(Magazin) Der Motorradbestand in Deutschland, Teil 2 – WIEDERAUFERSTANDEN!
Ende der 1960er-Jahre und Anfang der 1970er-Jahre brach der deutsche Motorradmarkt massiv ein und erreichte 1971 mit knapp über 200 000 Maschinen den absoluten Tiefpunkt. Honda CB 750 Four setzte ab 1969 mit seinem ohc-Vierzylinder, Scheibenbremse und 67 PS einen Wendepunkt und trug entscheidend zur Rückkehr des Motorrads als Freizeit- und Lifestyle-Objekt bei. Das Kraftfahrt-Bundesamt und Branchenstatistiken dokumentieren neben dem Boom ab den 1990er-Jahren auch Schwankungen im Bestand, die durch Erhebungsänderungen und Saisonzulassungen beeinflusst wurden. Babyboomer, technische Innovationen und neue Fahrzeugklassen sorgten für ein wachsendes Halteralter, eine starke Verbreitung japanischer Marken und 2025 für rund fünf Millionen zugelassene Motorräder mit amtlichem Kennzeichen.
IMPRESSION 1100er-Zweizylinder-Reiseenduros – DIE ROTE UND DIE GELBE
Honda und Moto Guzzi treten im Segment der 1100er-Reiseenduros mit vergleichbaren Grundlagen, aber unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen an. Die Honda CRF1100L Africa Twin bietet kräftiges Drehmoment bereits im unteren Bereich und eine auf Tour ausgelegte, gutmütige Charakteristik. Die Moto Guzzi Stelvio setzt auf markanten V2-Charakter, hohe Sitzdichte und agile Handlichkeit trotz ihres Gewichts. Die Ausfahrt zeigt, dass die Wahl zwischen den beiden Maschinen stark von persönlichen Präferenzen für Komfort, Handling und Motorcharakter abhängt.
Vergleichstest: Reiseenduros aus China um 800 Kubik
Der Vergleichstest setzt drei chinesische Reiseenduros plus die in China gefertigte KTM 790 Adventure in Beziehung und bewertet Fahrperformance, Handling, Komfort, Ausstattung und Kosten. Die KTM gewinnt in vielen Disziplinen durch Kultiviertheit, Elektronik und Fahrwerk, liefert aber auch den höchsten Preis. CFMOTO bietet ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis mit guter Reichweite und komfortabler Abstimmung, bleibt jedoch in Elektronik und Feinschliff etwas hinter der KTM. Die drahtige Kove punktet mit leichtem Gewicht und sportlichem Konzept, zeigt jedoch noch groben Schliff; die Voge glänzt durch Ausstattung fürs Geld, hat aber Schwächen beim Antrieb und in der Regelung elektr. Assistenzsysteme. Die Tester geben praxisnahe Empfehlungen je nach Anspruch und Budget.
Test: Touringhandschuhe aus Leder
Der ausführliche Vergleichstest prüft 13 wasserdichte Lederhandschuhe verschiedener Hersteller hinsichtlich Passform, Schutz, Wetterschutz, Ausstattung und Verarbeitung. Dabei zeigte sich eine breite Palette von Kandidaten, von sehr gut bis befriedigend; drei Modelle konnten sich als Spitzenreiter herauskristallisieren. Wesentliche Testkriterien waren Tragekomfort, geprüfte Protektoren, Membranfunktionalität und Abstreifschutz. Der Test enthält Detailurteile zu einzelnen Modellen sowie Hinweise zur richtigen Größenauswahl und Praxistipps. Leser erhalten damit eine fundierte Kaufhilfe für sichere, wettertaugliche Touringhandschuhe.
Top-Test: Triumph Trident 800
Der Top-Test beleuchtet die Trident 800 als sehr handliches, gefälliges Naked Bike mit starkem und kultiviertem Dreizylindermotor. Im Handling überzeugt die Maschine durch hohe Durchgangsgeschwindigkeiten in Slalom-Tests und souveränes Verhalten auf kurvenreichen Landstraßen. Die Abstimmung der Elektronik ist überschaubar, dafür treffsicher; Bremsen und Verbrauch sind praxisgerecht. Schwächen zeigen sich beim einfachen Federbein, das Komfort und Ansprechverhalten limitiert, sowie beim knappen Heck für Sozius und Gepäck. Insgesamt lobt der Test das sehr gute Preis-Leistungs-Verhältnis.
