsoft, Nvidia und Tesla investieren massiv in KI und prägen damit die Marktstimmung. Große Summen fließen in Rechenzentren, Chips und Infrastruktur, wobei Analysten Investitionen in diesem Jahr in Hunderten Milliarden Dollar sehen. Nvidia bleibt technologischer Spitzenreiter bei Hochleistungs-GPUs, während andere Konzerne unterschiedliche Geschäftsmodelle und Chancen aufweisen. Kurzfristig bleiben die Aktien wegen Bewertungen anfällig, langfristig sehen Analysten jedoch erhebliches Potenzial durch Effizienzgewinne der KI.

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In den besten Händen
Das Analysehaus ServiceValue befragte zehntausende Kundenurteile zur Qualität der Finanzbetreuung und vergab Auszeichnungen an Anbieter mit besonders guter Kundenbetreuung. Direktbanken und Filialbanken landeten im Branchenvergleich weit vorn, während Vermittler und spezialisierte Anbieter in einzelnen Segmenten glänzen. Die Studie zeigt, dass fachliche Kompetenz, Informationsbereitschaft und transparente Prozesse entscheidend für Vertrauen und Kundenbindung sind. Für Verbraucher liefert die Untersuchung eine Orientierung, welche Anbieter in Beratung, Service und Angebot besonders überzeugen.

Anleihen: Wie Börsianer der Inflation entgehen
Steigende Rohstoffpreise und höhere Inflationserwartungen belasten vor allem langlaufende Staatsanleihen durch steigende Renditen. Euro-Hochzinsanleihen und Schwellenländer-Anleihen bieten aktuell deutlich höhere Kupons und können angesichts kürzerer Durationsprofile Schutz gegen Zinsänderungsrisiken bieten. Inflationsgeschützte Staatsanleihen koppeln Kupons an Verbraucherpreise und schützen so die Kaufkraft in einem inflationären Umfeld. Ein ausgewogener Mix aus Hochzins-, Lokalwährungs- und inflationsgeschützten Papieren kann Anlegern in den kommenden Monaten mehr laufende Erträge liefern als reine Staatsanleihen.

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Focus Money ist ein wöchentlich erscheinendes Finanz- und Wirtschaftsmagazin, das sich durch seine umfassenden Berichterstattungen und präzisen Analysen auszeichnet. Seit seiner Gründung im März 2000 bietet es seinen Lesern aktuelle Themen aus Wirtschaft, Börse und Finanzwelt und gilt als verlässliche Informationsquelle für alle, die sich für wirtschaftliche Entwicklungen interessieren.

Welche Inhalte bietet Focus Money?

Das Magazin deckt ein breites Spektrum an Themen ab, von detaillierten Analysen zu Aktien, Fonds und Anleihen bis hin zu politischen Entwicklungen, die die Finanzmärkte beeinflussen. Leser finden fundierte Berichte und Kommentare zu Rohstoffen, Immobilien und Steuerstrategien. Regelmäßige Interviews mit Top-Entscheidern aus Industrie und Finanzwelt bieten tiefere Einblicke und machen das Focus Money Magazin zu einem umfassenden Begleiter für Anlageentscheidungen und wirtschaftliche Orientierung.

Wer sollte das Focus Money Magazin lesen?

Focus Money richtet sich vor allem an finanzinteressierte Leser und Entscheidungsträger. Mit einer klaren Ausrichtung auf Anleger, Unternehmer und Berufstätige bietet das Magazin wertvolle Informationen für all jene, die ihr Vermögen optimal managen oder sich beruflich weiterentwickeln wollen. Die Zielgruppe umfasst überwiegend Männer (79,0 %), die in der Altersgruppe zwischen 20 und 59 Jahren liegen und ein starkes Interesse an Finanz- und Wirtschaftsthemen haben. Focus Money spricht damit vor allem Menschen an, die ihre finanziellen Entscheidungen fundiert und informiert treffen möchten.

Das Besondere am Focus Money

Focus Money punktet mit seiner redaktionellen Vielseitigkeit und hohen Kompetenz. Detaillierte Recherchen, Experteninterviews und übersichtliche Grafiken bieten den Lesern fundierte Entscheidungsgrundlagen.

  • Erscheinungsjahr: März 2000
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Focus Money wird vom FOCUS Magazin Verlag GmbH herausgegeben, einem Unternehmen der Hubert Burda Media Gruppe. Der Verlag steht für hohe journalistische Standards und veröffentlicht neben Focus Money auch andere erfolgreiche Magazine wie den FOCUS.

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Focus Money gehört zur Kategorie Finanzzeitschriften. Das Rente & Co. Magazin bietet eine gezielte Berichterstattung zu Renten- und Anlagethemen, während Courage vor allem Frauen anspricht, die ihre Finanzen selbst in die Hand nehmen wollen. Beide Zeitschriften stellen eine sinnvolle Ergänzung oder Alternative für spezifische Themenbereiche dar und bieten jeweils einzigartige Perspektiven.

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In der aktuellen Ausgabe von Focus Money

  • (Portemonnaie) Es ist vermutlich noch zu früh, beherzt einzusteigen
    Gold und Silber reagierten 2026 deutlich schwächer als in früheren Inflationsphasen und verzeichneten nur geringe Jahresgewinne. Bitcoin halbierte sich von Oktober 2025 bis Februar 2026 und erlitt weiter deutliche Verluste. US-Präsident Donald Trumps Nominierung von Kevin Warsh als Wunschkandidaten für den Fed-Chefsessel verstärkte Erwartungen einer strafferen Geldpolitik und stärkte den Dollar. Starker Dollar und höhere Zinsen machten renditelose Anlagen wie Edelmetalle und Kryptowährungen gegenüber verzinslichen Dollar-Anlagen unattraktiver.
  • (Titel) Höhenflug mit Risiken
    US-Aktien erreichten neue Rekordstände, während Anleihemärkte steigende Renditen zeigten und damit Warnsignale sendeten. Die Rendite der 30-jährigen US-Staatsanleihe überstieg die kritische Marke von fünf Prozent, was historisch Druck auf Aktien auslösen kann. Massive Investitionen in künstliche Intelligenz und Halbleiter stützen derzeit die Gewinnentwicklung vieler Technologiekonzerne. Steigende Energiepreise und anhaltende Inflation könnten die Bewertungen jedoch unter Druck setzen und Rückschläge auslösen.
  • Sandisk: Die Kasse klingelt
    Sandisk konzentriert sich auf NAND-Flash-Speicher für SSDs und Rechenzentren und profitierte massiv vom KI-Boom nach dem Spin-off von Western Digital. Die Aktie legte seit September 2025 explosionsartig zu und erreichte eine sehr hohe Marktkapitalisierung. Langfristig stützen langfristige Lieferverträge und hohe Margen das Geschäftsmodell, doch die starke Rally erhöht das Risiko kurzfristiger Korrekturen. Anleger sollten Rücksetzer nutzen und Positionsgrößen gegen mögliche Rückschläge absichern.
  • Deutsche Rohstoff: 500 Prozent Kursplus in fünf Jahren
    Die Deutsche Rohstoff AG hat in den vergangenen Jahren Investitionen in US-Öl- und Gasprojekte erhöht und profitiert von höheren Ölpreisen. Das Unternehmen verbuchte starke Quartalszahlen und erhöhte die Prognosen für 2026 deutlich, was den Aktienkurs stützte. Trotz der attraktiven Bewertung bleiben Ölpreisrisiken entscheidend für die künftige Entwicklung. Anleger sollten die Ölpreisentwicklung beobachten und Stoppkurse zur Absicherung in Betracht ziehen.
  • Tesla: Elons Vision treibt den Aktienkurs
    Tesla bleibt hoch volatil, wobei Anleger zwischen spektakulären Zukunftsplänen und operativer Realität abwägen. Das Unternehmen treibt Innovationen voran, darunter humanoide Roboter (Optimus) und mögliche Robotaxi-Pläne, die langfristig enormes Potenzial bieten könnten. Kurzfristig drücken hohe Bewertungen und wiederholte Rückschläge das Risiko der Aktie. Anleger sollten die starke Kursbewegung und die hohen Erwartungen berücksichtigen und Stopps zur Risikobegrenzung nutzen.
  • Infineon: Mehrfacher Profiteur
    Infineon bietet energieeffiziente Leistungshalbleiter und profitiert damit von Megatrends wie KI-Infrastruktur, Elektromobilität und Energiewende. Das Unternehmen meldete Umsatz- und Gewinnanstiege und erwartet im zweiten Halbjahr stärkeres Wachstum. Infineon kombiniert Produktvielfalt mit hohen Margen und solider Marktstellung, weshalb Analysten Kurspotenzial sehen. Anleger profitieren von der breiten Aufstellung, sollten aber die zyklische Natur des Halbleitermarktes im Blick behalten.