Reifentest 2026 – Teil 3: GS-Klasse (90/10 & Co.)
Die dritte Folge des großen Reifentests widmet sich Reifen für die GS-Klasse, speziell den 90/10-Alleskönnern, die primär für Asphalt ausgelegt sind, aber etwas Offroad vertragen. Im Feld befanden sich etablierte Marken und Exoten; Trockenperformance war allgemein hoch, während Unterschiede im Nassen deutlicher zutage traten. Dunlop und Michelin belegten Spitzenplätze in der Nässewertung, Mitas zeigte sich überraschend stark im Trockenen. Die Analyse liefert klare Hinweise für Großenduro-Fahrer, welche Reifen in welchem Einsatzprofil die beste Wahl sind.
Die Zeitschrift Motorrad erscheint bereits seit 1903 jeweils zweiwöchentlich. Berichtet wird über Motorräder aber auch über das entsprechende Zubehör sowie Touren etc..
In der Motorrad dreht sich alles um Motorräder. Eine Besonderheit stellen dabei die umfangreichen Testberichte dar, bei denen sich die Redaktion die Mühe macht, bis zu 10.000 Kilometer zu fahren und darüber zu berichten. Darüber hinaus werden neue Maschinen untereinander verglichen und es finden sich Tipps zum Kauf eines gebrauchten Motorrads. Abgerundet wird das breite thematische Spektrum durch Artikel über den Motorradsport, Reise– und Ausflugstipps sowie Artikel über ältere Maschinen. Die große Bedeutung der Zeitschrift wird auch dadurch unterstrichen, dass die Leserinnen und Leser einmal im Jahr das „Motorrad des Jahres“ in verschiedenen Kategorien wählen, was von der Fachwelt stark beachtet wird.
Eine verkaufte Auflage von 102.000 Exemplaren (Stand 2016) sorgt dafür, dass die Motorrad die unangefochtene Nummer eins auf dem europäischen Markt für Motorradmagazine ist. Angesprochen werden Motorradfans jeder Altersgruppe wobei Männer zwischen 40 und 60 Jahren den Schwerpunkt bilden dürften.
Bekannt wurde die Motorrad auch durch ihre regelmäßigen Aprilscherze, die es teilweise sogar in die Tagespresse schaffen.
Die Zeitschrift Motorrad erscheint in der Motorpresse Stuttgart. Das Unternehmen mit Sitz in Stuttgart publiziert unter anderem die bekannte Auto Motor und Sport, zeichnet jedoch auch für die Flug Revue und den Aerokurier verantwortlich.
Entsprechen der Namensgebung zählt die Motorrad zu den Motorrad Zeitschriften. Wer auf diesem weiten Feld noch nach weiteren Inhalten sucht, wird unter anderem bei der Motoretta fündig.
(Magazin) Der Motorradbestand in Deutschland, Teil 2 – WIEDERAUFERSTANDEN!
Ende der 1960er-Jahre und Anfang der 1970er-Jahre brach der deutsche Motorradmarkt massiv ein und erreichte 1971 mit knapp über 200 000 Maschinen den absoluten Tiefpunkt. Honda CB 750 Four setzte ab 1969 mit seinem ohc-Vierzylinder, Scheibenbremse und 67 PS einen Wendepunkt und trug entscheidend zur Rückkehr des Motorrads als Freizeit- und Lifestyle-Objekt bei. Das Kraftfahrt-Bundesamt und Branchenstatistiken dokumentieren neben dem Boom ab den 1990er-Jahren auch Schwankungen im Bestand, die durch Erhebungsänderungen und Saisonzulassungen beeinflusst wurden. Babyboomer, technische Innovationen und neue Fahrzeugklassen sorgten für ein wachsendes Halteralter, eine starke Verbreitung japanischer Marken und 2025 für rund fünf Millionen zugelassene Motorräder mit amtlichem Kennzeichen.