  • Amazon: Die Erfolgsgeschichte geht weiter
    Amazon kombiniert E‑Commerce, Cloud-Services (AWS), Werbung und Logistik zu einem diversifizierten Geschäftsmodell mit starkem Wachstumspotenzial. Das Unternehmen investiert Milliarden in KI-Partnerschaften wie mit Anthropic und plant den Ausbau von Satelliteninternet über Amazon Leo beziehungsweise die Übernahme von Globalstar. AWS verzeichnete erneut hohes Wachstum und treibt die Profitabilität, während neue Geschäftsbereiche zusätzliche Chancen eröffnen. Analysten sehen weiteres Kurspotenzial, insbesondere wenn KI- und Satellitenprojekte erfolgreich skaliert werden.
  • Intel: Phönix aus der Asche
    Intel hat sich nach schwierigen Jahren durch Kostenreduktionen, Managementwechsel und strategische Neuausrichtung stabilisiert. Das Unternehmen gewann prestigeträchtige Partnerschaften, unter anderem mit Apple, und verfolgt Pläne für eigene Auftragsfertigung. Analysten sehen das Comeback als nachhaltig, wenngleich die Aktie bereits erhebliche Erwartungen eingepreist hat. Anleger können Rücksetzer nutzen, sollten aber die Bewertung und technologische Umsetzung der Pläne beobachten.
  • Bloom Energy: Energie, ganz schnell
    Bloom Energy vertreibt modulare Energy Server (Brennstoffzellen), die lokal und schnell für Strom sorgen und auch mit Gas betrieben werden können. Die Nachfrage aus dem Boom bei Rechenzentren und Hyperscalern hat Aufträge und Auftragseingang stark beschleunigt. Analysten erwarten weiterhin kräftiges Umsatz- und Ebitda-Wachstum in den nächsten Jahren, sehen die Aktie aber trotz Wachstumsaussichten als hoch bewertet an. Für Anleger bleibt Bloom ein Wachstumswert mit signifikanter Volatilität, der stark von der erfolgreichen Skalierung abhängt.
  • STMicroelectronics: Satellitengeschäft hebt ab
    STMicroelectronics produziert Halbleiter für vielfältige Anwendungen und profitiert direkt vom Ausbau von Starlink- und anderen Satellitenprojekten. Das Unternehmen meldete nach Verlustquartalen wieder Gewinne und erwartet weiter steigende Umsätze, insbesondere durch Nachfrage aus Raumfahrt- und Rechenzentrumsanwendungen. Kooperationen mit europäischen Partnern und neue Produktentwicklungen für Satellitenkomponenten dürften zusätzliche Wachstumsimpulse liefern. Anleger sehen die Aktie vor dem SpaceX-IPO als attraktiven Einstieg, sollten aber operative Risiken und Zyklik beachten.
  • (Interview) Wir stehen vor dem Umbau
    Karsten Junius erklärt, dass der Iran-Krieg keine regionale Krise mehr sei und über den Ölpreis globale wirtschaftliche Effekte auslöse. Der Chefökonom weist darauf hin, dass Technologieinvestitionen, expansive Fiskalpolitik und geopolitische Spannungen gleichzeitig wirken. Die erwartete Persistenz erhöhter Inflation macht aus seiner Sicht Zinsszenarien mit längeren Phasen höherer Zinsen wahrscheinlicher. Junius kritisiert in Deutschland fehlende wirtschaftliche Orientierung und hebt die institutionelle Stabilität der Schweiz als sicheren Hafen hervor.
  • (Money) Human Intelligence Fund: Erfolgreicher Aktivismus
    Der Human Intelligence Fund bündelt die stark gewichteten Top-Positionen der langfristig erfolgreichsten aktiven Fondsmanager, um Überrenditen gegenüber dem MSCI World zu erzielen. Das Greiff-Team identifiziert aus Tausenden Fonds wiederholt jene Manager, deren Mut zu hohen Gewichtungen historisch überdurchschnittliche Renditen brachte. Das Fondsportfolio besteht aus 30 bis 40 Titeln mit hohem Scoring, was zu einer konzentrierten Ausrichtung führt. Die Strategie lieferte seit Auflage eine deutlich bessere Performance als der Weltindex, ist aber mit vergleichsweise hohen Gebühren verbunden.
  • (Interview) „Ich musste mich schon stark für unsere Investments rechtfertigen“ – Volker Schilling
    Volker Schilling erklärt, dass der Fonds gezielt die menschliche Intelligenz der weltweit besten Fondsmanager nutzt, anstatt allein auf quantitative Modelle zu setzen. Das Greiff-Researchteam analysiert rund 10 000 Fonds und identifiziert erneut erfolgreiche Manager, deren hoch gewichtete Kernpositionen in das Fondsportfolio einfließen. Das Ergebnis ist ein konzentriertes Portfolio aus etwa 30 bis 40 Aktien, die in Studien als Treiber von Überrenditen gelten. Schilling warnt, dass bei zu großem Fondsvolumen ein Soft-Closing nötig werden könnte, um die Strategie zu erhalten.
  • (Kolumne) Gebt Freiheit bei der Arbeitszeit
    Prof. Roland Koch argumentiert, dass flexible Arbeitszeiten kein Angriff auf Arbeitnehmerrechte seien, sondern eine zeitgemäße Anpassung an veränderte Arbeitsrealitäten. Viele Beschäftigte arbeiteten heute projektbezogen und über Zeitzonen hinweg, was starre Acht-Stunden-Regelungen ineffizient mache. Unternehmen gewännen im Wettbewerb um Talente zunehmend über Arbeitsbedingungen und Flexibilität an Bedeutung. Klare Vereinbarungen, Unternehmenskulturen und rechtliche Schutzmechanismen könnten Flexibilität mit Belastungsbegrenzung verbinden.
  • Rheinmetall: Angeschlagener Überflieger
    Rheinmetall verlor kurzfristig erheblich an Börsenwert, obwohl der Auftragsbestand mit 73 Milliarden Euro ein Rekordniveau erreicht hat. Analysten monieren, dass Liefer- und Produktionsengpässe sowie hohe Investitionen und Resourcenkapazitäten die kurzfristigen Ergebnisse belasten. Große Verträge für Drohnen und Marineprojekte liefern zwar Wachstumspotenzial, aber die Erlöse und Gewinne fallen oft erst über mehrere Jahre an. Einige Beobachter sehen nach der Kurskorrektur eine attraktive Chance für Anleger, sofern Rheinmetall Auslieferungen und Kapazitätsausbau beschleunigt.
  • Taucht langsam wieder auf – Scale: Das Börsensegment für kleinere Wachstumsfirmen
    Scale, das Segment für kleine und mittlere Wachstumsfirmen an der Deutschen Börse, zeigt nach Jahren der Schwäche erste nachhaltige Aufwärtszeichen. Einzelne Titel wie Pfisterer, Deutsche Rohstoff und Neulinge wie Gabler trieben jüngst die Erholung und zogen Anlegerinteresse an. Das Segment bietet ein breites Spektrum von etablierten Spezialisten bis zu stark wachsenden Jungunternehmen, das hohe Chancen, aber auch starke Volatilität und Liquiditätsrisiken birgt. Investoren sollten selektiv vorgehen und Bewertungen sowie Finanzierungsrisiken der einzelnen Gesellschaften beachten.
  • Der nächste Boommarkt – Weltraumaktien
    SpaceX mit seiner Starlink-Konstellation hat die kommerzielle Satelliteninfrastruktur massiv vorangetrieben und steht vor einem möglichen Rekord-IPO. Jeff Bezos und Amazon treiben mit dem Globalstar-Kauf und dem eigenen LEO-Projekt Amazon Leo ebenfalls den Aufbau von Satelliteninternet voran. Hersteller und Zulieferer wie Rocket Lab, OHB, Safran und VAT profitieren von steigenden Starts, Nachfrage nach Trägerraketen sowie Komponenten für Satelliten und Bodenstationen. Der Raumfahrtmarkt dürfte in den kommenden Jahren stark wachsen, bietet aber unterschiedliche Risiko- und Bewertungsprofile zwischen Betreibern, Start-ups und etablierten Zulieferern.
  • Rocket Lab: Konkurrenz für SpaceX
    Rocket Lab betreibt die etablierte Electron-Trägerrakete und entwickelt mit der Neutron eine wiederverwendbare Rakete, die das Unternehmen näher an SpaceX heranführt. Der Umsatz stieg zuletzt stark, der Auftragsbestand kletterte deutlich und Kunden buchten Starts, auch für die noch nicht geflogene Neutron. Rocket Lab expandiert durch gezielte Zukäufe wie Mynaric und Motiv Space Systems, um Angebot und Technologie zu erweitern. Trotz des starken Wachstums schreibt das Unternehmen noch Verluste, weshalb Anleger Risiko- und Bewertungsaspekte berücksichtigen sollten.