IMPRESSION 1100er-Zweizylinder-Reiseenduros – DIE ROTE UND DIE GELBE
Honda und Moto Guzzi treten im Segment der 1100er-Reiseenduros mit vergleichbaren Grundlagen, aber unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen an. Die Honda CRF1100L Africa Twin bietet kräftiges Drehmoment bereits im unteren Bereich und eine auf Tour ausgelegte, gutmütige Charakteristik. Die Moto Guzzi Stelvio setzt auf markanten V2-Charakter, hohe Sitzdichte und agile Handlichkeit trotz ihres Gewichts. Die Ausfahrt zeigt, dass die Wahl zwischen den beiden Maschinen stark von persönlichen Präferenzen für Komfort, Handling und Motorcharakter abhängt.
Vergleichstest: Reiseenduros aus China um 800 Kubik
Der Vergleichstest setzt drei chinesische Reiseenduros plus die in China gefertigte KTM 790 Adventure in Beziehung und bewertet Fahrperformance, Handling, Komfort, Ausstattung und Kosten. Die KTM gewinnt in vielen Disziplinen durch Kultiviertheit, Elektronik und Fahrwerk, liefert aber auch den höchsten Preis. CFMOTO bietet ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis mit guter Reichweite und komfortabler Abstimmung, bleibt jedoch in Elektronik und Feinschliff etwas hinter der KTM. Die drahtige Kove punktet mit leichtem Gewicht und sportlichem Konzept, zeigt jedoch noch groben Schliff; die Voge glänzt durch Ausstattung fürs Geld, hat aber Schwächen beim Antrieb und in der Regelung elektr. Assistenzsysteme. Die Tester geben praxisnahe Empfehlungen je nach Anspruch und Budget.
Test: Touringhandschuhe aus Leder
Der ausführliche Vergleichstest prüft 13 wasserdichte Lederhandschuhe verschiedener Hersteller hinsichtlich Passform, Schutz, Wetterschutz, Ausstattung und Verarbeitung. Dabei zeigte sich eine breite Palette von Kandidaten, von sehr gut bis befriedigend; drei Modelle konnten sich als Spitzenreiter herauskristallisieren. Wesentliche Testkriterien waren Tragekomfort, geprüfte Protektoren, Membranfunktionalität und Abstreifschutz. Der Test enthält Detailurteile zu einzelnen Modellen sowie Hinweise zur richtigen Größenauswahl und Praxistipps. Leser erhalten damit eine fundierte Kaufhilfe für sichere, wettertaugliche Touringhandschuhe.
Top-Test: Triumph Trident 800
Der Top-Test beleuchtet die Trident 800 als sehr handliches, gefälliges Naked Bike mit starkem und kultiviertem Dreizylindermotor. Im Handling überzeugt die Maschine durch hohe Durchgangsgeschwindigkeiten in Slalom-Tests und souveränes Verhalten auf kurvenreichen Landstraßen. Die Abstimmung der Elektronik ist überschaubar, dafür treffsicher; Bremsen und Verbrauch sind praxisgerecht. Schwächen zeigen sich beim einfachen Federbein, das Komfort und Ansprechverhalten limitiert, sowie beim knappen Heck für Sozius und Gepäck. Insgesamt lobt der Test das sehr gute Preis-Leistungs-Verhältnis.
Reifentest 2026 – Teil 3: GS-Klasse (90/10 & Co.)
Die dritte Folge des großen Reifentests widmet sich Reifen für die GS-Klasse, speziell den 90/10-Alleskönnern, die primär für Asphalt ausgelegt sind, aber etwas Offroad vertragen. Im Feld befanden sich etablierte Marken und Exoten; Trockenperformance war allgemein hoch, während Unterschiede im Nassen deutlicher zutage traten. Dunlop und Michelin belegten Spitzenplätze in der Nässewertung, Mitas zeigte sich überraschend stark im Trockenen. Die Analyse liefert klare Hinweise für Großenduro-Fahrer, welche Reifen in welchem Einsatzprofil die beste Wahl sind.
Die Zeitschrift Motorrad erscheint bereits seit 1903 jeweils zweiwöchentlich. Berichtet wird über Motorräder aber auch über das entsprechende Zubehör sowie Touren etc..