  • Chartsignal: VAT Group – Auftragseingang auf Rekordkurs
    Die VAT Group ist in der Produktion von Hochleistungs-Vakuumventilen für die Halbleiterfertigung weltweit führend und hält je nach Anwendung Marktanteile zwischen 60 und 77 Prozent. Der Auftragseingang erreichte Rekordwerte und liegt deutlich über Vorquartal und Vorjahr, wodurch die Nachfrage ausgebauten Chipfabriken widerspiegelt. Die hohe Bewertung der Aktie reflektiert starke Wachstumserwartungen; kurzfristig kann es jedoch zu Rückschlägen kommen, wenn Lieferengpässe die Abarbeitung verzögern. Analysten sehen weiteres Potenzial, empfehlen aber, bei Erholungen Teilgewinne zu sichern und Stoppkurse zu nutzen.
  • Ideen für ein Depot
    Die Zinsen und Rohstoffpreise klettern in Phasen steigender Inflation und belasten traditionelle Anleihen. Anleger können ETFs nutzen, die Rohstoffe, Rohstoff-Futures oder inflationsindexierte Anleihen abbilden, um Portfolios zu diversifizieren. Die vorgestellten ETFs unterscheiden sich in Replikation, Kosten und Volatilität. Investoren sollten zudem spezifische Risiken wie unterschiedliche Bewegungen bei Future-Kontrakten und Gebührenprofile beachten.
  • JENOPTIK
    Die Jenoptik-Aktie stieg seit April 2025 stark und erreicht neue Rekordstände nach einer deutlichen Rallye. Der Auftragseingang im Segment Semiconductor & Advanced Manufacturing zog kräftig an, getrieben von Lithografie- und Inspektionsgeschäften. Jenoptik verbesserte die Profitabilität durch Kostensenkungen und den Wegfall einmaliger Umzugskosten, sodass das Ebitda deutlich stieg. Das Management erwartet für 2026 ein moderates Umsatzwachstum und eine höhere Ebitda-Marge, weshalb die Aktie trotz kurzfristiger Überhitzung langfristig attraktiv bleibt.
  • (CAMPING & OUTDOOR) Es geht wieder aufwärts
    Deutsche Campingplätze verzeichneten 2025 mit fast 44,7 Millionen Übernachtungen einen historischen Rekord. Familienurlaub und Naturnähe treiben langfristig die Nachfrage, während Camping preislich oft günstiger ist als andere Urlaubsformen. Hersteller von Wohnmobilen und Outdoor-Ausrüstung erleben allerdings volatile Börsenreaktionen wegen Sättigungseffekten und großer Anschaffungskosten. Einzelne Aktien wie Knaus Tabbert oder Anbieter von Outdoor-Marken bieten für risikobereite Anleger Chancen, sollten aber mit Stop-Loss-Limits gehandelt werden.
  • KNAUS TABBERT
    Knaus Tabbert basiert auf einer über 80-jährigen Tradition in der Reisemobil- und Caravaningindustrie. Das Unternehmen bietet Reisemobile, Caravans und Vermietungsservices über ein großes Partnernetzwerk an. Trotz eines rückläufigen Umsatzes verbesserte sich die operative Ertragskraft zu Jahresbeginn, und das bereinigte Ebitda stieg deutlich. Risikobewusste Anleger können die Aktie als spekulative Beimischung in Betracht ziehen, sofern sie von einem Turnaround überzeugt sind.
  • Academy Sports & VF CORPORATION – Markt USA im Visier
    Academy Sports & Outdoors betreibt hunderte Filialen in den USA und vertreibt ein breites Sortiment von Jagd- und Campingartikel bis Bekleidung, inklusive der Marke Birkenstock. Der Kurs liegt zwar unter dem Peak von 2024, zeigt aber eine Jahresperformance von rund +12 Prozent und gilt als unterbewertet. VF Corporation besitzt ein starkes Marken-Portfolio wie The North Face und Timberland und profitiert von globaler Präsenz und Aushängen als offizieller Ausrüster großer Sportteams. Beide Unternehmen könnten vom anziehenden Camping- und Outdoor-Bereich profitieren, sind jedoch abhängig von Konsumzyklen und makroökonomischer Erholung.
  • Iran-Krise: Deutsche Anleger suchen Zuflucht im Franken
    Viele Anleger suchen aufgrund geopolitischer Krisen und Schwächezeichen beim Euro verstärkt Anlagen im Schweizer Franken. Schweizer Banken melden anhaltendes Interesse deutscher Kunden an Kontobeziehungen und Währungsdiversifikation. Der Franken gewann im vergangenen Jahr deutlich gegenüber dem US-Dollar und profitierte von Zuflüssen in Krisenzeiten. Steigende Staatsschulden in den USA und Europa tragen zusätzlich zur Suche nach sicheren Währungen bei.
  • Wie offen kommunizieren Unternehmen?
    Viele börsennotierte Unternehmen schließen Journalisten zunehmend von Quartalspräsentationen aus und setzen stattdessen auf Analystencalls. Der Deutsche Investor Relations Verband beobachtet einen Anstieg geschlossener Gruppenformate, während konkrete Daten zur Häufigkeit fehlen. Die Bafin und die ESMA fordern größtmögliche Transparenz und empfehlen öffentliche Formate oder simultane Veröffentlichung von Webcasts und Folien. Die Problematik verschärft sich in der Praxis vor allem bei exklusiven Einschätzungen, Q&A und Ausblicken, die den Gleichbehandlungsgrundsatz tangieren.
  • (moneyservice) Tatkräftige Experten
    ServiceValue befragte knapp 190.000 Verbraucher und bewertete die wahrgenommene Kompetenz von 1.192 Anbietern in 45 Branchen. CosmosDirekt, Grünwelt Energie und Wüstenrot Immobilien erzielten die besten Gesamtwerte und stehen an der Spitze der Auszeichnungen. Kfz-Versicherer, Energieberater, Direktbanken und Vergleichsportale wurden insgesamt besonders positiv für Fachwissen und Service gewürdigt. Die Studie hebt hervor, dass fachliche Kompetenz, Verlässlichkeit und proaktive Unterstützung zentrale Elemente für Kundenzufriedenheit sind.
  • (Kryptowährungen) Datenreigen aus den USA
    Die ADP-Arbeitsmarktdaten sowie Verbrauchervertrauen und Hauspreisindizes könnten die geldpolitischen Entscheidungen der US-Notenbank beeinflussen. Der Computerhersteller Dell meldet Quartalszahlen, wobei Analysten eine steigende Nachfrage nach KI-Infrastruktur erwarten und die Citigroup ihr Kursziel anhob. Der Bankenausschuss des US-Senats stimmte dem Clarity Act zu, was eine stärkere Regulierung der Kryptomärkte in Richtung eines festen Regelwerks andeutet. Kapitalflüsse zeigten zuletzt Abflüsse aus Krypto-Anlageprodukten, während einzelne Altcoins Zuflüsse erhielten, was bei klareren Regeln eine breitere Altcoin-Phase begünstigen könnte.
  • (Das Geld-Gespräch) "Im Porsche weint es sich sorgenfreier als in der U-Bahn"
    Saskia Schlemmer beschreibt Geld als Form von Freiheit und betont, dass es Sorgen mindern kann. Schlemmer nennt ihr rosa Nokia-Klapphandy als Kindheitswunsch und erinnert das beste Investment als schöne Erlebnisse mit der Familie. Schlemmer sagt, dass Geld Glück, Zufriedenheit und Gesundheit nicht kaufen kann. Schlemmer empfiehlt als Spartipp, ein eigenes Depot aufzubauen, um finanzielle Unabhängigkeit zu erreichen.
  • Der Momentum-Ansatz funktioniert
    Die Privatbank Oddo BHF hebt die historische Wirkung von Momentum-Strategien hervor und bezeichnet Momentum als beständigen Renditetreiber über mehr als 150 Jahre. Momentum-Strategien hätten im MSCI World in den letzten 50 Jahren eine annualisierte Rendite von 13,7 Prozent erzielt und damit andere Faktoren wie Quality, Value und Growth übertroffen. Die Oddo-Experten empfehlen Anlegern, Momentum-Investments breit über Regionen und Branchen zu streuen und Klumpenrisiken, etwa in KI-nahe Unternehmen, zu vermeiden.
  • Warkens großes Wagnis
    Die Finanzkommission Gesundheit legte 66 Empfehlungen vor, die bis 2030 Einsparpotenziale von bis zu 42 Milliarden Euro in der GKV ausweisen. Die größten Effekte würden laut Kommission bei Leistungserbringern wie Arztpraxen und Kliniken durch Begrenzung der Vergütungsanstiege entstehen; allein 2027 könnten so etwa 5,5 Milliarden Euro eingespart werden. Die Kommission schlägt zudem umfangreiche Maßnahmen wie die Übernahme von Beiträgen für Bürgergeldbeziehende durch den Bund, die Abschaffung beitragsfreier Mitversicherung für manche Ehepartner sowie höhere Herstellerabschläge und Zuzahlungen für Arzneimittel vor. Die Vorschläge stoßen auf gemischte Reaktionen von Kassen, Ärzteverbänden und Verbraucherorganisationen; der Gesetzentwurf zum GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz wurde vom Bundeskabinett verabschiedet und soll noch vor der Sommerpause beraten werden.