In der Motorrad dreht sich alles um Motorräder. Eine Besonderheit stellen dabei die umfangreichen Testberichte dar, bei denen sich die Redaktion die Mühe macht, bis zu 10.000 Kilometer zu fahren und darüber zu berichten. Darüber hinaus werden neue Maschinen untereinander verglichen und es finden sich Tipps zum Kauf eines gebrauchten Motorrads. Abgerundet wird das breite thematische Spektrum durch Artikel über den Motorradsport, Reise– und Ausflugstipps sowie Artikel über ältere Maschinen. Die große Bedeutung der Zeitschrift wird auch dadurch unterstrichen, dass die Leserinnen und Leser einmal im Jahr das „Motorrad des Jahres“ in verschiedenen Kategorien wählen, was von der Fachwelt stark beachtet wird.
Eine verkaufte Auflage von 102.000 Exemplaren (Stand 2016) sorgt dafür, dass die Motorrad die unangefochtene Nummer eins auf dem europäischen Markt für Motorradmagazine ist. Angesprochen werden Motorradfans jeder Altersgruppe wobei Männer zwischen 40 und 60 Jahren den Schwerpunkt bilden dürften.
Bekannt wurde die Motorrad auch durch ihre regelmäßigen Aprilscherze, die es teilweise sogar in die Tagespresse schaffen.
Die Zeitschrift Motorrad erscheint in der Motorpresse Stuttgart. Das Unternehmen mit Sitz in Stuttgart publiziert unter anderem die bekannte Auto Motor und Sport, zeichnet jedoch auch für die Flug Revue und den Aerokurier verantwortlich.
Entsprechen der Namensgebung zählt die Motorrad zu den Motorrad Zeitschriften. Wer auf diesem weiten Feld noch nach weiteren Inhalten sucht, wird unter anderem bei der Motoretta fündig.
Super Heft, tolle Beiträge, wertvolle Vergleiche
4,27 / 5
Es reicht einfach, andauernd erzählt zu bekommen dass man 200 PS, eine endlose Reihe elektronischer Helferlein und zwischen 20-30 Tsd € braucht, um auf Europas Straßen Motorrad fahren zu können. Zur Erinnerung: In Europa gelten für Landstraßen (und die wollen wir ja mit dem Motorrad befahren) nahezu überall 80 bis 100 Kmh. Wieviel PS braucht man dazu???? Nahezu vollständig blendet die Motorrad-Mannschaft die Entwicklung der kleinen und mittleren Klassen aus, berichtet bestenfalls halbherzig und auf wenigen Seiten über diese Motorräder! Ebenfalls werden die Risiken der China Bikes wie kaum Händler, kaum Ersatzteile, sehr schnelle Modellzyklen verschwiegen. Ebenfalls wird jeder Blödsinn der Elektronik gehypt, ohne auf die brutal steigenden Werkstattkosten bedingt durch den ganzen Schwachsinn, hizuweisen. Ach nicht dargestellt wird, was in ein paar Jahren mit solchen rollenden Elektonik-Motorrädern noch möglich sein wird wenn sie reihenweise ausfallen! Ich möchte nicht vor jeder Fahrt erst 15 min Menüscrollen hinter mich bringen müssen, unterwegs zwischen x Einstellungen wechseln sollen nur um genußvoll eine Landstraße befahren zu können. Ich habe ca. 850 Tsd Km auf dem Motorrad zurückgelegt, war damit auf mehreren Kontinenten unterwegs, konnte mehrfach durch die Sahara fahren usw. usw.. Mit einer Anzahl von ca. 40 besessenen Motorrädern und weiteren gelaesten Bikes habe ich auch verschiedene Typen und Marken bewegt. Nirgends und zu keiner Zeit waren wirklich mehr als ca. 50 PS nötig!
alles bestens, super Zeitschrift
Eine tolle Zeitung, die allerdings zu viel Informationen zu viel zu schnellen und seltenen Bikes bringt,
Super Heft, tolle Beiträge, wertvolle Vergleiche
Für einen Geschmack etwas zu viele Rollervorstellungen.
Zu viele BMW Propaganda. Zeitweise und je nach Testredakteur ist diese Zeitschrift ein BMW Prospekt. Preis Leistung trotzdem gut, weil es sehr umfangreich ist.