  • METHODE
    Die DFSI-Bewertung arbeitet mit einem differenzierten Punktesystem, das Wahltarife, Zusatzleistungen, Präventionsangebote, besondere Versorgungen und Serviceleistungen gewichtet. Die Punktevergabe berücksichtigt Verfügbarkeit im Versorgungsgebiet, Budgetbegrenzungen durch Gesundheitskonten und die Kombinierbarkeit von Leistungen mit Bonus- oder Wahltarifen. Die Analyse stützt sich auf Daten von 69 der 72 allgemein geöffneten gesetzlichen Kassen mit Stichtag 20.04.26 und bewertet langfristig über die Jahre 2017 bis 2026. Thomas Lemke und das DFSI erklären dabei die Gewichtungsskalen und Kriterien zur Benotung von „exzellent“ bis „mangelhaft“.
  • Mega-Mütter
    Judith Gerlach fordert, geschlechtersensible Medizin und Forschung stärker zu fördern, da Frauen bei Herzinfarkten und psychischen Erkrankungen oft andere Symptome zeigen. Die Zahl gesicherter Endometriose-Diagnosen hat sich in den vergangenen 20 Jahren mehr als verdoppelt, wodurch Kassen mit integrierten Versorgungsangeboten für Schmerz- und Endometriosezentren besonders attraktiv sind. Die Zahl der Entbindungsstationen ist seit der Wiedervereinigung etwa halbiert worden, weshalb persönliche Hebammenbetreuung und Hebammen-Rufbereitschaftspauschalen für werdende Mütter wichtige Kassenleistungen sind. Kassen zahlen zudem teils Zuschüsse zu Kinderwunschbehandlungen; verheiratete Paare erhalten in bestimmten Altersgrenzen eine Kostenbeteiligung für In-vitro-Fertilisationen.
  • (SPORTLER) Lebenselixier Laufen
    Krafttraining steigert Muskelkraft, Muskelmasse, Schnellkraft und Ausdauer und wird in Studien des American College of Sports Medicine als wirkungsvolle Maßnahme bestätigt. Beanspruchte Muskulatur setzt Myokine frei, etwa BDNF, die Gehirnzellen schützen und die Bildung neuer Neuronen fördern, womit langfristig Alzheimer und Demenz vorgebeugt werden können. Regelmäßige Bewegung verbessert zudem mitochondriale Funktion, kardiovaskuläre Parameter und die endotheliale Gesundheit, wodurch Atherosklerose-Risiken gesenkt werden. Krankenkassen honorieren sportliche Aktivitäten häufig mit Bonuszahlungen oder Zuschüssen und bieten Gesundheitskurse sowie sportmedizinische Untersuchungen für Versicherte an.
  • (JUNGE LEUTE/BERUFSEINSTEIGER) Zwischen Vernunft und Unvernunft
    Monika Schnitzer verteidigt die Generation Z und betont, dass junge Erwachsene heute oft schneller und mit mehr Arbeitszeit in den Arbeitsmarkt einsteigen. Die Gen Z weist einen vergleichsweise niedrigen Krankenstand, aber eine auffällige Belastung durch psychische Erkrankungen auf, weshalb Kassen mit aktiver Vermittlung zu Therapeuten gefragt sind. Junge Erwachsene reisen häufiger und profitieren von Kassen, die Reiseschutzimpfungen und Hautkrebs-Screenings bereits ab dem 20. Lebensjahr anbieten. Kassen mit digitalen Services, Bonusprogrammen und Zuschüssen für Zahnreinigung und Gesundheitskurse liegen in dieser Gruppe besonders im Trend.
  • (KOMPLEMENTÄRMEDIZIN) Heilende Hände
    Das IQWiG fand, dass Akupunktur nach vier Monaten die Zahl der Migränetage reduziert und bei vielen Patienten die Kopfschmerzfrequenz um mehr als 50 Prozent senkt. Bei chronischen Rückenschmerzen und Gonarthrose zeigen Studien ebenfalls positive Effekte für Akupunktur, und Tai-Chi kann Kniebeschwerden lindern. Osteopathie weist bei Rückenschmerzen evidenzbasierte Erfolge auf, weshalb einige Kassen Sitzungen als Satzungsleistung bezuschussen. Phytopharmaka wie Johanniskraut zeigen nachweisliche Effekte bei Depressionen und werden von Kassen teilweise erstattet; viele Kassen bieten im Rahmen ihrer Satzungsleistungen Erstattungen für komplementäre Verfahren an.
  • Sparen ohne Abstriche
    Kassenindividuelle Zusatzbeiträge unterscheiden sich stark und können bei einem Kassenwechsel für Versicherte ein jährliches Sparpotenzial von bis zu 771 Euro bringen. Wahltarife wie Beitragsrückerstattungen oder Selbstbehaltmodelle sowie Bonusprogramme bieten zusätzliche Einsparmöglichkeiten ohne Leistungseinbußen bei Vorsorge. Die Bewertung für Preisbewusste legt besonderes Gewicht auf niedrige Zusatzbeiträge, kombinierbare Wahltarife und attraktive Bonusprämien. Vergleichsportale wie kassensuche.de helfen Versicherten, passende Kassen nach persönlichen Prioritäten zu finden.
  • (ALTERSMEDIZIN) Auftauchen und Luft holen
    Eine Langzeitstudie der Yale University zeigt, dass eine positive Einstellung zum Altern mit Verbesserungen in Kognition und körperlicher Fitness einhergehen kann. Professor Andreas Kruse betont die Plastizität des Gehirns und die Möglichkeit, neuronale Erregungsabläufe auch im hohen Alter durch Training zu verbessern. Studien legen nahe, dass geistige Aktivität und lebenslanges Lernen eine kognitive Reserve bilden, die vor Demenz schützt. Geriatrische Versorgung, Reha-Beratung und häusliche Krankenpflege bleiben zentrale Leistungen, auf die Ältere bei der Wahl ihrer Krankenkasse achten sollten.
  • (ARBEITSKRAFT/SELBSTSTÄNDIGE) Stets fokussiert
    Die Zahl der Selbstständigen in Deutschland wächst, wobei viele Soloselbstständige und Kleinstunternehmer auf finanzielle Stabilität achten müssen. Die Mehrheit der Selbstständigen ist freiwillig in der GKV versichert, während ein Drittel in der PKV ist; freiwillig Versicherte zahlen im Schnitt hohe Beiträge. Krankenkassen, die Stressbewältigung, psychologische Vermittlung und qualitätsgesicherte Gesundheitskurse bieten, sind für Selbstständige besonders wichtig. Freiwillig Versicherte können zudem Krankengeld ab dem 43. Tag der Arbeitsunfähigkeit erhalten, was bei längeren Erkrankungen finanzielle Risiken lindert.
  • (ANSPRUCHSVOLLE) Hart am Wind
    Workaholics und anspruchsvolle Leistungsträger streben nach ständiger Optimierung und zeigen häufig Präsentismus, also Anwesenheit trotz Krankheit, was gesundheitliche Risiken erhöht. Fachleute sehen Perfektionismus, Pflichtgefühl und ein überhöhtes Selbstbild als Ursachen, die zu Schlafstörungen, innerer Unruhe oder Depression führen können. Krankenkassen, die Präventionskurse für Stressbewältigung, Entspannung und strukturierte ärztliche Zweitmeinungen anbieten, helfen, einem Burn-out vorzubeugen und nötige Untersuchungen zu sichern. Zusätzliche Leistungen wie freie Krankenhauswahl, spezialisierte Versorgungsnetze und alternative Therapien sprechen anspruchsvolle Versicherte an.
  • (SMARTE USER) Alles unter Kontrolle
    Digital Natives (Smarte User) nutzen intensive Selbstvermessung (Quantified Self) und digitale Tools, um Gesundheit und Leistungsdaten laufend zu überwachen. Universitätsstudien zeigen, dass Smartwatches Vorhofflimmern deutlich häufiger aufdecken können, weshalb digitale Früherkennung an Bedeutung gewinnt. Krankenkassen, die kostenlose Fitness-Apps, Video-Sprechstunden und Prämien für Bewegungsziele anbieten, sind bei dieser Gruppe besonders beliebt. Smarte User bevorzugen zudem Kassen, die komplementärmedizinische Leistungen und digitale Gesundheitsangebote unterstützen.
  • (PREIS-LEISTUNGS-ORIENTIERTE) Mit sich im Reinen
    Das IGES-Institut prognostiziert deutliche Anstiege bei den Sozialabgaben bis 2035, getragen von Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung. Die GKV hat 2026 bereits einen durchschnittlichen Beitragssatz inklusive Zusatzbeitrag von 17,7 Prozent erreicht, und ohne Gegenmaßnahmen drohen für 2027 zusätzliche Finanzlücken. Preis-Leistungs-Orientierte Versicherte suchen deshalb Kassen, die ein breites Leistungsspektrum mit niedrigen Zusatzbeiträgen, attraktiven Wahltarifen und Bonusprogrammen kombinieren. Die Analysewertungen gewichten hierfür Kriterien des anspruchsvollen und des preisbewussten Versicherten gleichermaßen.
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